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Virtuelles Kommunikationsforum für Gebärdensprachnutzer
Aktuelle Zeit: 22.02.2018, 16:34:32





 Seminar: 200 Jahre Gebärdensprache


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Seminare "200 Jahre Gebärdensprache in Deutschland - Kampf der Gehörlosen für das Menschenrecht":
Samstag, 5.3.2011 von 11-17 Uhr in Frankfurt
Samstag, 12.3.2011 von 11-17 Uhr in München
Samstag, 26.3.2011 von 11-17 Uhr in Wuppertal

Seminarinhalte:
* Beschreibung der Gebärden 1811 von Eschke (Berlin)
* Kombinierte Methode, Vorläuferin der bilingualen Methode, im 19. Jahrhundert
* Der Oralismus und der Mailänder Kongress 1880
* Hundertjähriger Kampf der Taubstummen/Gehörlosen gegen die Unterdrückung der Gebärdensprache in den Schulen in Deutschland
* Gebärdensprachforschungen - Erstmalige Namensbezeichnung „DGS“ 1981 - Gebärdensprachkurse – Dolmetscherausbildung - Bilingualismus
* Anerkennung der Gebärdensprache in Deutschland ab 2000
* Behindertenrechtskonvention der UN und Vancouver Erklärung 2010
* Inklusion und Diversity (Vielfalt)

Alles weitere mit Plakaten und Anmeldungen in http://www.deafhistorynow.de



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Vom Seminar am 5.3. in Frankfurt/Main ist ein 7minütiger Film auf YouTube vorhanden.
http://www.youtube.com/watch?v=EClnJy1XGLo
Es waren dort 30 Teilnehmer dabei.
Es sind noch Plätze frei beim Seminar am 26.3. in Wuppertal. Es hat eine gute Lage in Nordrhein-Westfalen für die, die kommen möchten und darüber erfahren wünschen.



Rote Karte!
Rote Karte!



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Die Gehörlosen-Gebärdensprache - ist die korrekt genaue Bezeichnung!

Gehörlosenschule - im Schulhof / Unterrichtspausen sprechen-gebärden die Gehörlosen untereinander:

freie Plaudergebärden mit und wenig Mundbild (Wörter - kurz einfach Sätze sprechen)
und LbG (Lautsprachbegleitende Gebärden - Gl mit viel Wörter-Sätze-Können)

im Gehörlosenverein und kirchl. Gehörlosentreffs ist es genauso.


siehe Blog von Hewritesilent:

http://hewritesilent.wordpress.com/2011 ... /#comments
Text-Auszug:
Zitat:
Und was mit Deutsche Gebärdensprache (=DGS) in Grundgesetz betrifft?
Problem ist, wenn aber zwei Sprachen (DGS und Deutsch) mit zwei verschiedenen Modalitäten
(3er-Raum, Gebärden, Mimik und dann Lautfluss) aufeinanderprallen, habe ich Bedenken.

Wenn ich so ausdrücken will, wie ich normalerweise ausdrücke, dann werde ich oft missverstanden,
das wird aber nicht immer gezeigt, also nicken sie und tun so,
als ob sie es richtig verstanden haben und prägen sich was falsches ein.

Es war meistens so, dass einige Gehörlosen sogar öfters gar nicht bewusst ist.
Und deswegen vereinfache ich lediglich meine Sprache, aber ich verdumme meine Sprache nicht.

Ich tausche nur bestimmte Wörter durch einfachere Wörter aus,
und das mach ich auch nur bei Gehörlosen,
wo ich weiß, dass sie mich sonst nicht verstehen.

Und man muss auch nebenbei mitdenken,
dass einige Gehörlosen ein erschwerter Zugang zur Schriftsprache darunter leiden und
auch nicht in der Lage einwandfrei
über Schriftkommunikation mit Hörenden und

Hörgeschädigten mit hohen Schriftkompetenz via Internet zu kommunizieren.

Siehe Fallbeispiel: Blog von Not quite like Beethoven. (=Ertaubt - hat CI)

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Genau, so ist es genau,
damals wie heute, vor kurzem mit gehörlos Bekannten gebärdend-geplaudert.

Email - Fax - SMS - schreiben - immer kurz und einfach!

So ist sicher und sicher - das ist ja die Hauptsache!
______

Auch
Gehörlosblog und
Meinaugenschmaus-Blog
das sind Texte von zwei hoch deutsch-schriftkompetete (sehr gut deutsch schreibende) gehörlose Damen.

Diese Blogs und Hewritesilent-Blog und NQLB-Blog sind sehr lesenswert!

Vielen vielen Dank an diese Bloggerinnen und Blogger!
_____



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Ich habe schon gesehen und bin begeistern. Sehr interessant. Ich würde gern noch einmal dorthin. Super Helmut Vogel... [smile]




 Seminar: 200 Jahre Gebärdensprache





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