@Black Shadow
Zitat:
Von meiner Einsicht her wissen viele Hörende über Menschen mit ihrer
Taubheit nicht.
Ja und wie gehen wir damit um? Ich z.B. bleibe gelassen, auch wenn
sie ablehnend, gar abstossend verhalten. Ich gehe davon aus, dass
die gl ein "Was-sonst"-zustimmendes grinsen machen und dann unter
seinesgleichen darüber beschweren. Ist das hilfreich?
Zitat:
ch frage mich, für wen soll dieses KoFo sein? Für Hörenden und Gehörlosen?
Natürlich ist beides besser, aber erster Linie nach ist Aufklärung
bei taube Menschen das Ziel, was ich ansprechen möchte.
@Pnin, mir gehts auch darum, die Spätertaubten zu verstehen. Aber
es kommt auch oft vor, dass die Spätertaubten aus ihrer Perspektive
die taube Menschen nicht verstehen.
Zitat:
...egal ob Behindert oder Nicht-Behindert - von Rücksichtnahme geprägt
sein sollte. Rücksichtnahme beruht aber auf Gegenseitigkeit.
Dem stimme ich zu. Ich fände es auch für alle leichter, wenn
sie nicht immer die Ursache bei der Taubheit suchen.
@Pyros,Karin,
in dem von Karin genannten Fall geht es hier darum: Wie gehen
wir damit um? "Böse, böse Dr. Hoth" hilft niemandem, sondern
schnürt noch mehr Auseinandersetzungen.
@lady_strawberry
Zitat:
Den Gehörlosen ist doch klar, dass die meisten Hörenden
Gebärdensprache nicht beherrschen und kaum Ahnung haben, wie
sie sich gegebüber einen Gehörlosen richtig verhalten sollen.
Anscheinend ist das doch nur wenigen klar. Tatsache ist, dass
es zugegeben mühsam ist, aber - ich bin überzeugt - erlernbar.
Sonst bist richtig Gutes losgeworden

@Eresburg
Zitat:
Aber: es ist doch frustierend, dass immer wieder gesagt wurde,
dass die Hörende keine Ahnung über GL haben oder dass das
Sprechen wichtig für uns sei.
Ja. Die Frage ist: Wie lange ist das schon so?
Selbsterklärend, immer schon. Was bringts dann frustriert zu sein?
Wenn man versucht nicht frustriert zu sein, sondern überzeugend,
selbstbestimmend usw. dann werden die Hörende frustriert
Ansonsten geht es nicht ums Gebärden und Hören, sondern um den
Umgang, wie es besser zu verhalten wäre, wenn man mit "Sprechen
und Hören ist besser" konfrontiert wird.
In diesem Thread interessiert mich keine Lösung, was taube
Menschen für eine bessere Lebensqualität von Hörenden verlangen.
Der Motto hier ist "Es ist so und ich präsentiere mich besser".
Wenn Frust und Verteidigung existiert, schielen die Mediziner und
Anti-Tauben darauf, taube Menschen
fürchte um ihr Sprache
und Kultur.
lg deafmax