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Virtuelles Kommunikationsforum für Gebärdensprachnutzer
Aktuelle Zeit: 19.09.2018, 01:34:18





 Regelschule wirklich besser?


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Die Regelschulen sind anscheinend nicht immer besser als die Schulen für Hörbehinderte.
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=301372
Zitat aus obigem Link:
Lesen und schreiben lernt man in der Schule.
Auch der brandenburgische CDU-Abgeordnete Henryk Wichmann weiß das und schickte seine Tochter pflichtgemäß zur Schule. Bedauerlicherweise hat er sich eine staatliche Schule ausgesucht. Diese Sätze schrieb ihm seine elfjährige Tochter:
"Liba Fata ales gute zum Fatatag. Ich hab dich lib."
Hocherfreut über so viel Zuneigung lässt Herr Wichmann jetzt seine Tochter auf einer Privatschule Rechtschreibung büffeln.



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Die Politiker wollen ein verblödetes Volk (siehe bisherige Wahlergebnisse) und das haben sie dank durch die Dauerreformen wirklich geschafft. Das Verblödungs-Vollprogramm wie zum Beispiel Rechtschreibreform, Inklusion usw.... können wir echt nicht mehr gebrauchen. Gebracht hat es bislang nichts. Irgendwann werden die Studenten auch nicht fähig, selbstständig zu formulieren und Texte zusammenzufassen.


"Denk ich an Deutschland in der Nacht......." (H. Heine)



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http://schnecke-online.de/aktuell/aktue ... nheit.html

Hier zum nachdenken anregen!!!


"Denk ich an Deutschland in der Nacht......." (H. Heine)



Spitzenmitglied



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Das Beispiel der Rechtschreibung eines Kindes, wie CharlieBrown angibt, zeigt eine gute Leistung des Kindes von Wichmann, wie das gesprochene Deutsch orthografisch wiedergegeben wird. Das ist was es in der Schule gelernt hat, egal ob oeffentlich oder privat. Es lernt vom Ohr aus zu schreiben. Ich sah in der Berufsschule zu meinem Staunen, wie hoerende Schriftsetzer noch Rechtschreibfehler beim Diktat machten. Sie konnten nicht unterscheiden, ob ein Vokal gedehnt oder ein Konsonant laenger mit kurzem vorhergehendem Vokal ausgesprochen werden. Anscheinend ist ihr Hochdeutsch noch von Dialekt gefaerbt. Sogar konnten sie nicht erkennen, ob ein Wort mit 'b' oder 'p', 'd' oder 't' ausgeprochen wird, um dann mit richtigen Buchstaben niedergeschrieben zu werden. Ich riet ihnen einfach, vergiss, wie Woerter ausgesprochen werden, merk nur wie sie geschrieben werden.

Der Vater Wichmann hat leider einen unrichtigen Schluss gezogen und eine zu rasche Entscheidung gefaellt. Das Schreiben in der konventionellen Orthografie ist gar keine Funktion von welcher Schule das Kind besucht. Das musst du, lieber E.K. schon wissen!

Wir taube Menschen muessen gluecklich schaetzen, dass wir keine Gleichstellung von Gehoertem mit Buchstaben machen mussten. Damals fragten mich meine Kollegen, wie manche Woerter geschrieben werden, und ich sie ueber Deutsch-Grammatik. Sie lernten, dass es zwei Seiten von Deutsch gibt, die einander unabhaengig sind (sie heissen nicht Laut- und Schriftsprache, sondern gesprochenes und geschriebenes Deutsch und sie stimmen natuerlich nicht immer ueberein).


Hartmut



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wenn das kind implantiert, könnte besser sein, denn mit ci hört man um ca70% besser .ob auf dauer ist ,ist die frage, es geht auch um Identität! wichtig ist ja , nebenbei Gebärdensprache zu lernen!
Falls das kind kein Implantat hat , und mit Dolmetscher in rgelschule, geht auf daher nicht ,es wird ab 3 klasse Schwierigkeiten bekommen.
Falls das kind kein Implantat hat, kann zu sehr Schwierigkeiten bekommen, vorallem ab 3 klasse, wenn dies mit dolmetschereinsatz gibt. das kind kann nicht mehr nachfolgen und die andere Kinder haben dann weniger lust zu kommunizieren .
wichtig ist ja, gleichgesinnten betroffene Mitschüler/in, damit sie innerlich stärken. z.B.: Akzeptanz und die soziale Umfeld. vokalem brauchen taube Kinder mit andere taube Kinder zu beschäftigen:
dies habe ich auf eigene Leib erfahren, mein Sohn und dessen zwei junge waren 4 Jahre in Regelschule.



Spitzenmitglied



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Parfo Hartmut Deuper!
Du hast richtich geschribn, wat die Hörende zo hörn und schribn!
Veile odär Feile, Mutter or Butter, u.s.w.
Servus aus Südbaiern!
Schtefan ;-)


BOOOOOOOOORN TOOOOOOOOO SIGN!!!!!!!!



Spitzenmitglied



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Iascia, [ily] :D :D [ily]


Hartmut



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habt ihr "sehen statt hören" gesehen ,habt ihr verstanden ,was Ulrich hase gesagt hast ,so auch die dolmetscher, die bei karin kerstner bzw sabine Voss den Vortrag gesehen! die meinung ist leider so!!



Spitzenmitglied



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Hi :-)

was meinst du mit: Die Meinung ist leider so?

LG
Karin



Spitzenmitglied
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Gerade habe ich "Sehen statt Hören" über Mediathek angeschaut. Es ist schon interessant vor allem 3:40 bis 3:50 Min. und 7:40 Min. bis 8:20 Min und 16:30 bis 17:00 Min. zu beobachten, wie die Kommunikation mit Hörenden so schwierig zu gestalten ist, daher trotz Gebärdensprachdolmetscher/-in immer oft beschränkt oder abgelenkt bleibt.

Echte Inklusion (genauso wie echte Integration) von hörgeschädigte Schüler ist sündhaft teuer (Dolmetscher, Stunden der Sonderpädagogen, Stunden für die Organisation des Team-Teaching, ...). Um sich dem Ziel Inklusion anzunähern braucht es engagierte Persönlichkeiten, enorme Überzeugungsarbeit und einen Wandel in den Köpfen und in der Gesellschaft (allen voran in der universitären Ausbildung) - was davon am schwierigsten sein wird, wird sich zeigen.


"Denk ich an Deutschland in der Nacht......." (H. Heine)



Spitzenmitglied



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Inzwischen sind drei Jahre vergangen und tatsächlich hat sich einiges
gewandelt in den Köpfen und der Gesellschaft.
Leider nicht zum Guten.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article170324917/Sprachschwierigkeiten-schlimmste-soziale-Verhaeltnisse.html
Inklusion eines tauben Kindes in dieser "Regelschule"?




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