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Virtuelles Kommunikationsforum für Gebärdensprachnutzer
Aktuelle Zeit: 22.05.2018, 19:26:54





 Dolmetschsituation: Wie gebärdest du?


gehörlosenfreak
gehörlosenfreak



offline
Hi,
möchte euch fragen, wie gebärdet ihr wenn ihr in einer Dolmetschsituation seid?
a. Situation Einzelgespräch, Teambesprechung.
1) Gebärden zu Hörende, Dolmi steht neben und übersetzt.
2) Gebärden zu Dolmi, die übersetzt für hörende.

b.
1) Gebärdet ihr wie zu Gehörlosen
2) so gut wie möglich zu gebärden, im hintergedanken zweifel ob voll was du meinst rüberbekommst
3) Gebärdest etwas anders als zu Gehörlosen (Situation ohne Gehörlosen zu Gebärden ist für manche ungewöhnlich)

(Manchmal meinten GL, es käme nicht genau alles zu Hörende rüber, es ginge übers Dolmetschen etwas verloren.)
Welche Erfahrung habt ihr bei solche Dolmetschsituiation?

deafmax


---
Ich bin taub, ergo bin ich.



Spitzenmitglied



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Ich mache so:

a. Ein Gemisch aus 1) und 2).
1) wäre aber besser

b. Auch ein Gemisch aus 2) und 3)

Die nötige Vertrauheit in die
Arbeit der Dolmetscher habe
ich aber leider nicht =(..



Spitzenmitglied



offline
Ich schaue mir den Dolmi an, wenn er/sie mir neu ist,
einfach ansehen, wie gut er/sie gut Gebärdensprache herrscht,
dann werde ich für Dolmi automatisch angepasst.
Wenn ich Dolmi kenne, dann gebärde ich, wie ich bin.
Ich lebe zwar in 2 Welten und daher kann ich gut
mit Menschen anpassen. [shrug]


-----------------
believe|respect|love|risk



Spitzenmitglied
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offline
Eine sehr gute Frage!

In dieser Situation verhalte ich mich leider falsch, denn mein Blick wird nur zu Dolmetschern gerichtet. :(
Aber dafür habe ich große Rücksicht auf sie, denn ich gebärde nur dann weiter, wenn sie fertig mit dem Punkt und dem Atmen sind. ;)

Ich glaube, ich gebärde so etwa gleich, als ob ich auf der Bühne einen Vortrag für Gehörlose halten würde. Möglichst „hochdeutsch“, damit es ein bisschen angenehmer für Dolmetscher wird.


„Das Universum denkt mit der Hand.“ (Fise)



gehörlosenfreak
gehörlosenfreak



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Hi, Leute, schön danke für Eure Antworten :)

@bengie, diese Vertrautheit muss gegeben sein, wenn man einem Dolmi vertraut. Aber ich denke man muss auch rücksicht darauf nehmen, dass man die GS - wie "kulturell originell" einer wie dich :) - nicht 100% rüberbringen kann. Deshalb könnten die Dolmi auch Mühe haben. Aber sie haben bestmöglich zu übersetzen.

@Hilfiger-Girl
Anpassung ist gut, jedoch meinst du auch dass du die GS so ausdrückst damit Dolmi "leichter" verstehen?

@Hans Busch
Blick zu Dolmi oder Gesprächspartner ist umstritten. Die einen meinen Blick zu dolmi ist richtig, andere meinen zu Gesprächspartner.
Ich habe einmal so ein Situation erlebt wo ich nur auf Gesprächspartner blickte, da hatte mir die Dolmi gesagt für sie sei diese ungewöhnlich, weil die Dolmi hat da den Verlangen "Er hat gesagt..." Danach habe ich als Feedback mit andere Dolmis geführt und die meisten sagen, dass es egal ist ob Blick auf Gesprächspartner oder Dolmi, aber die Dolmi haben immer im ICH-Form zu übersetzen.
Ich habe mich dran gewöhnt zum Gesprächspartner zu gebärden. Ist eine feine Sache, volles ausnutzen des Dolmis: Ich gebärde zu jemanden, der bekommt die Gebärden zu sehen und übers Hören die Übersetzung :) Voraussetzung ist aber dass Dolmi nähe bei dem Gesprächspartner steht. In Teamsitzungen wechsle ich die Blicke ab oder versuche so zu gebärden damit die Dolmi mich voll übersetzen kann und nicht von der Seite.
Auf der Bühne bin ich ganz im Element für die GL, da haben die Dolmi mi anzupassen. Ausser wenn ich zu schnell gebärde :D
(Aber sicher nicht hochdeutsch sondern GS :D - Ist jedoch klar, jeder soll so gebärden wie gut er sich darin fühlt)

Zum Thema GS wie zu gl oder GS anpassend für Dolmi ist interessant, ich habe anfangs sowas kaum können, hatte damit Probleme mit den Dolmis. Später versuchte ich in meine Gesprächspartner jemanden zu sehen dass wie wenn ich mit GL gebärden würde und es klappte viel besser. Zwar nicht perfekt aber für die Dolmis angenehm.
Ich unterhalte dabei mit einem Menschen der um nichts "besser" ist als ich. Es kann vorkommen sich die Wert des Sprechens höher zu stellen, fängt man GUL oder LBG an. In dem Fall muss die Dolmi lauter werden und den GL-Person übertönen. Also am besten nicht mit stimme sprechen. Der gegenüber ist nur ein Mensch und Dolmi is eh da.

lg deafmax


---
Ich bin taub, ergo bin ich.



Spitzenmitglied



offline
Ziel ist jedoch, zu dem Hoerenden mit vollem Blick an ihn gerichtet zu gebaerden. Ich spreche ja mit ihm in meiner Sprache! Der Hoerende spricht in seiner Sprache zu mir, an mich blickend. Und der Dolmetscher ist nur in der Mitte, fast "unsichtbar".

Jedoch durft ihr ab und zu zu dem Dolmetscher (maennlich/weiblich) blicken, ob er mitgekommen ist oder Schwierigkeiten hat und ihn bei der Uebersetzung zu helfen, z.B. ich fingerte meinem Dolmetscher mal schnell meine englische Uebersetzung meiner Gebaerde. Danach entscheidet der Dolmetscher selbst als bessere Kenner von Englisch, ob mein Uebersetzungsvorsachlag passend ist oder nicht. Es kommt bei mir manchmal vor, dass der Dolmetscher mein englischer Vorschlag als nicht passend uebernimmt. Nach der Veranstaltung sitzen wir zusammen und besprechen, was er und was er nicht gemacht hat und warum. Wir lernen dabei, was gemaess der GS und der LS sind.


Hartmut



Spitzenmitglied



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Es gibt ja so viele Faktoren!

Normalerweise soll ich in MEINER Sprache gebärden!

Ich habe "Hausfraudolmetscherin aus Würzburg", "Dolmetscherin mit Vorliebe zu LBG, eine EX-Lehrerin" und "Profidolmetscherin aus Magdeburg"!
[argh]


BOOOOOOOOORN TOOOOOOOOO SIGN!!!!!!!!



Spitzenmitglied



offline
Wenn der Gebaerdende sich klar ausdrueckt und in einer Sprache bleibt, gibt es wenig Probleme beim Uebersetzen. Ich schaute einige Gebaerdenvideos aus Deutschland und Oesterreich (z.B. H.Jarmers Rede im Parlament, Videos von Gebaerdenwerk) an. Ich schaetze, ein vollausgebildeter Dolmetscher wuerde keine Dolmetschschwierigkeiten mit diesen Videos haben.

Wenn aber er inmitten einige lautsprachliche Floskeln wirft, dann entstehen Uebersetzungsschwierigkeiten. Auch wenn der Dolmetscher eine gebaerdete deutsche Wendung verstanden hat, kommt es manchmal vor, dass die benutzte Wendung unpassend im Kontext ist. Ein Beispiel davon ist das Wort "Lautsprache", das oft von tauben Deutschen "falsch" verwendet wird und nur "sprechen" bedeutet. Ein erfahrener Dolmetscher weisst mit diesem Problem umzugehen und er sammelt weitere Erfahrungen von anderen Problemfaellen der falschbenutzten deutschen Woertern und Wendungen.

In meiner Dolmetscharbeit (ASL-Englisch) kommt manchmal vor, wenn der taube Gespraechsteilnehmer falsch formulierte Englisch-Ausdruecke benutzt oder Wortfetzen fingert. Da muss ich meine ganze Kombinierfaehigkeit einsetzen und Rueckfragen stellen.

Also Punkt hier ist, dass das Nachhelfen in gebaerdetem Deutsch und fingern manchmal nicht hilfreich ist. Wichtiger ist, ihr gebaerdet eure Gedanken klar in eurer am besten beherrschten Sprache, sei es in DGS/OeGS oder in Deutsch. Eine Mischung von beiden Sprachen birgt immer Gefahr, nicht oder missverstanden zu werden.


Hartmut



Spitzenmitglied



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Auch hier muss ich Hartmut zustimmen. Es ist für uns Dolmetscherinnen keine Hilfe, wenn gesprochen wird, weil man es meist sowieso nicht versteht (akustisch), und auch wenn plötzlich etwas in LBG zwischen DGS kommt, verwirrt es nur.
Am Liebsten ist mir reines sauberes DGS, wenn möglich. Oder reines LBG, wenn die/der Sh oder Gl es so möchte, aber bitte möglichst in einer Spur bleiben.
Gruß Karin



Rote Karte!
Rote Karte!



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Zitat:
Karin
Auch hier muss ich Hartmut zustimmen. Es ist für uns Dolmetscherinnen keine Hilfe, wenn gesprochen wird, weil man es meist sowieso nicht versteht (akustisch), und auch wenn plötzlich etwas in LBG zwischen DGS kommt, verwirrt es nur.
Am Liebsten ist mir reines sauberes DGS, wenn möglich. Oder reines LBG, wenn die/der Sh oder Gl es so möchte, aber bitte möglichst in einer Spur bleiben.
Gruß Karin


Die Dolmi-Lizenz gilt nur für "reines sauberes DGS".
Aha, Ihr Hörenden besetzt die Gebärdensprache der Gehörlosen!
Euer Machtanspruch, ist wie damals gleich Schule-Gebärdenverbot, muss rein sauber sprechen.

Ihr wollt die Gehörlosen "erziehen". :-))

Dann lieber die Dolmetscherinnen, Töchter von gehörlosen Eltern!
--



Spitzenmitglied



offline
Jeder Gl und jeder andere taube Mensch ist eine individuelle Person und
jeder hat eigene Anforderung an eine DolmetscherIn.
Darum denke ich, Gebärdensprachdolmetschen ist ein anspruchsvoller Beruf.
Dolmi sollten kundenorintiert und flexibel sein.
Beispiel 1:
Es gibt gutsprechende Gl mit höherer Schulbildung.
Diese Gl können zu hörenden Gesprächspartnern normal sprechen,
brauchen von Dolmi nur Hilfe, wenn sie den Hörenden mit Lippenlesen
nicht verstehen können.
Beispiel 2:
Ein Gl nach Muster "Ralf Raule" hat Gebärdensprache auf dem Schulhof
gelernt und möchte einen Versicherungsvertrag
abschliessen.
Dolmi darf da nicht einfach neutral dolmetschen, sondern muss auch aufpassen,
das der Gl nicht "über den Tisch gezogen" wird.

Ein grundsätzliches Problem ist auch:
Die meisten Gl haben nie "reine DGS" gelernt!
Die hörenden Dolmi haben an der Hochschule eine Sprache studiert, für
die es unten im "Volk" gar keine schulische Basis gibt.

Dolmi, die aus ideologischen Gründen versuchen, ihre Kunden auf
reine DGS zu "erziehen" werden beruflich scheitern.
Yakamoz hat schon richtig gepostet, das immer mehr Gl lieber
nichtstudierte Dolmi vorziehen, die Gebärdensprache direkt in der
Gl-Welt gelernt haben.



Spitzenmitglied



offline
@CharlyBrown,
nichts gegen dein Statement ueber die Kundenorientierung von Dolmetscher und zwei Szenarios. Mit denen stimme ich ueberein. Du bist nur irgendwie von Yaker abgelenkt worden.

Hier geht es um Probleme beim Dolmetschen von Misch-Masch DGS und Deutsch ins korrekte Deutsch und um wenn ein Dolmetscher eine Gebaerdenaeusserung nicht versteht. Ich habe angezeigt, dass das "Anpassen" mit Floskeln in gebaerdetem Deutsch oft bei der Uebersetzung nicht hilft, aber eher verwirrt. Karin hat das aus ihrer Dolmetsch-Erfahrung bestaetigt. Ihr Statement ist gar nicht ideologisch von oder erzieherisch auf "reine saubere DGS" motiviert. Sie meint nur, der Gebaerdende soll sich nur in seiner besten Sprache ausdruecken, nicht einem Misch-Masch (um einer Dolmetscherin sprachlich zu helfen).

Was ich aus Erfahrung als tauber Zwischendolmetscher und Karin als Dolmetscher sagen, hat nichts mit "Erziehen", sondern schlicht mit der Arbeit zu tun, wie die Gebaerden-Aeusserungen ganz verstaendlich zu den Hoerenden ankommen.


Hartmut



Rote Karte!
Rote Karte!



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Hier aus dem Gl-Cafe-Forum
Visuelles Leben
Soziales
Dolmetscher
"Was macht ihr, wenn Domli schlecht dolmetscht?"
>>> Die Dolmis sind ja schwer bis nicht zu verstehen.

Dann kommt die Retourkutsche von der Dolmi K. und
ALLE ACHTUNG! von tauber (gehörlos) Zwischendolmetscher aus USA Hartmut Teuber (68).

So so … Unschuldig sind immer die Dolmis, alle Schuld trifft die Gehörlosen?
weil
Fremde Gehörlosen-Gebärdensprache?
Fremde Sprache?
Misch-Masch DGS und Deutsch?
-------------------------------
[quote=“Dolmetschsituation: Wie gebärdest du? - Hartmut - 29.08.2009, 09:06:02]
Probleme beim Dolmetschen von Misch-Masch DGS und Deutsch ins korrekte Deutsch und um wenn ein Dolmetscher eine Gebaerdenaeusserung nicht versteht.
… als tauber Zwischendolmetscher … [/quote]
---------------------------------------------

Fremde Gehörlosen-Gebärdensprache?
Fremde Sprache?
Misch-Masch DGS und Deutsch?

Nein, der Vorwurf ist völlig unbegründet und wird zurückgewiesen!

Da gibt es oft kleine-große, sogar feine Gebärden-Wortschöpfungen, situations-bezogen Gebärden,
die selbst „Eingeborene“ nicht verstehen.

Da muss ein Weiterlernen-Lehrgang für die Dolmis her!

Das „Misch-Masch-DGS-Deutsch“ ist die natürlichste Gebärdensprache der Gehörlosen.
Denn dieses ist frei von sprachlichen – grammatik –Zwang,
immer schön, interessant, kurzweilig und humorvoll.
So kennen und verstehen es die Gehörlosen und Taubstummen seit ewiglich und
erfreuen sich an diesem „Misch-Masch-DGS und Deutsch“
(ein Mix aus DGS-LbG-LuG-Fingeralphabeten-Mimik-Gestik).

Das ist eben mehr als Sprache und Verständigung, sie ist Gehörlosenkultur und Heimatsprache,
sie ist eben Lebensart der Gehörlosen.

Den Gebärdensprache-Dolmetschern viel Freude beim Weiter-Lernen von „Misch-Masch-DGS-Deutsch“
und guten Lernerfolg.
--



Spitzenmitglied



offline
Zitat:
Den Gebärdensprache-Dolmetschern viel Freude beim Weiter-Lernen von „Misch-Masch-DGS-Deutsch“
und guten Lernerfolg.


Wir lernen das, können es, aber es erleichtert nicht unsere Arbeit.
Gruß Karin

ps: Yak, es hat doch nichts mit Schuldzuweisungen zu tun. Es ging schlicht um die Frage, was uns Dolmis unsere Arbeit erschwert. Wir wissen um die verschiedenen Arten zu gebärden. Dass GL dafür nichts können ist auch klar!
Doch wenn GL gutes DGS beherrschen, dann können sie ruhig so weiter gebärden und sollten sich nicht verbiegen und versuchen uns etwas zu erleichtern, denn ein lautes Sprechen oder LBG reinmischen erleichtert es im Normalfall nicht. Es geht doch darum dass die Hörenden hinterher eine saubere Übersetzung bekommen und alle sich gut verstehen.



