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Virtuelles Kommunikationsforum für Gebärdensprachnutzer
Aktuelle Zeit: 20.05.2018, 19:54:07





 amerikanische Hörgeschädigte- Probleme mit Englisch?


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Falls das Thema hier falsch ist, verschieben bitte.
Gern Vorschläge, welche besseres Betreff ich nehmen könnte. Mir ist nix eingefallen.

Zuerst möchte ich klarstellen, dass ich niemanden zu nahe treten will. Falls jemand sich angegriffen fühlt, bitte ich um die Entschuldigung.

Da mein Freund amerikanische Freunde aus Amerika hat, die ebenfalls gehörlos bzw. schwerhörig sind. Was mich ziemlich interessiert hat, ob sie auch Probleme haben mit Englisch wie wir mit Deutsch.
Aber als ich nachschaute (mein Freund schreibt mit ihnen per Mail - auf englisch), haben sie anscheinend nicht. Eher im Gegenteil, sie sind echt super in Englisch!
Und als ich bei anderen amerikanische Unbekannte nachschaute, die gehörlos ist, hat eigene Blog. Auch sie hat kein Problem mit Englisch, wobei sie meinte, dass sie eher Probleme die Kommunikation mit die Leuten hat.

Dann habe ich mich gefragt, wieso wir Probleme haben mit Deutsch? Ist Deutsch schwerer als Englisch? Obwohl die ASL eigene Grammatik hat und so (mein Freund hat mir erklärt, dass ASL komplett anders ist als Englisch. Ich selbst habe keine Ahnung über ASL)
Ok in Deutsch ist der Artikel echt kacke, denn ich habe ständig Probleme. Man müsste eher dafür studiert haben *g* Aber sonst?

Wie sieht bei anderen Länder aus?
z.B. Gummikuh, der regelmäßig nach Thailand hinfliegt, hab ich recht? Hast du Kontakte zu Leute aus Thailand und wie sieht bei denen aus in ihre Sprache?

Das interessiert mich wirklich.
Und auch: ich habe mich geschämt, dass ich grottenschlecht bin in Deutsch sowie in Englisch. Aber die dort in Amerika gar nix. Wie fühlt ihr euch, dass ihr wisst, dass ihr nicht besonders gut in Deutsch seid? Was macht ihr dagegen?



Spitzenmitglied



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Ich sag dir nur eins, Deutsch ist nach meiner Meinung die schwerste Sprache auf der Welt vor allem wegen die Artikeln und so weiter.

Ich habe eine kanadaische Freundin über amerikanische Englisch gesprochen. Sie meinte, es gibt in USA auch GL, die nicht so gut in Englisch können, wie bei uns in Deutschland mit Deutsche Sprache. Es kommt aufs Wissen die Leute drauf an... Wir haben hier auch viele GL, die können ohne probleme deutsch beherrschen. Es kommt auf die Menschen drauf an.

Englisch ist theroetisch einfachste Sprache. Ich muss mal irgendwann wieder meine Englische Kentnisse auffrischen!

Vielleicht kann dir Summer und Hartmut besser erklären über Englisch, ASL und Situation GL-Leben in USA.



Spitzenmitglied



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Crazysweety hat geschrieben:
Ich sag dir nur eins, Deutsch ist nach meiner Meinung die schwerste Sprache auf der Welt vor allem wegen die Artikeln und so weiter.


Hast du schon mal Latein gelernt? [wink]


Pyros



Moderatorin & Smalltalkerin´09
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Ja dagegen ist englisch leichter..wir haben zu viele Wörter..
noch schwerer ist chinesisch da haben sie 2000 "Buchstaben"..


Mein Hund jagte immer Leute auf dem Fahrrad, bis ich ihm das Fahrrad weg nahm!Bild



Spitzenmitglied
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Klar, die englische Sprache hat nicht viele Worte wie im deutschen, deshalb haben englischsprachige Gehörlosen viel leichter. Die meisten haben deutsche Wurzeln.
Keine Höflichkeitsformen usw. wie gesagt, sehr einfach zum lernen. Es stimmt schon, dass Deutsch ganz schön schwere Grammatik hat, aber das lässt sich alles lernen, wenn man das Gefühl für die Sprache entwickelt hat. Deutsch ist eigentlich nicht die schwierigste Sprache der Welt. Wer hat schon mal finnisch, japanisch, isländisch und die Sprache der australischen Ureinwohner beschäftigt? Jeder Sprache ist anders. Und jeder Mensch lernt anders, und somit ist für jeden eine andere Sprache schwerer oder leichter. Jede Sprache hat seine Eigenarten und es gibt verschiedene Sprachgruppen. Asiatische Sprachen sind für Europäer schwierig und umgekehrt. Man muss sich schon intensiv mit einer Sprache beschäftigen, wenn man sie lernen will.


"Denk ich an Deutschland in der Nacht......." (H. Heine)



Spitzenmitglied



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Pyros,

Latein ist eine tote Sprache. also es zählt nicht mit!



WM-Rangl.-Sieger ´14
WM-Rangl.-Sieger ´14



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Ich dachte, lateinische Sprache ist für mich am schwersten als die andere Sprachen!
Oder irre ich mich das? [ops]

Englische Sprache ist mir sehr angenehm, weil das nur ein Artikel ("the", "a") hat. Das ist praktisch!

Mich würde es interessieren, was Hartmud dazu posten wird, weil er Erfahrung damit hat.


.:.



Spitzenmitglied



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yampi,

klar Latein ist schwer, aber womit willst du mit dieser Sprache damit anfangen?
Es ist für Naturwissenschaft sowie Medizinische Bereich gedacht! Wenn man z.b. nicht Medizin studieren will, dann vergessen alle Leute diese lateinische Sprache, weil es nicht üblich ist zum Leben! Wenn dann nur noch evtl. ein paar Wörter aber nicht in SÄTZEN wie man in der Schule gelernt hat....

Aufjedenfall habe ich mit Amerikaner usw. gesprochen, dass Deutsch am schwersten ist. Ihr Bruder studiert Japanisch und kommt gut mit dieser Sprache klar, aber Deutsch ausnahmsweise nicht. Ist halt nur meine Meinung!

Jeder sagt, japanisch ist schwer... der andere sagt Arabisch ist am schwersten usw.... Ganz einfach alle Sprachen sind für jeden schwer. [british]

Als Beispiel, ich kann ein wenig arabisch, aber leider nur in Druckbuchstaben bzw. Aussprache.. Arabische Schrift kann ich nicht lesen. [neutral]



Moderatorin & Smalltalkerin´09
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Mit Latein studierfähig.
Und wir haben einen lateinische Ausgangsschrift.


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Was TigerWoods allgemein ueber Sprachen schreibt, stimmt, ausgenommen einer Tatsache ueber den Wortschatz.

Englisch hat viel groesseren Wortschatz als Deutsch. Schon ein "Webster Unabridged Dictionary of the English Language" in einer Bibliothek gesehen? Noch einen Unterschied im Wortschatz sehe ich auch zwischen Deutsch und Englisch und zwar in der Bildung von Woertern fuer neue Begriffe: Deutsche bilden neue Woerter durch Zusammensetzung von zwei oder drei Woertern zu einem "langen" Wort. Oft kann man den Sinn einer neuen Wortzusammensetzung sofort erraten. Dagegen mag Englisch Wort-Zusammensetzungen nicht gerne und machen entweder ein vollkommen neues Wort oder fuehrt ein Wort aus einer anderen Sprache ins Englisch ein, wie ein Fremdwort (nur nennen sie das nicht "Fremdwort"). Deswegen finden sehr viele Fremdwoerter Eingang in die englische Umgangssprache. Im Englisch-Unterricht findet Vokabular einen groesseren Umfang als Grammatik als im Deutsch-Unterricht.

Welche Sprache ist am schwersten, wird oft diskutiert. Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Was findet man am schwierigsten an der Sprache? Liegt es an der Grammatik? Am Umfang des Vokabulars, besonders an den Bedeutungsabweichungen der Woerter? An der Aussprache oder wie die Schrift nicht mit der Aussprache uebereinstimmt, wie im Englischen und Franzoesischen? Morphologie (Wortbildungen mit vielen verschiedenen Praefixen, Suffixen, Infixen, z.B. Finnisch, Tuerkisch, Indianersprachen und Gebaerdensprachen)? Schrift (manche denken Chinesisch sei deswegen schwieriger als ...)?

Ich treffe immer wieder Menschen, die ueberzeugt behaupten, dass ihre eigene Muttersprache die schwerste sei, ganz gleich welche Sprache. Viele davon sagen zum Beispiel, sie haben eine Fremdsprache in der Schule oder im College studiert und finden sie "leichter" als Englisch. Sogar taube Studenten am Gallaudet College zu meiner Zeit finden Deutsch leichter als Englisch (ich hatte den Verdacht damals, sie glaubten, sie schrieben weniger Fehler in Deutsch als Englisch). Ich war damals darueber natuerlich erstaunt. Sie waren sicherlich "naiv", da ich sie sogleich zeigen konnte, was Falsches an ihrem Deutsch im Vokabular oder in der Grammatik sei.

Ein Student aus Suedafrika erklaerte ein interessantes Ding ueber Afrikaans, eine der dortigen Sprachen. Er sagte, die Grammatik ist sehr simpel (= sehr einfach). Alles was notwendig ueber ihre Grammatik gesagt werden muss, kann auf einer DIN-A4 Seite dargestellt werden. Aber die Sprache ist dennoch schwer wegen dem Vokabular, besonders in der Idiomatik und den Redensarten, was heisst, er konnte mit den vielfaeltigen Bedeutungsabweichungen der Woerter nicht vollkommen zurechtkommen.

Nun zum Eingangsthema von rose20:
Ich traf sehr viele Amerikaner und Englaender mit starken Defiziten in der englischen Sprache, obwohl sie 12 Jahre in einer Schule sassen. Schon 1963 in meiner Englandreise fand ich Grammatikfehler in den schriftlichen Produkten einiger tauben Englaender, was mich damals ueberraschte.

Man muss wirklich Forschung betreiben, wie eine Sprache von der Masse der Geburtstauben oder Fruehertaubten erlernt werden kann, die zu ihrer kompletten Beherrschung der Sprache fuehrt. Es gilt herauszufinden, "was macht eine Lautsprache sehr schwer von ihnen zu lernen"? In der Psycholinguistik spricht man von "Lernbarkeit" einer gewissen sprachlichen Eigenschaft. So kann man in der Wissenschaft ueberlegen, welche Lautsprache von tauben und schwerhoerigen erfolgreicher erlernt werden kann und warum.

Was rose20 und ihr Freund bei den amerikanischen tauben Menschen in den Blogs und Vlogs beobachten, kommt von der sogenannten Elite tauber und schwerhoerigen Personen oder, wie ich schaetzungsweise sage, von dem oberen 10 Prozent. Wenige davon moegen Spaetertaubte sein. Ich kenne viele persoenlich. Viele Schreiber haben taube Eltern, wie viele Poster hier im GL-Cafe auch haben.

Viele, die schwach im Englischen sind, nehmen kaum im Internet teil, benutzen Schreibtelefon recht wenig. Daher telefonieren sie fast nie und kommen mit dem TTY-Vermittlungsdienst nur schwer zurecht. Aber jetzt mit dem Video-Phone, ist ihre Benutzung von Telefon sprunghaft gestiegen. Durch Video-Relay-Service (VRS, Gespraeche geschehen durch GS-Dolmetscher durch Video-Modem oder WebCam) ist ihre Beteiligung im Verkehr mit Hoerenden stark gestiegen. Sie machen Gespraeche mit Verwandten, Aerzten, Geschaeften usw. wie selten zuvor. Einige Eltern tauber Erwachsener berichten mir, sie beginnen ihre tauben Kinder besser kennen als vorher durch die VRS-Gespraeche.


Hartmut



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Die allgemeine Einstellung der Deutschen, dass die englische Sprache einfacher sei, soll entgegen gesetzt werden. Die meisten Deutschen sprechen "Urlaubsenglisch", also die Sprache, die einfach geschrieben und gesprochen wird. Wenn man beim Studium Berichte und Aufsaetze schreiben soll, sieht die Situation natuerlich anders aus.

Meiner Meinung kann man nicht sagen, welche Sprache einfacher und schwieriger ist. Jede ist seine selbst. Hartmut hat dies schon klar erlaeutert. Das Problem mit Englisch ist, dass es viele Ausnahmen der Regeln gibt, die man sich aneignen muss. Deutsche Sprache hat eine klare Struktur und klar definitierte Grammatik. Hoffentlich kann Hartmut erklaeren was ich damit meine.

Rose20, ich kann dich beruhigen, dass gl Amis und Deutsche diesselbe Probleme mit der Sprache haben. Es gibt auch Hoerende auf beiden Seiten, die Schwierigkeiten damit haben.
Gl Studenten, die bei RIT studieren wollen, muessen erstmal einen Eingangstest (ACT oder SAT) machen. Wenn die Punkte des englischen Testes (Grammatik, Leseverstaendnis und Schreibfaehigkeit) die vorausgesetzten Punkte unterschreiten, muessen die Gls dann bei NTID (das ein College von RIT ist) englische Faecher nehmen bis deren Niveau dem RIT entspricht. Es gibt viele die Probleme mit Englisch haben, ob von der gl Schule oder Regelschule. Ich bin kein Erziehungswissenschaftler, aber ich denke das Problem ist, dass jede/r einzelne wird genug gefoerdert wird. Schwache Schueler werden in einem Topf mit starken Schuelern gesteckt. Jede/r Schueler/in soll gezielt gefoerdert werden.



Spitzenmitglied



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Summer,
ich bin nicht klar mit deiner Aussage
Zitat:
Das Problem mit Englisch ist, dass es viele Ausnahmen der Regeln gibt, die man sich aneignen muss. Deutsche Sprache hat eine klare Struktur und klar definitierte Grammatik.

Wie ich sie aus dem Wortlaut verstehe, wuerde ich dir widersprechen. Aber du hast bestimmte Vorstellungen, mit denen ich deine Aussage besser verstehe. Kannst du naeher erklaeren oder sie begruenden.

Grammatik ist nur eine Beschreibung/Theorie ueber das Regelsystem einer Sprache, die in Muttersprachlern schlummert. Eine Beschreibung wuerde besser sein, je weniger Ausnahmen sie angeben muss. Schulgrammatik ist oft nicht die beste Beschreibung von was Muttersprachler von der Sprache tatsaechlich weiss.

Wie taube Menschen das Regelsystem einer Lautsprache beherrschen, ist eine andere Sache als wie gut die linguistische Beschreibung der Regeln ist. Ich begegne oft taube Schreiber, die ganz klare Regeln trotzdem nicht beherrschen oder anwenden, z.B. die Uebereinstimmungsregel von Subjekt und Verb fuer Person und Numerus (ich komme, du kommst, er kommt, sie kommen usw.). Die Regel ist klar definiert, trotzdem werden Fehler darin gemacht. Taube Deutsche und taube Amerikaner machen Fehler mit der Uebereinstimmungsregel von Deutsch und Englisch. In einem Grammatiktest zeigen sie oft, dass sie diese Regel kennen. Aber im Aufsatzschreiben machen sie trotzdem damit Fehler.

Schwer definierbare Phenomena in einer Sprache kann natuerlich schwer erlernt werden, Z.B. im Gebrauch von Artikeln (ob der/die/das oder ein/eine/ein oder ohne Artikel gebraucht werden soll). Fehler werden haeufiger darin gemacht, sowohl von tauben als auch Nicht-Muttersprachlern.


Hartmut



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http://213.183.92.201/Infos/englisch_od ... esisch.htm



Spitzenmitglied



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Summer,
was moechtest du mit dem Link zu Leibniz Gymnasium in Neustadt an der Weinstrasse sagen? Du hast deine Aussage noch nicht begruendet, dass Englisch mehr Ausnahmen der Regeln in Englisch-Grammatik hat und Englisch-Grammatik weniger klar und definierbar sei als Deutsch.

Im Link zu dem besagten Gymnasium wird nur zwischen Englisch und Franzoesisch unterschieden mit klarer Favoritisierung des Franzoesischen (ja die Franzoesisch-Unterricht am Gymnasium wird von der franzoesischen Regierung teilweise finanziert und Neustadt ist nahe dem Frankreich und Belgien). Man kann mit einem Fremdwort sagen, das Gymnasium ist frankophil (das Wortteil "-phil" bedeutet "liebend").


Hartmut



Spitzenmitglied



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Hartmut hat geschrieben:

(ja die Franzoesisch-Unterricht am Gymnasium wird von der franzoesischen
Regierung teilweise finanziert und Neustadt ist nahe dem Frankreich und Belgien)


Da werden in einem Satz gleich zwei haarsträubende Bemerkungen gemacht,
vom Rechtschreibefehler (der Französisch-Unterricht) ganz zu schweigen.

Jeder Fünftklässler am besagten Gymnasium würde ungläubig den Kopf schütteln,
wenn man im sagen würde, sein "Franz-Lehrer" erhielte seine Bezüge teilweise aus Paris. [ugone2far]

Das Lehrer-Gehalt kommt zu 100% von der Besoldungs- und Versorgungsstelle (ZBV)
der Oberfinanzdirektion Koblenz.

Und für die Antwort in Geographie "Neustadt ist nahe dem Frankreich und
Belgien" gäbe es in der Klasse schallendes Gelächter und vom Lehrer eine Fünf.[bored]

Von Neustadt an der Weinstraße bis zur Belgischen Grenze sind es rund 180km
mit dem Auto. Auch nach Frankreich sind es gut 50km.

Hartmut, dein Ausflug in die Pfalz war ein ziemliches Fiasko :D


Pyros



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Pyros,
vorerst, danke fuer das Hinweisen einer Grammatikfehler (der Unterricht) von mir. Du machst Rechtschreibfehler: "im" statt "ihm".

Die uebrige Tirade ist klassisch Pyro (=Feuerspeiend) und Nettiquette verletzend (Moderator, nimm Notiz davon!).

Du bekommst eine Note 5 im Leseverstaendnis. Ich habe doch "teilweise" im von dir zitierten Satz angegeben. Die Kosten fuer den Unterricht schliesst neben dem Lehrergehalt andere Nebenkosten, wie Materialien, Buecher und DVDs ueber Sprache und Kultur, