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 "Schwer"-oder einfach nur - Behindertenausweis?


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gehörlosenfreak
gehörlosenfreak



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Hallo, ihr schwer, SCHWERbehinderten (...aber ihr könnt ja im leben doch zurechtkommen, gell?) [british]

In Österreich ist es ohne "SCHWER"... immerhin was ähnliches nämlich Behindertenpass (Klick Info). So nennt man es hierzulande.

@Gummimuh, nein falsch "be-hin-der-ten-pass" ...nicht Behindertenausweis.
Dein URL führt zu einer deutschen Seite, drum oben die von Österreich.
Predigt: Zum GRÖSSTEN Glück aller Behinderten in Österreich heisst es nicht SCHWERbehindertenausweis. [betezumhimmel] ... [naughty]

cudeafmax


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Ich bin taub, ergo bin ich.



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@deafmax: Hihi! Lustische Bildää! :D
Österreichischer Behindertenpass hat ja orange Farbe. Stimmt es?


BOOOOOOOOORN TOOOOOOOOO SIGN!!!!!!!!



gehörlosenfreak
gehörlosenfreak



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@gummiku :D
ja, stimmt orange, typische österreichisches Dokument, das zwar gleich groß wie eure, aber 5 Seiten zum Falten (= Ausgezogen etwa 37,1cm lang)
[blöd] Aber so ist es nun mal in Österreich [orngwacko]
cudeafmax


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gehörlosenfreak
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FRAGE:
Schwerbehindertenausweis
Gibt es auch LEICHTbehindertenausweis,
oder nur "Behindertenausweis" ohne zusatwort leicht/mittel/schwer?

lg deafmax


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@deafmax,
habs in anderen Thread editiert, die antwort passt hier besser dazu, [roll]

Die Bezeichnung Schwerbehindertenausweis gibt es für alle, es spielt
dabei keine Rolle, ob ein Blinder oder ein Diabetiker es kriegt. und auf
der einen Beiblatt ist dann gekennzeichnet zu wieviel % man behindert
ist. Bei ab 80% (habs grad nicht im Kopf) kriegt man noch die Wertmarke
für 60€ im Jahr dazu, nur die Fabe unterscheidet dabei dann. Diejenigen
die ab 80% hat, bekommen orangefarbenen, die anderen grünfarbige.


****~cat



gehörlosenfreak
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[schock] [grosseauge]
ich...
i
ch.. hab grad im internet recheneriert. Es ist wirklich der einzige Begriff!

[bawling] Allmächtiger, egal was du bist, ich dankedanke dir, dass ich etwas weiter südöstlicher lebe!!

@Lim, mir ist egal, die Begünstigungen, Freifahrten, und sostige Benachteiligtenausgleiche, das ist ein anderes Thema. Aber ich frage mich warum begnügte man bei der Einführung des Behindertenausweises nicht einfach ohne dem "schwer"?! Schwermotorrad. Schwerbett. Schwergetränk. waren da etwa "Schwer"-Fetischten am werk?
...schwergestört ist das.
Denk nur bloss dran: Du ausweist dich mit der Karte, ... und wirst definiert mit "Ein Schwerbehinderter".
Und sogar: "Sind sie schwerbehindert? Wenn, dann können sie günstiger fahren!" - Da kannst du nicht "Nein" sagen! Stell dir das vor...
Schwerbehindert! [umfall-male]

Man muss also nach dem Motto leben "Ich bin ein Schwerbehinderter, ich wünschte ich wäre tot" (...hörend.)
["Ich bin ein Mann, ich wünschte ich wäre tot" (Zitat Jack Lemmon in "Manche mögen's heiß")]

[crap] deafmax


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Aloha deafmax,

wir können den Amerikanern mal ausnahmsweise dankbar sein, dass
Österreich 1945 sich von den Deutschen befreit hat. Stell dir mal vor... :D


--
Wir sind die Mundfaulen. Na und? :D



gehörlosenfreak
gehörlosenfreak



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Hallöchen,
habs heute bei TS-Presse gefunden:
"[...]oder mindestens 80 Prozent schwerbehindert und wegen des Leidens an öffentlichen Veranstaltungen nicht ständig teilgenommen werden kann."
Quelle
Gehörlosen soll - wenn sie Schwerbehindertenausweis-Inhaber sind - 100% behindert sein, nicht?
Also zählen sie zu den "...wegen des Leidens an öffentlichen Veranstaltungen nicht ständig teilgenommen werden kann"?
[grosseauge] Mann, mann, dass das hingenommen wird!
deafmax


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hi deafmax,

mal wieder beim schwerbehinderten Lieblingsthema :D :D

Vielleicht solltest du das manchmal pragmatischer sehen [lach] und wie unsere Politiker handeln. Nämlich genieße und schweige. [roll]

Vom Stolz, keinen SB-Ausweis zu haben, kann man als GL nicht leben.
Mit 80-100 GdB lebt es sich finanziell besser.

Was bei einem Parlamenterier so alles zusammen kommt an Einkünften, Übergangszahlungen und Pensionen, darüber spricht kaum einer!

Manche Pensionsregelungen des Landtages sind in Baden-Württemberg sogar verfassungswidrig. Ändern tut sich trotzdem nichts!

Und keiner steht auf und beschwert sich über die schwerwiegende Überzahlung :D


Pyros



gehörlosenfreak
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Hallo, Thema passt, also brauche ich nicht neu aufzumachen.

Ich wurde hier im gl-cafe gefragt, warum ich nicht aufhören kann, den Bezeichnung "schwerbehindertenausweis" zu kritisieren.
Meine Antwort ist:
1. Warum kämpft Gehörlosenbund/verbände für mehr Rechte der Gehörlosen? Für die Anerkennung der Gebärdensprache? Für gleiches Recht und Leben wie Menschen ohne Behinderung?
Und trotzdem tolerieren sie die amtliche Bezeichnung für sie, dass sie amtlich gesehen Schwerbehinderte sind.
Hart aber vergleichbar: Das ist für mich, wie wenn ein Jude in seinem Ausweis Judenstern hätte.

2. Gehörlosen sind behindert, meinetwegen. Aber schwerbehindert? Die Gehörlosen werden mit Menschen gleichgestellt, die nicht alleine ihr eigenes Leben erhalten können.
Und zugleich sagen die Gehörlosen sie sind "normal", ja sogar nichtbehindert, sondern eine sprachliche Minderheit. Wie passt das zusammen? Gehörlosen SCHWERbehindert zu bezeichnen ist eine SCHWERE Ehrenbeschmutzung! Herabwürdigung! Zertretung der Menschenwürde!

Dass die Gehörlosen Rechte auf Begünstigungen, Freifahrten et cetera haben, weil sie immer noch nicht die gleichen Lebensstandard haben können, ist für mich nachvollziehbar. Das ist ok.
Rafft ihr gehörlose Freunde in Deutschland nicht? Nehmt doch mal euren Ausweis vor euren Augen und sieht es an: SCHWER...behindert!

Nein! Wir sind in der EU und europa ist demokratisch orientiert, also lasse ich davon niemals ab den Bezeichnung "Schwerbehindert" abzuschaffen. Begrüßenswert wäre "behindertenausweis" oder "Gehörlosenausweis".
Deswegen werde ich nicht aufhören.

@Pyros, alles andere als die Bezeichnung ist mir wurscht, da schweige und geniesse ich. Aber nicht mit der Bezeichnung SCHWERbehindert.
Entschuldigung! ICH komme nach Deutschland als Tourist, bekomme einen Eintrittskarte gegen eine Bezeichnung auf einer Gesteliste, drauf ist brandmarkt mit "SB" - steht für Schwerbehindert mit €0,- Ich bin beleidigt worden! Herrgott doch mal!

deafmax


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So - hab getrennt. Weil ich der Meinung bin, daß jetzt nur noch in
einem Thema darüber diskutiert werden soll. Und wer es mag, kann
mit deafmax (pardon!) weiterdiskutieren. Ich mag nimma mehr. [sorry]



****~cat



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hi deafmax,

also die Goodies, die dir durch das „S vor dem B“ in den Schoß fallen, nimmst du gern an. :D

Konsequenter Weise müsstest du diese ablehnen! [punk]

Du machst doch sonst keine halben Sachen!

Allein die Vorsilbe „schwer“ stößt dir sauer auf! [roll]

Irgendwie erinnert mich das an die Romanfigur Don Quijote, der gegen 30 oder 40 Windmühlen gekämpft haben soll. [lach]

Ich sag´s mal mit deinen eigenen Worten- Jedem das Seine! [super]


Pyros



Zuletzt geändert von Pyros am 28.08.2006, 23:57:58, insgesamt 1-mal geändert.

gehörlosenfreak
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Zitat:
Irgendwie erinnert mich das an den Romanfigur Don Quijote, der gegen 30 oder 40 Windmühlen gekämpft haben soll.

jaja, scheint dass ich der letzte Mohikaner bin.

@Lim,
ja, kein Problem, diese Anprangerung dass ich der Böse Bube aus Österreich sich erlaubt gegen die geliebten Scherbehindertenausweis in Deutschland auflehnt.
Aber du schreibst ja nicht mehr, brauchst du auch nicht, denn es war nicht NUR an dich gerichtet. Aber ich glaube weitere Antworten kann ich abschreiben...

deafmax[/list][/url]


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Zitat:

jaja, scheint dass ich der letzte Mohikaner bin.


Jaja, in fernen Zeiten hast du wahrscheinlich einen schwer betrauerten, leichten Tod.

[bawling]
Pyros



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Jetzt mal ehrlich, Deafmax -
ich kenne hier so manchen Kollegen, der wegen was weiß ich was für einem Pillepalle einen Schwerbehindertenausweis hat (wenn auch nicht mit 100 %). Glaubst Du allen Ernstes, der macht sich deswegen in die Hose ? Im Gegenteil, ab einem bestimmten Satz bekommt man mehr Urlaub, muß für dasselbe Geld weniger arbeiten..... da stöhnen die ganz gern mal auf hohem Niveau und lachen sich danach kaputt, daß sie die Leistungen bekommen haben.
Und die sind bei weitem weniger eingeschränkt als Gehörlose. (Jetzt krieg nicht sofort eine Krise, sondern lies erst zu Ende.)
Bei meinem Vater auf der Arbeit war zum Beispiel einer, der feierte dauernd krank, konnte aber in der Kur abends ganz schön eine flotte Sohle aufs Parkett legen - nur loswerden konnte man den nicht, er war ja schwerbehindert. Konnte aber absolut alles.

Nun hört man von Euch doch auch genug, daß Ihr Euch da ausgeschlossen fühlt und hier ausgeschlossen fühlt, weil man zu wenig auf Euch eingeht und Ihr nunmal die Lautsprache nicht hören könnt, das Fernsehprogramm bekommt Ihr nicht voll mit und was nicht alles. Ist ja auch so.
Richtig vollständig bewegen könnt Ihr Euch doch nur in der Gehörlosenwelt, oder ?

Und nimm es jetzt mal mit der Definition, die Ihr sonst ganz gern loslaßt: Wir SIND nicht behindert, sondern wir WERDEN behindert.
Dann ist es doch okay, zu sagen: Wir werden von den Hörenden nicht nur so ein bißchen behindert, sondern ganz schwer.... [british]

Wenn ich mich übrigens nicht behindert fühlen würde, wäre ich gleichermaßen beleidigt, ob es nun schwerbehindert oder behindert heißt.

Kurz gesagt: Es ist nur ein Wort. Irgendwie mußte man dem Kind ja einen Namen geben.
Oder sollte man es - antidiskriminierungshalber - als "das Papier, das einem gewissen Personenkreis Vorteile verschafft" bezeichnen ? Dann aber Vorsicht: Man könnte das auch mit einem Sozialhilfebescheid verwechseln.



gehörlosenfreak
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@pyros. Mein Tod ist mir wurscht, ich bin mit meinem Leben froh. Und eines tages wird in Industrieländer alle CIiert oder mit dergleichen implantiert. Da wirds GL nur in 3. Welt geben. Bitteschön und dann sind die Sozialämter froh, höhere Gehälter zu bekommen, die denn verschwindenden Bedürftige gilt.

@Rainbow,
Limette hat zuviel abgeschnitten, es hat zwischen uns ein Disput ergeben, darin habe ich auch geschrieben was an dem Schwerbehindertenausweis mir stört.
Es ist nur die Bezeichnung. Die Begünstigungen, Nachteilsausgleichsberechtigungen, finanzielle Hilfsansprüche oder dergleichen ist mir gleich lang wie breit. Drauf haben die Menschen mit Behinderungen mehr oder weniger recht, solange eine annäherende Gleichstellung nicht möglich ist.

Limette hat auch drauf hingewiesen, dass in Deutschland im ALLGEMEINEN(!) dieser Wisch "SCHWER"-Behindertenausweis heisst. Und ein Behindertenausweis ohne dem Zusatz gibts angeblich nicht. Also bitte!
Die Arbeitnehmern sind auch nicht alle die in den Beruf einsteigen und körperliche Anstrengung von 50% leisten schon bereits SCHWERarbeiter.
Jaja, man muss dem Kind namen geben, aber stell dir vor du heisst im moderne Zeiten Kunigalf, Horstegund oder dergleichen? Es ist nicht zeitgemäß! Und Das mit dem Schwerbehindertenausweis ist wie wenn ALLE diese Namen tragen müssen.

Ein Schwerbehinderte ist ein Mensch, der nicht sich selbst helfen kann. An alle möglichen technische Hilfsmitteln gebunden plus Pflegepersonal! DAS sind Menschen mit schwere Behinderungen. Aber doch nicht die Gehörlosen!
Deine Argumentation scheint darauf auszuschliessen dass die Bezeichnung "Schwerbehindert" selbstverständlich ist. Ok, langsam kann man das wie bei der "Demokratie" zwischen Amerika und Europa Vergleichen. Da liegen Welten. Und nun obwohl Nachbarsländer liegen da anscheinend auch Welten.

deafmax


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@deafmax:
Nein, ein Mensch, der sich nicht selbst helfen kann und Pflegepersonal benötigt, ist ein Pflegefall.

Aber ich werde meinem Kollegen, auf den ich angesprochen habe, ausrichten, daß er ein solcher ist :D - und wenn ich Horstegund heißen würde, dann wäre das vielleicht nicht gerade geil, aber ändern könnte ich daran jedenfalls nichts, allenfalls meinen Eltern die Beulenpest an den Hals wünschen [british] .

Stimmt, ich wüßte auch nicht, daß es etwas anderes gibt als den Schwerbehindertenausweis (mit "schwer"). Ich sag ja, der Wisch heißt einfach so. Selbstverständlich ? Nein. Man hätte ihn auch anders nennen können, natürlich. Liegt wahrscheinlich daran (vermute ich einfach mal), daß das ursprünglich wirklich für Pflegefälle und Konsorten gedacht war und dann irgendwann auch auf andere benachteiligte Personen ausgeweitet wurde, bei denen man davon ausgegangen ist, daß sie in ihrer Teilnahme am öffentlichen Leben in irgendeiner Weise eingeschränkt sind.

Tschuldigung, ich könnte mich immer noch beömmeln, wenn ich an Deine Definition schwerbehindert = Pflegefall denke, und dann sehe ich den Typen vor mir, der ins Fitness-
Studio geht, radfährt, Tennis spielt und mir sagt, er habe Hoden wie ein Zuchtbulle (und mit seiner Potenz angibt wie ´ne Tüte Mücken - naja, vielleicht ist er ja doch in der Hinsicht schwerbehindert; Hunde, die bellen, beißen ja bekanntlich nicht [totlach] ).



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@Rainbow,

zwei Mal [gpost] !!

Zitat:
...und dann sehe ich den Typen vor mir, der ins Fitness-
Studio geht, radfährt, Tennis spielt und mir sagt, er habe Hoden wie ein Zuchtbulle (und mit seiner Potenz angibt wie ´ne Tüte Mücken - naja, vielleicht ist er ja doch in der Hinsicht schwerbehindert; Hunde, die bellen, beißen ja bekanntlich nicht


selten so gelacht wie über deine Bemerkungen zu diesem Pseudo-SB Typen! :D :D :D

Manche Leute, die einen SB-Ausweis haben, können auch schwer clever sein! Die nützen jeden Cent und jede Vergünstigung aus, welche es wo zu holen gibt.


Pyros



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Dass es zur Belustigung gar Zynismus übergeht reicht mir bereits schon bei einen. Im Moment ist es mir wieder egal, aber wie die Vulkane gelten manchen als nicht erloschen.
deafmax


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Oh, oh, jetzt fühlt sich aber jemand angepißt.....

Ich wollte Dir nicht zu nahe treten, deafmax, worauf ich hinauswollte, war nur, daß es sehr viele Besitzer eines Schwerbehindertenausweises gibt, die keinesfalls sonderlich behindert aussehen und es meiner Einschätzung nach auch nicht sind. Ich weiß nicht genau, für was mein Kollege den nochmal bekommen hat - aber es war nichts wirklich Schwerwiegendes. Irgendwas mit Bluthochdruck oder was weiß ich. Pillepalle eben.

Wenn mir jemand seinen SBA präsentiert, kannst Du jedenfalls davon ausgehen, daß mich das nicht sonderlich beeindruckt und daß ich diese Leute auch keineswegs für Deppen oder sonstwas halte.

Natürlich kann man den Namen abändern, wenn viele Leute das unbedingt wollen, aber ich schätze einfach, die haben andere Probleme.
Was Euren Bereich anlangt, fände ich persönlich (mit aller gebotenen Vorsicht, da ich selbst ja nicht betroffen bin), daß es Wichtigeres gibt: Anerkennung der Gebärdensprache, Bezahlung der Dolmis und daß das auch bis in die letzten Winkel dringt, daß Ihr einen Anspruch darauf habt, bessere Information der Hörenden mit gehörlosem Kind über das CI und so weiter.

Ganz anderes Beispiel, das aber vielleicht auch ein bißchen paßt:
Natürlich bin ich dafür, daß die katholische Kirche endlich Frauen zur Priesterweihe zuläßt und halte das auch irgendwo für wichtig.....aber nicht für mein vordringlichstes Problem !


Edit:
Habe gerade gelesen, daß sich eine Dame aufregt (meines Erachtens zu Recht), daß die Eröffnungsfeier der, was war´s nochmal, Fußball-WM für Menschen mit Behinderungen ohne Gebärdensprachdolmi stattfand.
Regt sie sich jetzt zu Unrecht auf ? Sollte man die Gehörlosen gar von sowas ausschließen?
Oder wie verträgt sich das ?

Nicht daß es jemand falsch versteht: Ich finde auch, daß man einen oder eine Dolmi hätte stellen müssen. Es ist auch okay, daß man sagt, man fühlt sich nicht schwerbehindert und möchte diesen Begriff nicht auf sich angewandt wissen. Aber man kann sowas auch eine Stufe zu hoch hängen.



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@deafmax,

ich weiß nicht, warum wir hier den Zusatz „SCHWER“ benötigen. Vielleicht … hm … damit dies bewirken kann, dass Leute vom zuständigen Amt HELLhöriger werden, denn viele Mitarbeiter sind dort ohne ihr Wissen SCHWERhörig. [british]

Interessant, in meinem griffbereiten alten Duden steht „Schwerbeschädigte“, aber nicht „Schwerbehinderte“. Vielleicht ist der von dir unbeliebten Zusatz von der alten Bezeichnung „Schwerbeschädigte“ übernommen. Ja, leider muss „SCHWER“ bleiben, denn dies kommt als guter Marktschreier überall besser an. Außerdem liebe ich die alten Wörter sehr. [smile]

Ich muss dir ganz deutlich sagen, dass wir, die SCHWERbehinderten, hier von Jahr zu Jahr immer LEICHTER werden. Denn überall steigen Preise jährlich um vielfach. Aber unsere Freibeträge sind seit Gründung der Schwerbehindertenausweise, also vor etwa 35 Jahren, immer gleich geblieben. „SCHWER“ ist nur ein Wort geworden.

Hast du vielleicht Angst, dass wir dich eines Tages durch EU-Einheitszwang einverleiben und du von da ab SCHWER bist?

Was soll bitte auf dem Pass stehen? Gehbehinderte, Blinde und andere wollen „SCHWER“ und wir, die Gehörlosen als die Schwächeren oder die Leichteren, werden in den Einheitstopf geworfen, tja. Die spezielle Bezeichnungen „Gehörlosen“ oder „Zuchtbullenhodenträger“ (siehe bei Rainbow) können uns nicht weit bringen.

Wir bemitleiden uns selbst, indem wir länger als Natascha gefangen leben sollten. Aber du willst aber nicht, dass wir schwerer beschädigt als sie sind?

Du bekämpfst „SCHWER“ so vehement und nennst dich dabei aber gerne SCHWER-taub, soviel dein Name dies besagt, lieber deafMAX. Da bin ich lieber leichttaub. [british]

Ja, du hast richtig verstanden, die Bezeichnung ist mir egal. Aber nicht, dass etliche Gehörlose sagen, sie seien nicht behindert, und sich gleichzeitig an den Behindertenpass klammern, tja … in diesem Fall sind wir einig, gell?



Zuletzt geändert von Hans Busch am 30.08.2006, 17:35:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Aloha Hans Busch,

zähle mich bloß nicht zu den "Behinderten"... ich trage übrigens schon länger
als ein Jahr den Behindertenpass nicht mehr aufgrund eines Verlustes. Einen
Ersatz habe ich nicht angefordert und klammere mich nicht daran.

Seltsam? Aber so steht es hier geschrieben! [stolz] [british]


--
Wir sind die Mundfaulen. Na und? :D



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@Lukbo,
Österreich will keinen Behindertenpass und lässt uns, die deutschen gehörlosen Skifahrer, als SCHWERsportler, halb gratis zu. [stolz] [british]



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@Hans Busch:
Soso, da seid Ihr wohl schwere Jungs ? Na Hauptsache, es sind keine leichten Mädchen darunter [british] !

Also, Schwerbeschädigte kenne ich auch noch von früher, aber das finde ich ja noch schlimmer. Das würde ja implizieren, daß Ihr alle einen Schaden hättet.

Aber um jetzt mal von dem für Deafmax kränkenden Ton abzukommen - Deafmax, wie würdest Du denn diesen Schein konkret nennen ? Oder soll er tatsächlich reinen Pflegefällen vorbehalten bleiben ?
Würde es Dir tatsächlich reichen, wenn er nur Behindertenausweis heißen würde ?



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gehörlosenfreak



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Zitat:
Würde es Dir tatsächlich reichen, wenn er nur Behindertenausweis heißen würde ?


Ja.

deafmax


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@deafmax,
nur so Behindertenausweis? Von mir aus auch okay. [neutral]
Wie soll künftig ein einheitlicher EU-Ausweis für Behinderte heißen? Mit einer sehr gekünstelten Bezeichnung wie das Wort „EURO“? Vielleicht „Invalide“ auf Latein?

@Rainbow,
pardon, ich vergass „…/innen“ hinter Skifahrer, Schwersportler usw.
halt, ich muss bezogen auf die Realität bleiben. Jawohl, ich bin mit Schaden geboren. Früher las ich in vielen pädagogischen Fachschriften, dass Gehörlose/r nicht vollsinnig ist, tja. Keine Sorge, „Schwergeschädigte/r“ würde mich bestimmt nicht stören.



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@Mr. Busch mit H:
Hey, das war als Witz gemeint.
Ich bin keine Efrauze, der Du mal bitte die Salzstreuerin rüberreichst, bevor sie mittags eine Fraudarine verzehrt, und das gemeinsam mit den Mitgliederinnen der Fußballfrauschaft.... [super]



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Frueher in meiner Zeit in Deutschland (bis 1964) nannte sich der Wish "Schwerbeschaedigtenausweis". Dies wohl wegen die Kriegsopfer, die schwerverwundet aus dem Krieg heimkamen und besondere Verguenstigungen per Bundesgesetz bekamen. Die leichteren gingen leer aus. Das Wort 'schwer' war halt im Gesetz, um damit andere Geschaedigte, wie Zuckerkranken, Asthmatiker, Flatfuesslern, Einarmigen usw. auszuklammern. Die Verguenstigungen fuer die schwerverwundeten Kriegsopfer wurden spaeter auf andere Personenkreisen uebertragen, welche die Gesetzgeber damals als auch "schwergeschaedigt" anerkannten. Spaeter in den spaeten 70er Jahren, also etwa 25 Jahren nach dem Krieg, wollten die Behindertenverbaenden die gesellschaftliche Aufmerksamkeit weg von den "koerperlichen Defekten" zu den Barrieren und Benachteiligungen, die zu entfernen galten, lenken. Sie fuehrten die Begriffe 'Behinderung', 'behindert' ein, um sich selbst als Opfer der gesellschaftlich aufgestellten Behinderungen zu bezeichnen. Aber Leute waren sprachlich zu traege und uebertrugen die alte Bedeutung auf das neue Wort, leider, statt eine neue Gesinnung zu beherzigen und gegen Ungerechtigkeiten zu kaempfen. Wegen dieser Traegheit entstanden 'koerperbehindert', 'hoerbehindert', 'sehbehindert' usw. als Ersatz fuer 'koerpergeschaedigt', 'hoergeschaedigt', 'sehgeschaedigt' usw.

@Deafmax, die Definition von 'Behinderung' und 'behindert sein', wie von Rainbow oben angibt, ist was wir immer benutzen sollen. Die Benutzung des Wortes als euphemistischer (= wortverschoenernder) Ersatz fuer "geschaedigt" soll vermieden werden. Benutzt das Wort 'behindert' nur im Sinn von "benachteiligt" und im Zusammenhang von Entfernen der Barrieren und Benachteiligungen, nicht als Identitaetslabel. Das Wort in diesem Sinn braucht keinen Zusatz von "schwer" oder "leicht". Deswegen gebe ich dir Recht ueber deinen Einwand des Wortes 'schwer'. Man ist entweder behindert oder nicht behindert. Basta! Man lernt zu denken, welche Barriere(n) macht(en) jemanden behindert und arbeitet konsequent an deren Entfernen. Man ist nicht "schwer"behindert, sondern betrachte wie gross eine Barriere, wie schwerwiegend eine Benachteiligung fuer ihn ist.

Nun steht leider das Wort 'schwerbehindert'/'-ausweis' im Gesetz. Man ueberlegt, ob es sich die Muehe lohnt, an einer Gesetzaenderung fuer das Entfernen von 'schwer' zu arbeiten oder lieber fuer Gleichbehandlungsgesetzen und am Barrierenentfernen zu kamepfen.

Trotz des Wortes 'schwer' im Ausweis, koennt ihr in eurem Sprachgebrauch ruhig das Wort abschneiden und bestaendig nur das gekuerzte Wort gebrauchen.

Man ist nicht unterschiedlich behindert, sondern die Barrieren sind unterschiedlich gross!"


Hartmut



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@ll
ok ich gebe Recht es gibt im Leben wichtigeres zu erreichen. Schwerbeschädigte/r ist natürlich schlimmer, aber Schwerbehinderte/r für mich nicht minder. Mann soll es trotzdem zum Anliegen machen dies langfristig zu ändern. Wenns mal ne EU-Ausweis gibt, wird diese Bezeichnung mit Sicherheit nicht geben, dagegen würde Österreich auf jeden Fall vehement protestieren! Dafür leg i meine Stimme ins Feuer!

@Hartmut, was die einfache Bezeichnung "Behindert" betrifft sind wir einer Meinung. Dem ist nichts hinzufügen, so einfach ist die Argument!

@Rainbow&Busch
Schwerbehindert ist also aus dem Schwerbeschädigt entstanden. Aber dass über 50% schwerbehindert gelten ist für mich vorwienach absolut unzutreffend. Es kommt nämlich drauf an inwieweit man bewegungsfähig sind (meiner meinung nach) Kommunikationsbarrieren sind viel leichter zu überwinden, aber trotzdem wird vieles falsch gemacht.
Hartmuts Ansatz gefällt mir:
Hartmut hat geschrieben:
Man ist nicht unterschiedlich behindert, sondern die Barrieren sind unterschiedlich gross!
Wie wahr, wie wahr!

lg deafmax


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Ich bin taub, ergo bin ich.



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Schade, daß der Begriff - zumindest in meiner Stadt - schon anderweitig besetzt ist. Sonst hätte man es "Vergünstigungsausweis" nennen können und jeder wäre zufrieden gewesen - denn um Vergünstigungen verschiedener Art geht es ja letzten Endes.

Aber der Vergünstigungsausweis ist bei uns etwas, womit man aufgrund einkommensrechtlicher Voraussetzungen (Hartz IV) verbilligt in Schwimmbäder, Museen etc. kommt....



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@Hartmut & @deafmax [super] geschrieben, ABER …

Habe ich dich, Hartmut, richtig verstanden? Du möchtest auch nicht ‚körperbehindert’, ‚hörbehindert’, ‚sehbehindert’ usw.? Sondern was? Möchtest du lieber die bessere Gesinnung wie „Lahmen-, Gehörlosen-, Blindenausweis usw.“? Ist das political correct?

Eines Tages hängt an der Kasse eines Kinos, wo zunächst ein Film ohne Untertitel läuft, ein SCHWERdiskriminierender Zettel „Kein Zugang für Gehörlosenausweisinhaber“ und an der Kasse eines Skischlepplifts „Kein Zugang für Lahmenausweisinhaber“ usw., wer weiß …

In der U-Bahn zeige ich einem/r Kontrolleur/in (an Rainbow gedacht) meinen Schwerbehindertenausweis und der/die braucht ja überhaupt nicht zu wissen, ob ich gehörlos, herzkrank oder zuchtbullenhodentragend usw. bin.

Lieber bin ich im Eintopf „Schwerbehinderten“ in einem gross (SCHWER) umfassenden Begriff. Ja, besser als in einem separaten und SCHWER diskriminierenden Topf „Gehörlosen“.

Bei uns hier wollen auch einige Gehörlosen statt Schwerbehinderten- einen „Gehörlosenausweis“ wegen der angeblich Erleichterung für Beantragung eines Dolmetschers (sorry, Rainbow .. natürlich ..einer Dolmetscherin), tja … vielleicht sind sie politisch weiter blickend als ich …

Wir, die Deutschsprachler/innen, sind nicht faul in der Sprache, sondern vielleicht schlau (?). Lieber „Schwerbehinderten“, um angeblich Impotente und Zuchtbullenhodenträger auszuklammern. Außerdem ist unser Deutsch doch sehr nuancenreich. Im Deutsch gibt es sogar viel schwerer als „Schwerbehinderte/r“, und zwar „SCHWERSTbehinderte/r“ [british]

Sogar sagte unser DGB-Präsident: „Unter verschiedenen Behinderten sind wir, die Gehörlosen, die SchwerSTbehinderten.“ !!!

„Man ist nicht unterschiedlich behindert.“ WIE BITTE??? Neunfingertragende/r, Einbeinige/r, Blinde/r, Einäugige/r sind gleich behindert??? Die Stummen haben viele Tausend mal mehr Vorteil als die Tauben!!! WIE WAHR; WIE WAHR …


@Rainbow,
ein Zimmermann klettert in der Mittagspause mit Fraugold-Fraudarine-Salat die Leiter (nicht: Leiterin [british]) an der Hauswand hinauf zur Zimmerfrau …
Natürlich habe ich „Nähin“ lieber als „Näherin“. Und Fussballin statt Fussballerin. Kein Problem! Von mir aus auch „DAS Mensch“, nicht der oder die Mensch …[neutral]



Zuletzt geändert von Hans Busch am 30.08.2006, 17:33:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Ups, Vorsicht, Hans Busch:
In alten Zeiten gab es den Begriff "das Mensch". Ich habe ihn das erste Mal gehört, als wir im Musikunterricht die Oper "Wozzeck" durchnahmen und Marie darin sagt: "Ich bin doch ein schlechtes Mensch".
Bezeichnet wurde damit eine Frau mit, äh, zweifelhafter Moral.

Mann o Mann, oder sollte ich sagen, Frau o Frau, wie bin ich jetzt bloß in den Emanzentopf geraten.... :D
Ich gehe doch davon aus, daß Dir bekannt ist, was mit "schwere Jungs" (Knastbrüder) und "leichte Mädchen" (Prostituierte) umschrieben wird, so daß Du den Witz (na gut, vielleicht war´s kein besonders origineller) verstanden hast ????



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@Rainbow,
ja, habe alles schon verstanden und hoffe, du verstehst mich auch ganz und ahnst meinen Hintergedanke?



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Nö, meine hellseherischen Fähigkeiten haben mich im Stich gelassen.....



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@Busch, mir ist einerlei, ob Entstelltenausweis, Lahmenausweis, Gestörtenausweis oder irgendwasausweis.
Es kann ALLES beim Alten bleiben, Zusatzbezeichnungen wie "Rf" u.a. ebenso wie die Farbe grün/rosa. Nur das Wort "Schwer" weg. Nichts weiter.
Deine Kommentare sind überflüssig.

"Wir sind nicht unterschiedlich behindert": Sag mal bist du Buchhalter? Kategorisierung scheint dein Hobby zu sein. Mir ist Aussortierung der Menschen ein Ekel. Ein Einbeiniger, ein Tauber, ein Rollstuhlfahrer und ein Blinder... Sie haben in ihrem Leben unterschiedliche Barrieren, stimmt doch oder? Ich bin nicht minder Wert als ein Einbeiniger, der seit Geburt so ist.
Ich fände "Wir werden unterschiedlich behinderT" zutreffender. Ebenso bei Religionszugehöigkeiten oder Menschen verschiedener Rasse.

Aber das tut mir wenig zur Sache. Es ist nur der Unterschied mit oder ohne dem Zusatz "Schwer". Habe ich ein Verletzungchen am kleinen Finger ...bin ich dann Schwerverletzt? Es ist eine SCHWERE Behinderung so zu denken, jawohl!

deafmax


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@deafmax,
dein Beleidigungsversuch, dass ich die ekelhafte und rassistische Aussortierung will, ist unangebracht, jawohl, ÜBERDRÜSSIG.

WIE OFT soll ich NOCH WIEDERHOLEN, dass mir SCHEISSEGAL ist, ob auf dem Ausweis „Schwerbehindert“ oder nur „Behindert“ steht, aber nicht die spezielle Gliederung der Behinderung? Wie oben schon gepostet, will ich einem Kontrolleur in der U-Bahn NUR meinen „Schwerbehinderten“-Ausweis (ja, gilt bei uns hier bis jetzt noch und leider dir im Fernen zuleide) vorzeigen und der braucht ja gar nicht zu wissen, ob ich taub, einbeinig mit zweitem falschen Bein, impotent oder zuchtbullenhodentragend usw. bin.

Ich glaube, du hast keinen klaren Durchblick ins Staatssystem, sorry, ich kann auch genauso frech wie du, diesmal ausnahmsweise, hoffe ich. Der Buchhalter, den du gerne ironisch nennst, braucht doch eine genaue Liste der Behinderungsgliederung, wer einen Schwerbehindertenausweis, sorry, einen Behindertenpass, bekommen darf. Ohne solche Liste würden alle 80 Millionen hier in Deutschland einen Schwerbehindertenausweis gerne beantragen. Jawohl, jeder in Deutschland ist doch irgendwie immer behindert – weniger oder mehr. Wie wahr, wie wahr! Oder gibt es einen Mensch ohne Fehler??? Der Staat braucht ja eine Grenzesetzung in der Liste, um angeblich Leichtbehinderte oder Leichtverletzte wie du am kleinen Finger aus zu klammern, wie Hartmut oben sagte. Auch eine große Arbeitserleichterung für diesen ganz lieben Buchhalter.

SPAM ON: Warum bezeichnest du dich so genau mit deafMAX? Alle Hörgeschädigten sind doch gleich behindert, wie du gerne meinst. In diesem Fall müsste nur „deaf“ genügen. SPAM OFF.

Nichts für ungut!



Spitzenmitglied



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@Hans Busch:
Ohne zu wissen, ob meine Vermutung stimmt: Ich hätte angenommen, daß deafmax den "max" möglicherweise aus seinem Namen entnommen hat und das nichts mit "maximal" zu tun hat ?

@deafmax:
Dein Beispiel mit der Schwer- oder eben nur Verletzung hat was, stimmt. Dann müßte man in der Konsequenz allerdings mehrere Ausweise einführen; denn wenn jemand wirklich lebensgefährlich verletzt wäre, würde man den ja in jedem Fall in den Nachrichten als "schwerverletzt" vermelden, weil sich die Leute sonst kein Bild davon machen können, was mit ihm los ist.
Vielleicht könnte man das ja gliedern in bis 50 % und über 50 %.Die, die darunter liegen, sind dann nur behindert, bekommen aber auch entsprechend weniger Vergünstigungen.



gehörlosenfreak
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@busch
Beleidigungsversuch? ich habe nichts dergleichen geschrieben.

und schon wieder schreibst du von irgendwelche Behinderungen die man hat.
Zitat:
braucht ja gar nicht zu wissen, ob ich taub, einbeinig mit zweitem falschen Bein, impotent oder zuchtbullenhodentragend usw. bin.

Was bitte machts für eine Unterschied wenn alles bei gleichem bleibt, Farbe, Format, Begünstigungen, dein bevorzugt "Versteckenbleiben" der Behinderung - Alles gleich.
bis auf die Bezeichnung SCHWER.
Wenn du in meiner Frage zum Thema die Wichtigkeit der Verdeckung von Behinderungen siehst, dann gehört es nicht zum Thema. Ich bin schlicht nur darauf aus. Nix mit Beleidigung.

Ich weiss nicht, ob dieses >>Bild<< reguläre Ausweis ist. Wenn ja, dann schau dir dieses Bild mal an und stell dir vor, es steht nur "Behindertenausweis". Nichts weiter.

Es ist eine Frage der Psyche was man von der Bezeichnung empfindet. Schwerbehindert zeugt Mitleid, Unsicherheit, Helfer(shelfer)syndrome et cetera. Wenn du nicht der Meinung bist, bitteschön. Aber ich glaube nicht dass diese Bezeichnung mit der EU Vorgaben vereinbar ist.

Wenn du es anders siehst. Bitteschön. Ich glaube dran, dass "Schwerbehindertenausweis" irgendwann umbenennt wird, im Bestenfalls auf ohne dem "Schwer". Aber ich glaube nämlich auch, dass es den Gehörlosen nicht gefallen wird... [roll]

Hat nix mit Staatssystem zu tun. Ich bin ganz deiner Meinung was der System betrifft. Nur es macht eben WIRKLICH keinen Unterschied, ob SCHWERbehindert oder behindert ist. Wozu dann das SCHWER? Die Definition kann von leicht bis schwer mit 1000 teilungen gehen, aber alle bleiben behindert. Nicht schwerbehindert.

Wenn dir scheissegal ist wie die bezeichnung ist, warum heisst es dann Behindertenverband und nicht SCHWERbehindertenverband, oder Behindertenorganisation und nicht SCHWERbehindertenorganisation? Ich glaube wir beide gehen von etwas ganz anderem aus. Dir ist die Bezeichnung egal, dann nimm Abstand zu posten, denn was soll ich mit den Gliederungsargumente, wenn ich gleicher Meinung bin bzw. es nicht in Frage stelle?

deafmax
("deafmax" hat übrigens anderen Ursprung, daher kein Kommentar. "Schwerbehindert" wurde von "schwerbeschädigt" übernommen. Das ist ähnlich wie dass taub den Ursprung von doof/dumm hatte.)


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Ich bin taub, ergo bin ich.



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Zitat:
[...]wenn jemand wirklich lebensgefährlich verletzt wäre, würde man den ja in jedem Fall in den Nachrichten als "schwerverletzt" vermelden, weil sich die Leute sonst kein Bild davon machen können, was mit ihm los ist.

Leuchtet es dir nicht ein: Du siehst ein Mensch, vollkommen bewegungsfähig, wie jedermann aussieht und der zeigt ein SCHWERbehindertenausweis...
Und der fasselt was davon dass er nicht höre. Taubstumm, Gehörlos aha = Schwerbehindert? Aha. Uuh, muss sehr schlimm sein, nicht zu hören, wenn man damit SCHWERbehindert ist. Und man merkt nichts. Ist das nicht gefährlich? Wie Mutanten aus XMen...[roll]
Dann fragt man warum immer noch die Leuten Bogen um Gehörlosen machen. Wäre dabei nicht verwunderlich.

Ehrlich, diese SCHWER wäre wirklich nicht nötig. Ich will nicht wissen was die Österreicher (Liftbetreiber, Vergnüngungsgesellschaften) im Gedanken haben wenn sie einen Gehörlosen Deutsche vor sich mit einem vorgezeigten SCHWERbehindertenausweis sieht...

Okay, du bist nicht betroffen, Busch schon, daher gehe ich wohl davon aus, dass es auch egal ist, was man dabei denkt. Scheissegal sogar...

deafmax


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Ich bin taub, ergo bin ich.



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@Rainbow,
ja, anfangs habe ich geglaubt, dass es „Tauber Maxi“ (irgendwo hier im gl-cafe habe ich gepostet) ist. Darauf meinte dieser, dass es volltaub ist, also maximal, kann ich mich vage erinnern.

@deafmax,
mein Gott, mir ist auch scheißegal, ob es Behindertenverband oder Schwerbehindertenverband ist. Komm doch mal zu uns nach Deutschland und mach Politik in Berlin oder in Hamburg bei DGB. Ich wäre sehr dankbar.

Ich habe einen Eindruck bekommen, dass du denkst, dass es sehr unverschämt ist, wenn ich dem Liftbetreiber in deinem Land Österreich meinen SCHWERbehindertenausweis vorzeige und gleich danach ganz LEICHT skifahren kann ohne schlechtes Gewissen. (Entschuldige meine Frechheit! Denn du bist auch nicht sehr freundlich.)

Ja, kein Problem, jetzt nehme ich Abstand von diesem Thread.



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@deafmax:
Hallo ? Warum fragst Du, ob es mir nicht einleuchtet ? Lies mal mein letztes Posting genauer, da habe ich geschrieben, daß Dein Vergleich was hat (= kann ich nachvollziehen).
Daher ja auch meine Idee mit den zwei verschiedenen Ausweisen.



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@Busch,
alles klar :)
Ob beleidigend oder unfreundlich... das sind nicht meine Absichten gewesen. ich bin nur heftig :D Und direkt. (die wird bei Gehörlosen in GS-Kurse als Vorteil gesehen) Dein Eindruck ist übrigens in dem Fall nicht zutreffend.
War nett mit dir darüber zu unterhalten.

@Rainbow.
Nicht ganz, worauf wir hinauswollen. Vielleicht habe ich dich falsch verstanden? Es ist ja klar dass beispielerweise "schwerverletzt" berechtigt ist, aber einen Gehörlosen "schwerbehindert" zu nennen? [ops]

In österreich heisst es dagegen "Behindertenpass". Wie die Behinderung ist, zählt ist von einige Zehnprozente (Brillenträger mit über 1,0 Dioptren gelten schon mit geringem Prozentsatz als Behindert) bis 100%. Ich glaube in den Behindertenpass "aufgenommen" zu werden liegt bei 30%, bei Schwerhörigkeit jedenfalls unter 70%. Meine Taubheit liegt bei 70%, aber dann zusätzlich in der Begründung (nicht im Pass sondern Sozialamt-Dokument) dass ich "sprachgestört" bin (hahachen), was man mit Kommunikationsschwierigkeiten gleichsetzen kann, ist es 20%. Also bin ich "90.v.H." Prozent behindert. Eigentlich in den Augen der Deutschen Behörden Schwerbehindert. (Mein Gott!)
Vergünstigungen bekommt man meistens ab 70%, was das ist, ist mit Deutschland weitgehend Identisch.
Hierzulande ist ein "Schwerstbehinderte" (also nicht "selbsterhaltungsfähig") entsprechend "100.v.H." Prozent im Behindertenpass behindert.

Vielleicht erklärt das, was ich das Selbstverständlichste in Deutschland nicht verstehe.

Zu meinem Namen. War mal Handyanbieter, der nannte sich schlicht "max.mobil" und ich bin auf den Pseudo max.deaf gekommen, liess aber den Punkt aus und berichtigte es auf deafmax. Seit geraumer Zeit wurde max. vom deutschen Teemobile übernommen. Tja. Passt dann auch dass ich stocktaub bin. Bush hat recht und i möchte Busch nicht die (Schadens)freude nehmen, auf meinem Pseudonamen herumzuhacken.

deafmax
[EDIT: Annodazumal beim Handy max.mobil war der Slogan "Was wär ein Handy ohne max.?" reimte ich mich dazu "Was wär' deaf ohne max.?" auf Anspielung zu Volltaub, denn schon lange gibts Taube Leuten die doch hören mit Hörgeräte und behaupten, sie könne mit ihrer Mama telefonieren... [british] ]


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Ich bin taub, ergo bin ich.



Zuletzt geändert von deafmax am 31.08.2006, 13:23:21, insgesamt 1-mal geändert.

Spitzenmitglied



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Ja, deafmax, genau !
Auch ich würde Gehörlose nicht als schwerbehindert bezeichnen, ich akzeptiere nur, daß es halt diese Bezeichnung des Ausweises gibt. Wenn Du vor mir stehen würdest, würde ich sicherlich nicht sagen, ei gucke da, ein Schwerbehinderter.

Du hast den Vergleich mit dem Schnitt in den Finger gebracht und gesagt, da würde doch auch keiner sagen, der ist schwerverletzt.
Ich habe gesagt, ja, das stimmt. Um das also zu vermeiden und um sowohl zum Ausdruck zu bringen, daß Gehörlose und auch andere nicht schwer behindert sind, Pflegefälle aber sehr wohl, könnte man eben zwei verschiedene Dokumente einführen.

Oder aber vielleicht auch den Kreis der Berechtigten für einen Schwerbehindertenausweis wieder einschränken.....Fällt mir nur so gerade ein.

Und was die Augen der deutschen Behörden betrifft:
Jetzt mal ehrlich, denkst Du, die machen sich großartig Gedanken um jeden Einzelfall, wie schwer behindert der wohl ist ? Da hätten sie viel zu tun.....



gehörlosenfreak
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Dafür gibts gl-cafe Diskussion :)
Dank dir und auch Busch, selbst wenn er von mir beleidigt fühlt und auch dank dem bei diesem Thema zermürbten Limette ([schäm]) verstehe ich etwas mehr.

Zitat:
die machen sich großartig Gedanken um jeden Einzelfall, wie schwer behindert der wohl ist ?
Darum gehts mir hier nicht. Würdest du meinen:
Zitat:
die machen sich großartig Gedanken um den Fall, "schwer behindert" auf "behindert" umzubenennen?

Antwort wäre: JA. Sollen und Müssen sie. Aber ob sie auch es tun hängt von den Behinderten ab. Ich bin scheinbar alleine mit dieser Meinung.

Aber es soll trrotzdem ein Thema bleiben. Man bemüht ja auch nicht mehr "Taubstumm" zu erwähnen, sondern "Taub" oder "Gehörlos". Bei diese langsamen Wandlung gab es auch viel wichtigeres zu tun, trotzdem ging es [wink]

lg deafmax


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Ich bin taub, ergo bin ich.



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Was mir aber gerade noch einfiel:
Du schriebst was davon, was wohl die österreichischen Liftbetreiber denken würden, wenn sie einen deutschen Gehörlosen mit SCHWERbehindertenausweis sehen.

Also weißt Du, solange ich von österreichischen Behörden Texte wie diese erhalte:

"Herr...., geboren....., wohnhaft....., stand am ..... in Pflege der Stadt ....., wofür Pflegegebühren in Höhe von.... aufgelaufen sind, die noch zur Gänze unberichtigt aushaften.

Da trotz mehrmaliger Aufforderung bisher keine Zahlung geleistet wurde, ersucht die Abteilung Finanz des.....Spitals um Einhebung des Betrages von....

(...)

Sollte der Einhebungsversuch erfolglos bleiben, wird um Erhebung der Einkommens-, Vermögens- und Familienverhältnisse des Patienten ersucht."

da mache ich mir keinerlei Gedanken darum, was sich Österreicher für Gedanken über deutsche Behörden machen.

Über uns sagt man ja schon, wir sprächen Beamtendeutsch, aber als wir das gelesen haben (die Daten muß ich natürlich aus dem Text rauslassen), haben wir unterm Tisch gelegen vor Lachen. Dagegen verwenden wir hier ja schon ganz lässigen Umgangsjargon.

(Abgesehen davon, daß das Sozialamt doch nicht der Geldeintreiber für österreichische Krankenhäuser ist....)


Und bei einem bleibe ich auf jeden Fall:
Wenn mir jemand sagt, du mußt dir aber unbedingt Gedanken machen, einen seit Ewigkeiten benutzten Begriff umzubenennen (was die kostenintensive Maßnahme zur Folge hätte, daß alle Ausweise einzustampfen wären und neue zu drucken), dann bekäme ich den Eindruck "also, dem seine Probleme möchte ich haben".



gehörlosenfreak
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@Rainbow
Beamtendeutsch. Deutsche, österreichische Behörde. Einhebungen, Ansprüche.

Was hat DAS mit dem Bezeichnung "SCHWERbehindertenausweis" zu tun? [roll] Was die Amtschimmels machen sind in Ö und D, und in Europa sowieso, ist Schnuppe.
Ich bin gehörlos, verstehe nichts, begreife nichts, ...deutschlandsgemäß schwerbehindert.

Ich denke, die Sache ist abgehackt. (aber nicht schliessen, ich bin dagegen auch allergisch wie die SCHWERbehindertenausweis-Bezeichnung)
Ich hätte den Rat eines guten Freund folgen sollen, der hat mir gewarnt, dass bei dem Thema unmöglich ist zu einer Lösung zu kommen.
Wie wenn man in einem Sandstrom zu schwimmen versucht statt gegen Wasser flussaufwärts. Also unmöglich. Unvermeidlich.

deafmax


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Ich bin taub, ergo bin ich.



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Wieso kommst Du dann damit, daß österreichische Liftbesitzer dumm gucken, wenn man einen Ausweis vorzeigt, mit dem DEUTSCHE BEHÖRDEN einen als schwerbehindert bezeichnen ?

Wenn´s egal ist, was wir Amtsschimmel sagen, dann sollte Dich das tatsächlich nicht kümmern.



gehörlosenfreak
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@Rainbow
*lächel* Der Liftbesitzer würde kein Gedanken darüber machen woher dieser Wisch kommt oder wer diese ausstellt, sondern viel mehr eher darüber, dass der besagte Geschöpf - dem nichts fehlt ausser sein Gehör - ein SCHWERbehinderter ist.
Jetzt bin ich aber echt angeheitert, schwerbehindert wird anscheinend so selbstverständlich genommen wie "gehörlos" statt "taubstumm".
Ausserdem gehts nicht darum was die Amtschimmels sagen, sondern was in den Dokument steht. Es ist ein behördliches ausweisendes Dokument. Bescheide, Nachscheid, Niederschriften, Ersuchen oder dergleichen ist eine andere Sache.

Würde in Österreich jemand in einem Dokument "schwerbehindert" zu einem Rollstuhlfahrer oder Gehörloser schreiben, hätte der gleich ein Verfahren am Hals wegen Diskrimminierung.
Jawohl, andere Länder, andere Sitten :)

deafmax


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Ich bin taub, ergo bin ich.



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Dann bin ich aber froh, daß ich nicht in Österreich lebe.
Wenn ich da leben würde, würde ich mich ja gar nicht mehr trauen, überhaupt mit einem Behinderten zu sprechen, wenn die jedes noch so arglose Wort auf die Goldwaage legen und einen daraufhin behandeln wie einen SCHWERverbrecher.

Bei Euch finden die Rollstuhlfahrer also, sie seien leichtbehindert ?
Naja, dann sollten sie sich mal nicht so anstellen und ständig solche Forderungen stellen wie Niederflurbahnen, Rollstuhlrampen.....
Für solche Forderungen muß man dann doch irgendwie eingeschränkt sein, und nicht bloß so ein bißchen....

*Sarkasmus off*



gehörlosenfreak
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Das ist es. Wir haben verschiedene Sichtweisen.

Für Deutschland ist schwerbehindert genauso wie behindert, scheinbar nichts weiter.

In Österreich dagegen ist behindert standard und schwerbehindert werden auch wirklich nur die genannt, die eine schwere behinderung haben, eben wie ich erwähnt habe, Menschen die nicht für sich selbst erhalten können.
Es gibt kein leichtbehindert. Nur behindert.

Darauf geht niemand ein, die Bezeichnung "Schwerbehindert" ist nur deshalb entstanden weil vorher "Schwerbeschädigt" heisst. Schöner Ursprung.

Information der SBA fand ich nur über Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwerbehindertenausweis
In österreich Help.gv.at -> http://www.help.gv.at/Content.Node/114/ ... 40000.html
Der Unterschied ist gar keine vorhanden, ob behindert oder schwerbehindert. Wörtlich genommen in Bezug auf die Benachteiligntenausgleichsanspruch nichts anders.


www.wissen.de zeigt sogar unterschiedlich, zwischen behindert und schwerbehindert:

Schwerbehinderte
Behinderte

"schwerbehindert" wird tatsächlich auf die Erwerbsbeeinträchtigung bezogen!

Noch eine Erkenntnis: Hier wird schwerbehindert und behindert tatsächlich anders definiert als in Österreich es bekannt ist. Zumindest gelten in Österreich Gehörlose nicht als schwerbehinderte.
Ausnahme ist die Gehörlosenambulanz in Linz, dort steht "Ambulanz für Gehörlose und Schwerbehinderte" [grosseauge] Sowas!
(Der dort zuständige Arzt muss seine medizinische Dissertation in Deutschland gemacht haben...)

deafmax


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Ich bin taub, ergo bin ich.




 "Schwer"-oder einfach nur - Behindertenausweis?





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