Rote Karte!
Rote Karte!



offline
Zitat:
Doch wenn GL gutes DGS beherrschen,
dann können sie ruhig so weiter gebärden und
sollten sich nicht verbiegen und versuchen uns etwas zu erleichtern,
denn ein lautes Sprechen oder LBG reinmischen erleichtert es im Normalfall nicht.


Karin,
Eure Dolmi-DGS oder DGS-Dozenten-Gebärden (VHS/ Uni)
die "Hörenden-DGS" scheint eine Bilderbuch-DGS zu sein,
die hat mit der Realität wenig zu tun? oder?

Zitat:
"Was macht ihr, wenn Domli schlecht dolmetscht?"

Die Schwächen der "Hörenden-DGS" sind in diesem Thema geschildert worden.

"gutes DGS"?
Und "verbiegen"?
Das sind aber echt starke Stücke.
Und was müssen die Gehörlosen und andere gebärdend-kommunizierte Hörbehinderten von den
unsicheren Dolmis für so alles gesagt bekommen?

Wenn der gelernte/ studierte Dolmi die Gebärden des Gehörlosen nicht versteht, was dann?
Dann ist es ein Segen, der bewährte Hausdolmi, Kind von gehörloser Eltern stünde da.
--



Spitzenmitglied



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YAK, die Hausdolmis kannst du gern weiter benutzen. Hier geht es um was anderes und das weißt du auch genau!
Viele Grüße
Karin



Rote Karte!
Rote Karte!



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KARIN,
Zitat:
Hier geht es um was anderes und das weißt du auch genau!

Was weißt ich genau?
Dies hier:
"Misch-Masch-DGS" in allen Formen, das wäre das hohe dolmetschkönnen der Dolmis.
So genanntes "verbiegen" und
"ein lautes Sprechen oder LBG reinmischen" und
"wie das Sprechen und Gebärden gewachsen sind"
von den Gehörlosen gehören dazu.
---

Und wie genau sind die pauschale Aussagen zu
"verbiegen" und
"ein lautes Sprechen oder LBG reinmischen" und
"gute DGS"
darunter zu verstehen?

Es stehen da die Bilderbuch-Gebärden der Dolmis über die
ewiglich bestehenden Gehörlosen-Misch-Masch-DGS-Gebärden.

Das muss du den zuständigen Stellen für Gebärdensprache
(Die Verbände der Dolmi und Gehörlosen müssen dann klären) mitteilen.

Damals war die Gehörlosen-Gebärdensprache bei den Hörenden
gar nicht freundlich angesehen.

Dir auch viele Grüße yak
--



Rote Karte!
Rote Karte!



offline
Taubenschlag meldet:
Zitat:
Umfrage zur Qualifizierung zum Kommunikationsassistenten

Na so was???
Zitat:
professionellen Gebärdensprachdolmetschern und „Gebärdenamateuren“

- GEBÄRDENAMATEURE - so dieses Wort sagt aus:
diese erfolgreichen Hörende Helfer für Gehörlose sollen NICHT mehr helfen dürfen!
Sie müssen Kommunikationsassistent-DGS-Kurse besuchen.
LBG und LUG sollen auf diese Weise nicht mehr zulässig sein?
So sieht es aus!

Die Gehörlosen haben Schulen besucht und können viele Wörter-Sätze verstehen.
Mit Hilfe von LBG und LUG und Aufschreiben klappt die Verständigung mit Hörenden immer.

Was bisher war, das erfolgreich private Helfen mittels LBG/ LUG/ Aufschreiben soll nun falsch und falsch sein.

Es soll nicht mehr sein (verboten werden?) - GL ohne Profidolmetscher / ohne Profikommunikationsassistent???
Das ist das Ziel der BerufsHelfer/ Berufsgehörlosen. :-)

siehe auch
http://www.taubenschlag.de/cms_pics/TGS ... -Brief.pdf
Zitat:
Offener Brief der staatlich geprüften tauben Gebärdensprachdolmetscher zu
Übersetzungs- und Dolmetschdienstleistungen durch nicht qualifizierte taube
Dolmetscher

Das sollen die einzig wahr echt Gehörlosen-Profihelfer sein???

Sie sehen es nicht gern, wenn Gehörlose selbstständig unter Hörende ohne sie aktiv sind?

"Hilflose" Gehörlose / Taubis sichern die Weiterbeschäftigung der "Profihelfer-mit Studium).
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