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Aktuelle Zeit: 23.07.2018, 19:37:35





 Gernsbacher Papier - Westerwohlder Kreis und die Folge


Spitzenmitglied



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Wann wurde Gernsbacher Papier von wem geschrieben?
Inhalt?
War es richtig oder falsch?
Welche Gegenargumente gab es!?
Was stand in Westerwohlder Kreis?


BOOOOOOOOORN TOOOOOOOOO SIGN!!!!!!!!



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@Iyascia,
du muss dich sehr beeilen,
denn
die Zeitzeugen leben nicht ewig,
die Zeitzeugen wandern aus in das Himmelreich.
die Zeitzeugen verlieren die Erinnerung (altersmässig).
Beispiel: SsH hatte Zeitzeugen-Sendungen gemacht.
Das DGZ-Archiv kann dir helfen.
____



Spitzenmitglied



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Die Zeitschrift "DAS ZEICHEN" erwaehnt mehrmals diese zwei Orte wo sie versammelten: Gernspach und Westerwohl (der Westerwohler Kreis hat kein "d" im Namen). Ich erinnere noch an einige Namen: Drese, Wolfgang Czempin und einen TOL aus der Hildesheimer Schule mit K als Anfangsbuchstaben. Rudolf Gast mag wahrscheinlich dabei sein. Meiner Erinnerung nach hat DAS ZEICHEN das Papier nicht in Wortlaut veroeffentlicht. Alle im Kreis sehen Deutsch als die dominante Sprache in der Erziehung tauber Kinder an, weil sie die echte GS nicht kennen oder als minderwertig erachten, daher nicht empfehlenswert fuer die Sprachanbildung tauber Kinder. Im Kreis gilt, Gebaerden ja, aber nur im deutschen Syntax.

Das Westerwohler Papier habe ich leider nicht zu sehen bekommen. DGZ hat das Papier leider auch nicht veroeffentlicht. Oder ... habe ich die Veroeffentlichung verpasst?

Das Papier kritisiert der Beschreibung des DAS ZEICHEN nach, dass taube Personen keine eigenstaendige Sprache mit den Haenden besitzen und DGS nicht als Sprache anzuerkennen sei, weil sie unvollstaendig und ungrammatisch sei, viel an deutschem Vokabular wegen mitgesprochenen Woerter abhaengt usw. und schaedlich fuer die Sprach-Erziehung tauber Kinder ist.

(GS-LS-)Bilingualismus war wohl nicht im Visier der Leute im Westerwohler Kreis. Fuer sie ist Deutsch in gebaerdeter Form die absolute Norm.

Gummikuh, frag mal Rudolf Gast, was er darueber weiss. Vielleicht hat er das Papier.


Hartmut



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Von Hartmut Teuber aus USA:
Zitat:
zwei Orte wo sie versammelten: Gernspach und Westerwohl (der Westerwohler Kreis hat kein "d" im Namen).

???
Zitat:
einige Namen: Drese, Wolfgang Czempin und einen TOL aus der Hildesheimer Schule mit K als Anfangsbuchstaben.
Rudolf Gast mag wahrscheinlich dabei sein.

???
Hartmut hat "Amnesie" (Gedächtnisschwund) oder er macht es hier sich zurecht (weiss genau)?
Er war hat in Das Zeichen (DZ) heftige Botschaften verbreitet - also sehr gut im Bilde -
ein Gehörlos-Politik-Kampf:
(Bestandwahrung (Gernsb.Ppr) und DGS ohne korrekte Deutsche-Sprache-Grammatik (Hamburger Gebärden-System)
Gernsbacher Papier - siehe Bericht in der DGZ - (> und Google)
Der Hildesheimer TOL ist bestens bekannt (DGZ und Das Zeichen DZ)!
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Mitglied



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siehe Taubwissen.de
Neben den Verfechtern der Gebärdensprache gab es jedoch nach wie vor Gegner der DGS, insbesondere den sog. „Westerwohlder Kreis“, der zusammen mit einigen politischen Vertretern der Landesverbände der Gehörlosen das „Gernsbacher Papier“, eine Unterschriftensammlung gegen die Entfaltung der DGS, protestierte und für die Beibehaltung von LBG Stellung bezog. Dies führte nach wie vor zu Spannungen und Auseinandersetzungen.

siehe http://www.taubwissen.de/index.php/gesc ... umdgsteil2

@Hartmut
Ich erinnere mich ungefähr, dass Rudolf Gast mit einige ertaubte und gehörlose "sprechende" Vorsitzende vom Landesverbände der GL an der „Gernsbacher Papier“ teilnehmen waren. Ich war überrascht, dass einige Vorsitzende, die ich kannte, plötzlich gegen Gebärdensprache waren. Ich vermute es, dass sie unter Druck waren, weil sie vielleicht dachten, dass die LBG eine beste Lösung für die Gehörlosen gewesen war.
Total falsche Behauptung. Ehemalige Vorsitzende hätte nicht dagegen DGS entschieden, sagen sie jetzt. :-) Das war eine Geschichte damals.

Zu das Zeitschrift "Das Zeichen" Nr. 16 über die „Westerwohlder Kreis“ und „Gernsbacher Papier“ kann man lesen. Auch im DGZ gab ja die Artikel über diesen Thema. Es müsste im Jahr zwischen 1991 und 1992 liegen.
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Spitzenmitglied



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@Ruhrpott,
war das Gernsbacher Papier im vollen Wortlaut veroeffentlicht worden? Ich sah nur die Beschreibung und Diskussionen darueber.

Jetzt erinnere ich mich an den Namen des Hildesheimer Lehrers: Juergens.


Hartmut



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@Ruhrpott,
der Taub-Wissen -Bericht der Uni-Hamburg ist sehr sehr einseitig!

Das Prillwitzteam-Hamburger Gebärdensprache bestand aus drei GL - die sich doll stolz "Drei Musketiere"
siehe Bericht Gl-Kulturverein von H.Vogel, loben.
Das waren Jungspunde (wie Halbstarke) ohne Gespür für verantwortliche Gehörlosen-Politik.

Sehen statt Hören - Prillwitz erzählt - Heiko Zienert die Hauptperson von den drei GL
an der "Gehörlosen-Kampffront".
Die andere Mitarbeiterin war Frau R. Leven (Psychologie) - siehe Videobericht Hamburg-Veranstaltung.

Der Grund der Abwehr war die "überfallartige" Durchsetzung der Hamburger-Gebärdensprache -
die so genannte DGS (Bez. von B.Rehling) Bericht von Gl-Kulturverein.

Von heute auf morgen umstellen - das geht nicht.
Die LbG wurde schlecht gemacht.
Das Taubstummenlehrer-System der nachschulischen Betreuung zerschlagen.
Darum ist das Gernsbacher Papier gemacht worden - die Teilnehmer sind im Gruppenfoto zu sehen.
Einige GL davon sollten als Zeitzeugen berichten!

In den Archiven nachschauen - dann wird klar, eine falsche Politik gegen LbG der Gehörlosen und der
dumm hässliche CI-Streit.
Über 25 Jahre lang unsinnige Auseinandersetzungen und Spaltung der GL, heute UN-Inklusion-Vorschlag.

Heute ist die so genannte DGS ein "Geschäftsmodell" und die GL werden nach wie vor von hörende "Helfer"
"so genannte Nichtgehörlosen"
(sind sozusagen in die Rolle der helfenden Taubstummenlehrer geschlüpft) betreut.

Die DGZ damals unter F.Waldow lesen - den Kommentar NRW-Gl-LV Leitung - Verfasser (ist Älteren GL gut bekannt).
Zitat:
Total falsche Behauptung.

???
Die GL-NRW-LV-Leitung hat ihren Standpunkt dargelegt. Das ist total in Ordnung!
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 Gernsbacher Papier - Westerwohlder Kreis und die Folge





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