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 Neue Lehrgänge an der Virtuellen Fachschule in Essen


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Apfelwein-Lady & GL-Kultur-Insider´09
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    Neue Lehrgänge an der Virtuellen Fachschule in Essen


    Berufsbegleitend: Staatlich geprüfter Techniker und Staatlichgeprüfter Betriebswirt für Hörgeschädigte

    Die neuen Lehrgänge der Virtuellen Fachschulen für Hörgeschädigte des Rheinisch-Westf. Berufskollegs beginnen am 14. Februar 2009

    • Fachschule Technik/Bautechnik - für Bau- und Vermessungsberufe
    • Fachschule Wirtschaft/Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik - für die Berufsfelder Wirtschaft und Verwaltung
    • Fachschule Technik/Schwerpunkt/Automatisierungstechnik - für die Berufsfelder Metall und Elektro

    Die Lehrgänge sind kostenlos.

    Infos unter http://www.rwb-essen.de/index.php?id=928



    Am Samstag, 6. Dezember 2008, findet eine allgemeine Informationsveranstaltung für interessierte Hörgeschädigte im Berufskolleg Essen, Kerckhoffstr. 100 statt.

    Beginn 11:00 Uhr, Ende 14:30 Uhr

    Um Anmeldung wird gebeten: peters@rwb-essen.de oder Fax 0201 751021.

    Wenn Sie einen anderen Beratungstermin wünschen oder Fragen haben, dann bitte auch an diese E-Mailadresse schreiben oder Fax senden.


Quelle: www.taubenschlag.de vom 24.09.08


°°°°°°°



Spitzenmitglied



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Ui, danke für die Info. *anEntsprechendePersonenWeiterleite* :)



MR.MOKONA ? u n v e r k ä u f l i c h!!



Spitzenmitglied



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Lieber Hörendenschule, da die Schuldauer ja viel kürzer als die Schule in Essen ist.
Die Teilzeitschule bei Hörenden beträgt 4 Jahre und bei GL beträgt 5 Jahre! Und die Vollzeitschule bei Hörenden beträgt 2 Jahre. Aber leider ohne Dolmetscher.
Aber in SRH Heidelberg gibt es Dolmetscher und zwar nur die Vollzeitschule (2 Jahre). Muss man ja gut überlegen und welche Ziele setzen.


Olympique Marseille gewann im CL-Finale 1993 1:0 gegen AC Milan *binstolz*



GSV Heidelberg#4
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Im Moment zweifele ich immer noch. Schon seit über 1 Jahr, weil es Vor- und Nachteile zwischen RWB-Essen und SRH-Heidelberg gibt. [nerv]

Ich will lieber bei SRH in Heidelberg, aber das kann ich mich nicht jetzt entscheiden und sehe da viele Probleme... Ich kann mich schwer vorstellen, dass ich mich für RWB-Essen entscheiden könnte, dann müsste ich dafür VIEL VIEL Freizeit opfern und bereit für sehr lange Studiumdauer 5 Jahren.


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Spitzenmitglied



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ich finde so nicht schlecht, da habe ich meine Personsleiterin weiterleitet schicken.



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@Fussballfan

Welche viele Probleme siehst Du in Heidelberg?


Olympique Marseille gewann im CL-Finale 1993 1:0 gegen AC Milan *binstolz*



Spitzenmitglied
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@Fussballfan:

über die Vorteile und Nachteile von Essen und Heidelberg würde ich gerne wissen, Danke !



GSV Heidelberg#4
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Okay, ich schreibe gerne auf, was die Nach- und Vorteile sind. Aber sie gelten aber nur für mich. [wink]

RWB-Essen
Vorteile: Man kann in parallel zwischen Arbeit in die Firma und Fernstudium machen. Also neben Geldverdienen lernt man unter Arbeitswoche am Abend zuhause, auch am Wochenende.

Nachteile: Zu lange Studiumdauer. 5 Jahre. Viel Freizeit opfern bzw verzichten. Man muss ständig am Abend nach dem Arbeit fit sein um Fernstudium fortzusetzen. Kaum Entspannen. Schwierigkeiten an Konzentration, wegen Stress durch die Arbeit und Privates (Bsp: Probleme in die Familie), Leicht abklenken. Motivation könnte sinken. Ein oder zweimal im Monat am Samstag muss man zur RWB-Schule nach Essen fahren. Immer so weiter, 5 Jahren lang.


SRH-Heidelberg
Vorteile: Kurze Studiumdauer. Hohe Motivation. Schnell lernen. Nähe von meine Wohnort.

Bevor ich hier Nachteile aufschreibe, will ich noch was erwähnen, dass ich ein Elektroniker bin. Also Fachschule Elektrotechnik.

Nachteile: Ob die Dolmetscher auch gut ausführlich im speziellen Fachunterricht über Elektronik (ganz besonders Automatisierungstechnik) übersetzen könnten? Denn sie müssen ja auch selber in diesem Unterricht begreifen. 2 Jahren ohne Berufserfahrung, kein Geldverdienen, wegen Vollzeit...
Weitere Probleme bzw Nachteile, die ich noch in Heidelberg sehe, sind sehr persönlich. Daher will ich hier nicht erwähnen.


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*Fussballfan, ich kann deine Zweifel gut nachvollziehen. Gibt es an beiden Schulen keine Gelegenheit Proben zu machen, wo du dann besser vergleichen kannst?


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@Fussballfan

Danke für Deine Argumente über Vor- und Nachteile. Ich bin auch in Deiner Meinung sehr ähnlich.
Ich war 2 Jahre lang Ausbildung in SRH Heidelberg und bin dort wirklich allgemein zufrieden. Ich bin mit Dolmetscher zufrieden. Ich möchte aber nicht Dolmetscher mehr verlangen, dass sie perfekte Fachbegriffe gebärden sollen. Sie übersetzen ja sehr Mühe um anderen Bereichen wie MTLA, Sozial, Metall, Elektro für Gehörlosen. Mir ist wichtig, was der Lehrer oder anderen Fachwort oder sontwas sagen, dann verstehe ich es. Und kann es daher zu Hause ein Fachbuch lesen. Es hat wirklich ganz gut geklappt.

Ich würde nicht nach Essen bevorzugen, weil sie brutal zu lange dauerte ist.


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Wie oft wird an SRH Heidelberg unterrichtet? An Wochenenden oder eher Abendschule?


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@Black Shadow

Meinst Du Teilzeitschule? Falls ja, dann weiß ich nicht so genau, aber soviel ich weiß, das es keins gibt, nur Vollzeitschule, also täglich, wie normale Schule und zwar dauerte 2 Jahre lang.


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GSV Heidelberg#4
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Black Shadow, ich kann beiden Schulen nicht vergleichen, weil beiden völlig anders sind. Andere Systeme, andere Methoden, andere Abläufe, usw... Ich benötige keine Proben an beiden Schule, weil ich mich über beiden Schulen ausreichend informiert habe. Das genügt für mich. Ich habe Zweifel, ob ich mich für Vollzeit oder Teilzeit entscheide. Abhängig von meine persönlichen Gründen.

Marseiller, ah wie du über die Dolmetscher erzählt hast. Das kann ich mir gut vorstellen. Das wäre für mich auch kein Problem. Ich würde die Fachücher dann später selber nachschlagen und nachlesen. Das ist doch klar... ;)


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Hallo

ich erzähle mal was im rwb abläuft.
In Essen ist die beste Schule für Hörgeschädigte.
Die 3 Studienrichtungen sind ein Projekt und wird vom Staat gefördert.
MAn braucht also fast nix zahlen.
Denn das Integrationsamt (wo man wohnt) übernimmt die Kosten : Fahrten, Hotel, Schule... .
Und im Rwb können viele Lehrer etwas Gebärden. Sie sind ja speziell für Hörgeschädigte ausgebildet. MAn versteht sie und sie erklären auch mehr.

2x im Monat hat man am Samstag Präsenzunterricht ( 20 x im Jahr) und außerhalb der Ferien von NRW hat man 2x in der Woche Abends von 20-21:30 Uhr über Internet Unterricht.
Wenn NRW Ferien hat, dann hat man auch keinen Unterricht.

Man bekommt auch Praktischen Unterricht (Vermessung, Baustellenbesichtigung.....) und man arbeitet nicht allein sondern mit seinen Studienkollegen in der Klasse. Das nennt man TEAM-Arbeit.
Wir helfen uns gegenseitig.
Bei mir in der Klasse sind Gehörlosen und Schwerhörigen.

ICh bin seit Februar 2008 dabei und mache Bautechnik.
Am Anfang ist etwas schwer da man seine Zeit richtig aufteilen muss.
MAn darf Sport, Familie/Freunde auch nciht vernachlässigen.
Man wird nicht mehr soooo viel Freizeit haben, aber wenn man die Zeit gut aufteilt dann ist es kein Problem.
Man bekommt auch Unterstützung von Freunden und Familie.
Das ist sehr wichtig.

Mir macht das Studium Spaß.
Ich mache auch oft im ZUG was für Studium, da ich 3 Std. fahren muss.

Man hat im rwb Essen sehr viele Vorteile.
Da man auch seinen Arbeitsplatz behalten kann.
Und das Studium dür Bautechnik dauert auch etwas länger (5 Jahre), weil man nebenbei auch eine Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft macht. Das gibt in der Hörende Schule noch nciht, sie mussten dann nach dem Studium extra machen.

Wenn man mit dem Studium im rwb fertig ist, dann hat man einen Staatlichen Abschluss. Beispiel beim Bautechnikerstudium ist man danach staatlich geprüften Bautechniker/in.
Und mit dem Abschluss hat man eine Zugangsberchtigung zu den anderen Fachhochschulen wo man dann weiter studieren kann.

Ihr könnt am 06.12.2008 vorbei kommen und Euch mal anschauen, Fragen stellen etc.

Wenn noch weitere Fragen gibt, stehen wir RWB Studenten gerne zur Verfügung.

LG Nikki [lach]



Zuletzt geändert von Nikki am 28.10.2008, 19:34:24, insgesamt 1-mal geändert.

Spitzenmitglied



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bitte den url von heidelberg studiengängen angeben,
wo man auch den arbeitsplatz behalten kann/darf. Danke!


Don´t worry, be happy !!!



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Den Url würde ich in ein anderes Thema packen, dies ist nur für rwb Essen.
Schreibe nur, damit anderen nicht durcheinander kommen.

DANKE



Spitzenmitglied



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OK!
dann schick mir per PM! ;)


Don´t worry, be happy !!!



Mitglied



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[lach] Hier der link zu der Seite im rwb wo man die Info´s in pdf lesen kann was in den Studienrichtungen angeboten werden etc....
http://www.rwb-essen.de/index.php?id=928

LG Nikki



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Hi

Nicht das Integrationsamt wo man arbeitet beantragen sondern wo man wohnt.
Falls sie die Kosten nicht übernehmen wollen, nicht aufgeben.
Herr Peters von rwb hilft Euch weiter.

Dies nur zur INFO.

LG Nikki
[lach]



Mitglied



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Ich bin zurzeit seit 16. Februar 2008 Fachschüler, der in Essen besucht.
Ich mache zweite Weiterbildung, ich meine ich studiere parallel (1x für Fachschule (Automatisierungstechniker) und 1x für Fernstudium (Datenbankentwickler)), außerdem habe ich eine Tochter.

Was ich hier die Nachteile und Vorteile sehe, ist es noch bedingt hilfreich. Aber was Nikki geschrieben hat, ist sehr hilfreich.

Vorteil ist: Man muss gut Zeitmanagement organisieren, wann man Freizeit, Sport, Familie und Kultur plant. (= Balance). Ohne Zeitmanagement würde man unter Druck setzen.
Freizeit habe ich, kommt darauf, wann ich keine Freizeit habe.

Nachteil ist logisch Zeit, die lang ist. Aber besser ist dass man langsam lernt, und versteht.


>>>END OF MESSAGES!!!
Are



Spitzenmitglied
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@Are,
Darf ich fragen, wie du mit der Fachschule der RWB zu Automatisierungstechniker zurechtkommst - ist die Fachschule leicht oder schwer?

Und welche Ausbildung hast du vorher abgeschlossen? Hattest du die 1. Ausbildung in der Metall oder Elektronik?

Gerne kannst du die Antwort auch per PM schicken, wenn du das nicht öffentlich sagen möchtest.


****~cat



Neuling



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@Are

Arbeitest du auch noch neban, oder bist arbeitslos und machst zurZeit nur studieren (Fachschule und Fernstudium)?
Fernstudium an der Fachhochschule oder Hochschule (Universität)?



Mitglied



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@snowcat

Da es mir interesiert, Pneumatik zu entwickeln und zu programmieren, außerdem möchte ich auf nächsthöchste Position steigen. ich befinde mich im 2. Semester als auch Vorkurs. Ist noch nicht schwer, ab möglichst 5 - 6 Semester ist es schwerpunktartig, kann es sein, schwer oder mittel zu sein. Ich habe eine Ausbildung zu technischem Zeichner abgeschlossen.

@sternchen01

ich bin nicht arbeitslos, sondern angestellter als 3D-Detailkonstrukteur!
2. Fernstudium ist bei SGD (siehe www.sgd.de)


>>>END OF MESSAGES!!!
Are



Neuling



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Einige Dinge zur Virtuelle Fachschule am rwb-essen, die hier im Forum angesprochen werden, bedürfen der Ergänzung bzw. Klarstellung:

Zunächst etwas zur Dauer:
Fachschulen gibt es in Vollzeitform oder berufsbegleitend in der Abendform. Für Hörende gilt: Vollzeit 2 Jahre, berufsbegleitende Abendform 4 Jahre. Etwas 80 % der Fachschulen sind in Abendform. Früher gab es mehr Vollzeitklassen, aber die Zahl wird immer weniger.

Das rwb-essen hat sich ausschließlich für die berufsbegleitende Abendform entschieden. Warum?
Hörgeschädigte haben nach dem Schwerbehindertengesetz einen ziemlich sicheren Arbeitsplatz. Es macht für die meisten Hörgeschädigten keinen Sinn, den Arbeitsplatz zu kündigen und dann nach der Fachschule wieder zu versuchen, eine Stelle zu finden. Einen solchen Ratschlag halte ich bei der jetzigen Arbeitsmarktsituation für Schwerbehinderte unverantwortlich (von Einzelfällen abgesehen). Selbstverständlich können auch Arbeitslose die Fachschule besuchen. Die Schule ist zwar kostenlos, aber in diesem Fall weigert sich häufig das Integrationsamt, die Arbeitsagentur bzw. Rentenversicherung Fahrkosten usw. zu übernehmen. Im Frühjahr hat es ein gutes Urteil zur Fachschule gegen ein Integrationsamt gegeben. Es ist noch nicht klar, wie die Behörden auf das Urteil reagieren werden, wenn es jetzt neue Anträge gibt.

Die Virtuellen Fachschulen für Hörgeschädigte dauen länger als die für normal Hörende. Warum?
Wir haben als bundesweites Berufskolleg und Fortbildungseinrichtung für Hörgeschädigte langjährige Erfahrungen mit der Unterrichtung Hörgeschädigter. Dabei ist unser oberstes Ziel, dass die Abschlüsse am rwb in allen Bildungsgängen (Beruf, Abitur, Fachholschulreife, usw.) mit denen des Regelsystems absolut vergleichbar sind. Keine Abstriche in der Qualität! Wir wissen um die Schwierigkeiten Hörgeschädigter mit der deutschen Schriftsprache (Texte verstehen, Texte erstellen) und den sehr unterschiedlichen Englischkenntnissen. Dies gilt besonders bei Berufsschülern, die schon einige Zeit aus der Schule sind und sich dann mit 30 oder 40 Jahren zur Fachschule anmelden. Deshalb haben wir den Stundenanteil für Deutsch (Kommunikation heißt das Fach genau) und Englisch verdoppelt. Techniker bzw. Betriebswirte werden im mittleren Management eingesetzt und müssen zumindest eine gewisse schriftsprachliche Kompetenz haben. Dies ist unabhängig von der Arbeitsassistenz in schwierigen Kommunikationssituationen (Konferenz usw.).

Außerdem ist in allen Fachrichtungen der Virtuellen Fachschule die Fachhochschulreife (FH-Reife Klasse 12) integriert.
Warum?

Sehr viele Hörgeschädigte arbeiten im öffentlichen Dienst. Dort ist neben dem Techniker bzw. Betriebswirt AUCH der allgemeine Bildungsabschluss notwendig, wenn man höher bezahlt werden will.
Deshalb dauert die Fachschule Wirtschaft 4,5 Jahr (Eingangsvoraussetzung FOS-Reife Klasse 10) und für die Automatisierungstechnik und Bautechnik 5 Jahre (Eingangsvoraussetzung Hauptschulabschluss).

Lebenslanges Lernen ist wichtig!
Viele Hörgeschädigte glauben, dass sie einen sicheren Arbeitsplatz haben. Vielleich wird ihnen nicht gekündigt, sie bekommen aber in Zukunft häufig schlechtere Arbeitsplätze (z. B. bei der Zusammenlegung von Behörden/Betrieben, wenn sie sich nicht weiterbilden). Wichtig ist deshalb LEBESLANGES LERNEN. Die Fachschule ist nur der Einstieg. In Gespräche wird mir oft gesagt: Ich bin schon 40 Jahre, da bin ich schon zu alt für so etwas. Wenn ich dann sage, dass sie wahrscheinlich noch 27 Jahre arbeiten müssen und sie sich für die Zukunft qualifizieren müssen, dann sehen sie das meist auch so. Deshalb ist die längere Dauer der Fachschule in Essen nicht wirklich wichtig.

Wenn andere Bildungseinrichtungen dies schneller machen, muss man als Hörgeschädigter Inhalte und Qualität vergleichen (wie bei jedem „Schnäppchen“)! Alle Abschlüsse am rwb-essen sind staatliche Abschlüsse und keine Hauszertifikate.

Sie sehen: Wir haben uns bei dem Schulversuch „Virtuelle Fachschulen für Hörgeschädigte „ viele Gedanken gemacht und auch viel Neuland betreten. Die Virtuellen Fachschulen sind auch ein Modellvorhaben des Bundesministerium für Arbeit und Soziales und werden von der Universität Halle wissenschaftlich begleitet.

Noch ein Hinweis zu Gebärdendolmetscher in einer Fachschule für Normalhörende:
Ich glaube nicht, dass diese hohen Kosten zukünftig noch übernommen werden; dazu hatte ich verschiedene Anfragen aus Behörden (heute aus Bayern). Man wird (von Einzelfällen abgesehen) wahrscheinlich auf die zentrale Einrichtung in Essen hinweisen.

Hans Peters
Studiendirektor rwb-essen



Mitglied



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Zitat:
Noch ein Hinweis zu Gebärdendolmetscher in einer Fachschule für Normalhörende:
Ich glaube nicht, dass diese hohen Kosten zukünftig noch übernommen werden; dazu hatte ich verschiedene Anfragen aus Behörden (heute aus Bayern). Man wird (von Einzelfällen abgesehen) wahrscheinlich auf die zentrale Einrichtung in Essen hinweisen.


Das finde ich aber reichlich seltsam. Der Einsatz von Dolmetschern soll ja dazu da sein, dass ein barrierefreier Zugang auch zu verschiedenen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten erfolgen kann. Nun soll dies wieder eingeschränkt werden weil es eine zentrale Einrichtung in Essen gibt?



Neuling



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Dies ist zunächst mal nur mein persönlicher Eindruck und Meinung. Vielleicht haben die Behörden ja eine andere Auffassung. Ich bin auch kein Jurist.
Aber: Nach meinem bisherigen Kenntnisstand hat ein Behinderter nur den Rechtsanspruch, an einer Stelle im Geltungsbereich des Grundgesetzes die gleichen Bildungsmöglichkeiten zu haben wie ein Nichtbehinderter. Dieser Rechtsanspruch ergibt sich aus dem Grundgesetz. Dies war auch der Grund, weshalb die Kultusminister bereits Anfang der 70er Jahre sich darauf verständigt haben, dass nicht jedes Bundesland für jede Behinderung ein eigenes Bildungssystem im Bereich der Sekundarstufe II anbieten soll. NRW hat damals den Zuschlag für Hörgeschädigte bekommen. Dies ist auch der Grund für den Neubau der Schule in Essen (war vorher in Dortmund). Andere Bundesländer habe andere Schwerpunkte zentral eingerichtet.
Einen Rechtsanspruch, an jeder Stelle in Deutschland jede Möglichkeit der Fort- und Weiterbildung erfüllt zu bekommen, gibt es nach meinem Kenntnisstand nicht. Diesen Anspruch kann man nach meinem Verständnis auch nicht mit der Barrierefreiheit begründen, da an einer anderen Stelle dies möglich ist.

Wenn ein Behinderter eine Fachschule in einer Regelberufsschule besuchen will, die nicht an einer zentralen Einrichtung angeboten wird (Beispiel Kfz-Technik), dann wird es vermutlich keine Probleme geben.

Das SGB IX regelt den Gebärdendolmetscher bei Arbeitsassistenz oder bei Gericht usw.

Tipp: Man sollte also vorher mit den zuständigen Stellen die Kostenfrage klären und dann mit seiner persönlichen Weiterbildungsplanung beginnen.



GSV Heidelberg#4
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Are: Zeitmanagement??? [roll] Ja wenn du perfekte, feste Arbeitzeit oder Gleitzeit hast, dann spricht ein Vorteil für dein gute Zeitmanagement, oder?

Was ist, wenn man oft ungeplante Samstag arbeiten muss oder Nachtschicht, wo man diese Zeitpunkt nach Essen fahren müsste oder im Unterricht per Internet. Was dann?

5 Jahre ist eine sehr lange Zeit, das heisst, diese lange Zeit könnte viel passieren. Beispielweise, plötzlich woanders arbeiten, plötzlich unregelmässigen und zu ungeplanten flexibelen Arbeitszeiten, usw...

Ich bin kein Typ, der gern langsam lernen will. Bei mir muss das Ball immer schnell rollen. Nie bremsen oder runterrollen. [nerv]


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Neuling



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Vielleicht gibt es ja Möglichkeit, 4 1/2 Jahre Fachschule im RWB Essen statt 5 Jahre besuchen, wenn man Fachabi oder so hat.

Bei hörende Fernschule für Techniker muss man monatlich ca 125 Euro Gebühren zahlen und RWB Essen ist kostenlos, was auch ein Plus ist.

Ich bin auch der Typ, der lieber schnell lernen (was mir kein Problem macht) und früher fertig wird.



Neuling



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Nun möchte ich auch was dazu sagen, da ich diese Weiterbildung auch befürworte und wichtig finde.

Ich selbst bin Fachschülerin und mache dieses Fernstudium im Bereich Wirtschaft schon seit Februar 2007, bin im Moment im 4.Semester.
Für mich läuft es gut und ich bin zuversichtlich dass ich meinen Abschluss als Betriebswirt machen kann. Klar ist es noch bis Sommer 2011 eine lange Zeit.
Ich mache es deshalb, um weiterzukommen..denn ich habe noch fast 40 Jahre zu arbeiten ...nichts lernen bis ich in Rente bin? nee..das ist nicht mein Ding und ich lerne gern fürs Leben (von den gelernten Inhalten profitiere ich auch im Privatleben!) ...... und dann noch meinen ARbeitsplatz behalten und so für mein Lebenseinkommen sorgen zu können .....ist schon perfekt.........und wir dürfen nicht vergessen, dass wir Hörgeschädigte es auf dem Arbeitsmarkt sowieso schwer haben ...daher mit Zusatzqualifikationen können wir uns von den normalen Bewerbern abheben. Zum anderen auch- ein Fernstudium ist auch eine selbstdisziplinierte Leistung, das kommt beim jetzigen und zukünftigen Arbeitgeber gut an!

Klar ist - Ohne Fleiß kein Preis, man muss schon was dafür tun und ich finde es wichtig und richtig, dass es keine Abstriche in der Qualität gibt´s. Alles gleich wie an der hörenden Schule, nur in Teilzeitform (Teilzeit gibt es auch an der hörenden Schule am Abend) und das angenehme ist, die Klasse ist nicht so groß wie an einer hörenden Schule und man kann leichter in kleineren Gruppen zusammenarbeiten. Dadurch ist auch effektiveres Arbeiten möglich.
Optimal ist, wenn man sich für die Unterrichte per Chat oder Präsenz vorbereitet, denn dann kann man auch leichter mitreden und diskutieren. Das ist der Part, den wir zu Hause machen müssen. Diese Zeit zu Hause können wir selbst flexibel einteilen. Schon ideal, wenn man weiterhin arbeitet. Dann kann man die Lernphasen daheim so einteilen, wie man Zeit hat.
Manche Fachschüler bekommen noch vom Arbeitgeber ( ja, es gibt Arbeitgeber die das mitunterstützen!!) Arbeitszeit fürs Lernen oder für die Ausarbeitungen, die sie machen müssen. Von jemanden weiss ich, dass dieser täglich ungefähr 1-2 Std. Zeit vom Arbeitgeber bekommt. Das ist schon toll, denn das ist nicht selbstverständlich. Leider ist es bei mir nicht so, ich muss mich auf die Schule in meiner Freizeit vorbereiten. Das wusste ich aber vorher und ist okay.


In der Fachschule Wirtschaft ist es etwas schwerer als in der Automatisierungstechnik, finde ich, da hier mehr Textarbeit gefordert ist. Die Techniker bestätigen mir das auch. Aber andersrum denke ich, wenn ich in der Automatisierungstechnik wäre, wäre ich regelrecht verloren, denn das was sie lernen, ist für mich ultraschwer. Ist auch verständlich, denn ich habe einen kaufmännischen Beruf und die Techniker eben halt einen technischen Beruf ( Vorwissen vorhanden!) . Daher wird auch eingeordnet nach woher du kommst.
Ist auch klar, auch Betriebswirtschaft mit ihren Inhalten, das uns beigebracht wird ist schwer und etwas leichter für die, die schon im kaufmännischen Beruf sind. Ist auch alles kein Zuckerschlecken. Doch wenn man sich durcharbeitet -gewöhnt man sich dran und man kann das erworbene Wissen in die Praxis umsetzen. Die Selbstlernmaterialien sind auch so geschrieben, dass sie verständlich sind. Sie werden auch oft umgeschrieben - also hörgeschädigtengerecht, damit Gehörlose es auch besser verstehen. Finde ich gut, sind auch angenehm zu lesen. Nicht so "hoch-wissenschaftlich" wie an der Uni. Vom Inhalt eh gleich, nur verständlicher.
Das gute an der Fachschule Wirtschaft ist, dass wir jetzt schon auch vieles was wir lernen umsetzen in die Praxis. Es gibt zu jedem Erläuterungstext eine Lernsituation.
Wir können jetzt schon Konzepte entwickeln, wie die und die Firma das besser machen kann. Das macht unheimlich viel Spass, weil wir so jetzt schon wie die "Unternehmensberater" Vorschläge unterbreiten können. Dann darüber diskutieren bringt dann das nötige Feedback dazu.
Also schon sehr praxisnah.

Ja, die liebe Zeit... Freizeit ist rar ... trotz allem, man kann die Freizeit auch optimal gestalten mit Zeitmanagement ( vor Beginn werden wir auch in Zeitmanagement unterrichtet, auch werden wir darin gecoucht )und ich finde, bei mir klappt das schon gut.
Ich habe natürlich auch noch den Vorteil, dass mein Lebenspartner auch am RWB Essen ist, er macht Automatisierungstechnik, so fahren wir gemeinsam nach Essen und können uns auch gegenseitig motivieren, wenn einer mal einen motivationstief hat ;-)

Der nächste Vorteil ist, der Fachschulbesuch ist kostenfrei. Andere Fachschulen wie für Hörende kosten im Monat schon über 100 Euro. Wenn man dieses Fernstudium mit anderen Fernstudien vergleicht, stellt man fest, dass RWB-Essen auch mehr auf uns eingehen kann. Sie sind kundig im Umgang mit Hörgeschädigten.... ja, und das "anonyme" Studieren an einer Fernuni ist nicht so mein Ding.

Bei uns in der Klasse gibt es auch eine, die keine Unterstützung vom Integrationsamt bekommt. Sie sagt aber, dass die Fahrtkosten zum RWB Essen ungefähr dem monatlichen Besuch an einer hörenden Schule hinkommt oder weniger sei. Aber in Essen hat sie die besseren Förderungsmöglichkeiten und deshalb macht sie das auch in Essen.

Integrationsämter fördern die Fachschüler unterschiedlich. Mal alles, mal begrenzt, beispielsweise wird nur Fahrtkosten übernommen aber keine Übernachtung oder Fahrtkosten teilweise nicht aber dafür Übernachtungskosten mit Einschränkung der Höhe usw.
Trotz allem, etwas Förderung ist besser als gar keine Förderung und .... das gute ist, wenn man eine Weiterbildung macht, KANN man das alles auch über die Steuererklärung wieder zurück holen ( und das funktioniert auch, ich erlebe es selbst!).
Also alles was man ausgibt, wenn man zusätzliche Fachschul-Bücher kauft ( braucht man eigentlich nicht, da die Schule alle Selbstlernmaterialien liefert, per Email / Downloadbereich oder verteilte Kopien) oder den PC ansetzen will oder die restlichen Teilfahrtkosten usw. --> schliesslich geht es um Weiterbildung.
Wie jemand hier schon sagt, Herr Peters hilft auch, wenn das Integrationsamt Probleme macht.

Wenn jemand Interesse hat, sollte mal zum schnuppern/ hospitieren vorbei kommen. Im direkten Gespräch lässt sich vieles leichter klären. Dazu dann den Kontakt mit Herrn Peters aufnehmen --> peters@rwb-essen.de

Im Dezember ist auch ein Informationstag für alle Interessierte.



Neuling



offline
@Fussballfan, zu ungeplante Einsätze in der Firma --> dazu kann man mit dem Chef sprechen und es klären. Mein Partner hatte im Frühjahr vom Arbeitgeber die Bitte erhalten, am Wochenende zu arbeiten. Er hatte es erklärt, warum er nicht am Samstag arbeiten kann, dafür macht er dann in der Woche jeweils eine Stunde länger. Also eine Sache der Absprache und falls man gar nicht zum Präsenz am Samstag kommen kann, dann bittet man die Klasse und die Lehrer um Mithilfe/ Unterstützung ( Materialien zu liefern, was durchgenommen wurde und du erarbeitest es in Eigenregie aus).

Also alles eine Sache des "WIE" man das Ganze managet. Denn ein "Nie" / "Klappt eh nicht" sollte es nicht geben. Es gibt immer eine Lösung.



Neuling



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@Sternchen01,

ich habe auch das Abi und finde es aber trotzdem okay, dass es im Bereich Wirtschaft 4,5 Jahre dauert. Bei der Automatisierungstechnik 5 Jahre, ist auch okay, weil die Zugangsvoraussetzung (Eingang Hauptschulabschluss) eine andere ist.
Halbes Jahr geht wahnsinnig schnell vorbei.

Und... ich bin schon fast 2 Jahre dabei und kann es immer noch nicht glauben, wie schnell die Zeit vorrüber gegangen ist.



Neuling



offline
@ BWL-erin

Wenn man Abi in der Tasche hat, warum geht man nicht direkt Fachhochschule (FH) statt nur Fachschule?
Titel als Dipl. Betriebswirtin hat man bessere Ansehen und höhere Status sowie mehr Gehalt bekommen als St. geprüfter Betriebswirt.



Neuling



offline
Die Antwort ist -
wenn man an einer Uni oder Fachhochschule studiert, kann man nebenbei nicht die Festanstellung halten ... ich müsste meine Arbeit "aufgeben" und ohne Einkommen (für Bafög bin ich leider zu alt) mit eventuell Studiengebührzahlungen (in manchen Bundesländern muss man ja Studiengebühr pro Semester bezahlen!) studieren...woher soll ich das Geld nehmen für die Studiengebühren und mein Lebensunterhalt? Mein Haus deswegen aufgeben müssen weil ich die Kredite nicht mehr bedienen kann?

Dann noch das Risiko, dass ich nach der Uni vielleicht keinen Arbeitsplatz finde? Lieber behalte ich mein Arbeitsverhältnis und mache es nebenbei, ist schon sehr gut und hat viele Vorteile. Man ist dann auch finanziell unabhängig, hat ein sicheres Einkommen und man kann noch was dazu lernen. Dann nach Abschluss kann ich - hängt natürlich von mir- im Unternehmen aufsteigen indem ich auf einen anderen höherwertigen Posten bewerbe oder ich belasse es dabei, dort zu bleiben wo ich mich jetzt befinde.
Nicht nur das, ich bin mir sicher, dass viele auch so denken, nicht nur wie ich es schon sagte, sondern aus den Gründen, falls es schief läuft ... sie immer noch ihre Arbeit haben. Wenn man aber die Arbeit aufgibt und dann an der Uni ist aber dann man feststellt, dass es doch nicht das Gelbe vom Ei ist und da abbricht, steht man dann auf der Straße und hat keine Arbeit. Man muss von vorne anfangen und neue Arbeit suchen.

Der Stoff zu BWL ist dem Uni-Stoff gleich, wie ich es bei einem BWL-Student an der Uni festgestellt habe.... Unterschied ist, unseres ist sehr praxisnah.
Und- wenn man noch arbeitet- kann man das gelernte Wissen oftmals im Beruf anwenden und wie soll das dann gehen, wenn man nur studiert und nicht arbeitet? Da stelle ich mir praxisbezug etwas schwieriger vor.

Jeder muss es für sich individuell entscheiden, ob man den Arbeitsplatz aufgeben möchte und dann studieren geht oder lieber weiter arbeiten geht und so parallel den Abschluss zum Betriebswirt holt.
Ich habe mich für dieses Modell- Arbeiten und Teilzeit-Fernstudium- entschieden und fühle mich wohl dabei.



Neuling



offline
Sternchen01,

noch was, dass der Diplom-Abschluss mehr Geld bringt als ein staatl. gepr. Abschluss betrachte ich erstmal als dahingestellt.
Das ist eine Ansichtssache von den Firmen und wie die Firmen damit umgehen.
Bachelor-Abschlüsse (Diplom ist nicht mehr aktuell) bringen eine Studienzeit von 3 Jahren und ich bin mir sicher, nur Theorie bringt den Firmen auch nicht viel.
Für die Firmen zählt schon viel, wenn man neben der Arbeit was gigantisches- diesen Spagat zwischen Beruf und Lernen- auf die Beine bringen kann ...dass man es trotzdem packt, das ist wirklich nicht leicht und für sie sowas schon interessant, vor allem auch, weil der praxisbezug auch viel grösser ist als bei einem Uni-Absolventen.

Und- was nützt mir ein Uni-Besuch wenn ich aufgrund meiner Situation keine Dolmetschereinsätze gezahlt bekomme... , ja.. alles in Eigenregie mit viel Lesen und Mundablesen? Das ist viel mehr stressig, dann lieber eine angenehmere Variante - hörgeschädigtengerechtes Lernen.

Ja, man muss alles wirklich abwägen und schauen was man für sich selbst für richtig hält.



Neuling



offline
Ich meine nicht Vollzeit Studium, sondern berufsbegleitend Studium als Bachelor-Abschluss, ähnlich wie in RWB Fernstudium Fachschulen anbietet. Leider gibt es auch nur wenige berufsbegleitend Studium in Deutschland. Ich nehme an, in deiner Nähe gibt es sowas nicht.
Fernstudium in RWB Essen wäre auch eine gute Alternative, wenn in der Nähe keine berufsbegleitend Studium gibt.



Mitglied



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Hallo,

wir möchten Euch nochmals an den Termin für den kommenden Samstag erinnern.
Am 6.12.2008 findet im rwb-Essen eine Beratung über die Virtuelle
Fachschule für Wirtschaft, Bautechnik und Automatisierungstechnik statt.
Die Fachschule hilft uns Hörgeschädigten im Berufsleben bessere
Aufstiegsmöglichkeiten zu bekommen. Da die Wirtschaftslage immer
schwieriger wird, muss man sich ständig über aktuelle Entwicklungen im
Berufsfeld informieren und Neues lernen. Die Virtuelle Fachschule bietet
Euch dazu berufbegleitend die Möglichkeit.

Der Abschluss der Virtuellen Fachschule ermöglicht Euch auch ohne
Abitur, später an einer Fachhochschule zu studieren.

Am 6.12.08 ist ein Dolmetscher anwesend. Treffpunkt ist um 11:00 Uhr im
Lehrerzimmer in der ersten Etage.

Bitte meldet Euch vorher an: peters@rwb-essen.de oder Fax 0201 751021.

Wir würden uns freuen, viele Interessenten zu sehen.

Viele Grüße
rwb-Studenten der Virtuellen Fachschule für Bautechnik



Mitglied



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Am 06.12. ??? Wer sucht diesen Datum aus? [lach]
Es werden mit Sicherheit wenig kommen, da es Nikolaus ist.

Werde irgendwann, sobald ich 1 Jahr Berufserfahrung hab,
einen Fernstudium beginnen. Richtung Betriebswirt/Wirtschaftsinformatik.


GTSV FFM



Spitzenmitglied



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ich denke ich werde auch Fernstudium Richtung Betriebswirt/Wirtschaftsinformatik nehmen. Es ist genau mein Bereich.

Ich arbeite zurzeit als Prozessmanagement. [wink]



Spitzenmitglied
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@Mr. Mokona:

[ops] Du als Prozessmanager....was für einen Beruf hast du erlernt? Du kannst doch am Samstag nach Essen fahren und dich erkundigen lassen. [wink]



Spitzenmitglied



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@KDB

ja, ich habe Industriekaufmann gelernt. Meine Prüfungen hinter mir.
Nächstes Jahr möchte ich meinen Fernstudium anfangen. [wink]



Mitglied



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Super Mr. Mokona,

Komme am Samstag vorbei, informiere bitte vorher Herrn Peters und Du bekommst die Antworten auch von den BWL-Studenten.
Sie beantworten ganz sicher Deine Fragen.

Wenn Du immer noch Interesse hast, dann kannst Du Dich anmelden.
Alles kannst Du mit Herrn Peters besprechen.
Er hilft Dir auch wenn´s Schwierigkeiten mit Integrationsamt etc. gibt.

LG Nikki



Spitzenmitglied



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@nikki

ich kann am 6.dezember leider nicht nach Essen kommen. Es ist alles viel zu kurzfristig. :-) Ich möchte erst im nächsten Jahr studieren. Erstmal möchte ich 1 Jahr arbeiten gehen. Ich brauch ja halt "lernpause" :-)

Ich werde mit Herrn Peters per E-Mail Kontakt aufnehmen.

[wink]



Mitglied



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Hi Mr. Mokona

schade, dass Du am 6.12 nicht kannst.
Die Werbung ist schon paar Wochen hier drin.

Du möchtest 1 Jahr Pause machen, d. h. erst im Feb. 2010 mit dem Studium zu beginnen ?
Studium beginnt am 14.2.2009 in Essen.
Kann verstehen, dass Du lernpause machen möchtest, weil Du grad mit der Asubildung fertig bist. Oder irre ich mich ?

LG Nikki



Spitzenmitglied



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@Nikki

ja du hast richtig geschrieben. Deshalb möchte ich nächstes Jahr mein Studium beginnen. [wink]



Spitzenmitglied
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@Mr.Mokona,
du möchtest erst im Februar 2010 anfangen? Das heißt: übernächstes Jahr (nicht: nächstes Jahr). Verstehe ich richtig? (entschuldige bitte meine Einmischung)
Im Voraus wünsche ich dir viel Erfolg und Spass beim Studium. In meiner Zeit gab es so was nicht.


„Das Universum denkt mit der Hand.“ (Fise)



Spitzenmitglied



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@hans busch

ja übernächtes Jahr. Ich hab ja falsch geschrieben. [wink]
Es ist ja toll, dass solche Angebote jetzt für Gehörlose und Schwerhörigen geben.



Spitzenmitglied
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@Mr.Mokona,
ja, tolle Angebote für Gehörlose und Schwerhörige.
Ich denke, warum könnte ich mich als Senior nicht auch mal anmelden. Lernen würde mir Spaß machen. Aber Pflichten der Ehrenämter rufen mich dauernd. :(


„Das Universum denkt mit der Hand.“ (Fise)



Mitglied



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Danke Hans Busch, dass Du schon meine Frage übernommen hast.
Hätte auch gleich gefragt aber da warst Du schneller. [lach]

Also übernächste Jahr (2010).
Hoffe, dass da noch genügend Leute mitmachen.

LG Nikki



Neuling



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Jeder - der meint, dass ein lebenslanges Lernen immer Sinn hat, soll sich das ernsthaft überlegen.

Ehrenämter und Lernen?
Da muss man sich entscheiden, man kann nicht immer für die anderen da sein, man muss auch auf sich selbst schauen ... schauen, ob man beruflich weiterkommen möchte und zum anderen, wenn man lernen geht .. dann die Zeit für das Ehrenamt zu reduzieren oder eine Ehrenamtspause machen und dann - nach 4 1/2 Jahren gestärkt mit viel neues an Wissen wieder ins Ehrenamt einsteigen... das hat auch Vorteile, das was man lernt, kann man auch im Verein/ Verband umsetzen. Wir bewegen uns ja immer mehr in Richtung Dienstleistung im Verein/ Verband und..... das was man lernt, kann man wunderbar einsetzen

Also Hans Busch, du kannst mit dem Fernstudium auch Vorteile für dein Ehrenamt haben!

Und ich habe selbst Ehrenämter und mache das Fernstudium schon fast 2 Jahre und es geht so mit Zeitmanagment gut ....., in meiner Klasse ist auch jemand, der auch Ehrenämter bekleidet und das Fernstudium macht.....

einen guten Beispiel haben wir ja bereits...
siehe Rudi Sailer.. der ist auch staatl. gepr. Betriebswirt und ehrenamtlich sehr engagiert und kann das was er gelernt hat sinnvoll auch in die Verbandsarbeit einsetzen.
Das sehen wir ja an seinen Ergebnissen in der Verbandsarbeit.

Denn das was man lernt- ist vielseitig einzusetzen- nicht nur im Berufsleben, auch im Privatleben / Ehrenamt.

Zu Mr. Mokona,
dann viel Glück für 2010 , ich hoffe für dich, dass es genügend Fachschüler sind, dass dann eine Klasse aufgemacht wird.
Denn es hängt von Schülerzahl ab, die sich dafür anmelden.
In 2006 wurde zum Beispiel keine Klasse aufgemacht. Dafür dann in 2007 und in 2008 auch nicht.
In 2009 - so das was ich erfahren habe- sind schon genügend Interessenten. Aber dann vermute ich, dass in 2010 vielleicht keine Klasse aufgemacht wird.
Es sei denn, du hast deine Clique mitangemeldet
[wink] dann siehts schon ganz anders aus.



Spitzenmitglied
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@BWL-erin,
zur Jugend wie Mr.Mokona wollte ich was Nettes sagen und dann kam deine Belehrung ... mein Gott! … uff …
Deine „schöne“ Aussage „… man kann nicht immer für die anderen da sein, man muss auch auf sich selbst schauen …“ kann ich hier leider nicht hochhängen. Für mich gilt eher „Geben ist seliger denn Nehmen.“ … hm …
Wenn ich was für Ehrenamt brauche, kann ich auch woanders und von irgendjemandem lernen, und zwar im Schnellverfahren. Learning by doing beim Ehrenamt reicht mir auch. Entscheiden und „Zeit managieren“ kann ich auch selbst.

Da du den Namen von Rudi Sailer erwähnt hast, möchte ich auch was dazu sagen …
Er hat neben der hauptamtlichen Tätigkeit BWL fern studiert. Er musste es tun, sonst wäre er von der Stadt München nicht anerkannt und vom „Geschäftsführer-Fenster“ verschwunden. Danach wurde er auch besser bezahlt. Er hat es in erster Linie für sich gemacht, nicht für das Ehrenamt. Anderenfalls würde ein/e andere/r gelernte und staatlich anerkannte BWLer/in wie du vielleicht seine Stelle wegschnappen, gell?

Dein Beispiel war kein gutes Beispiel.

Trotz allem lieben Dank für deine Belehrung!


„Das Universum denkt mit der Hand.“ (Fise)




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