Hier mal noch ein paar Links, die ich beim Googeln gefunden habe:
http://www.therapiehundezentrum-saar.de ... gehoerlosehttp://www.signalhund.de/http://www.vistadogs.de/signalhunde/Ich selbst mag Hunde, hatte auch mal welche. Meine hörende Freundin liebt Katzen (die ich auch knuddelig finde).
Ganz auf Musik brauchst du auch nicht zu verzichten. Wenn man gar nichts mehr hört, kann man Töne immer noch durch Berührung mitbekommen. Nur sich darauf einstellen, nicht zu sehr in Gedanken zu versinken, wenn man nichts hört, wäre gut. Dann erschrickt man auch nicht (ich erschrecke gar nicht, wenn mich jemand berührt, weil ich ihn nicht bemerkt habe, weil er mir etwas sagen will).
Bei Bedarf informieren wir dich schon darüber, wegen Dolmetscher. Wo es sie gibt und wer die Kosten übernimmt. Da ist auch so manches durch das Schwerbehindertengesetz geregelt (ebenso die Kosten für die Signalanlagen).
Es gibt inzwischen sogar eine Telefon-Vermittlungszentrale zwischen Hörende und Nichthörende, die sich TESS nennt. Da sitzt ein Gebärdensprachdolmetscher zwischen beiden Parteien (Monitor) und vermittelt das Gespräch.
Ab und zu musst du dich als Nichthörender trotzdem manchmal auf unfreundliche Zeitgenossen einstellen. Weil man es ja nicht erkennen kann, dass man nichts hört. Oder weil man sich als Hörender die Probleme beim Nichthören nicht so richtig vorstellen kann.
Da heißt es, wenn man nicht reagiert, weil man nichts bemerkt hat, schon mal: "Bist du taub, du Idiot?"
Oder: "Pass doch mal besser auf, wenn ich etwas sage!"
Ein paar Vorteile hat das Nichthören aber auch: man kann durchschlafen, ohne von lästigen Geräuschen geweckt zu werden. Man versteht auch in lauter Umgebung etwas (allerdings sagen es uns die hörenden Begleiter, wenn wir zu leise sprechen und sie es wegen dem Lärm nicht mitbekommen. Andersherum wissen wir oft nicht, wie laut wir sprechen sollen - wir wollen ja auch nicht die ganze Aufmerksamkeit der Umgebung auf uns ziehen, indem wir unwissend so laut sprechen).
Tja, nicht hören zu können ist doch weitaus komplizierter, als es sich ein Hörender ausmalen kann.

Dass mir der Hund das Liebste sei,
sagst du, o Mensch, sei Sünde?
Der Hund blieb mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde.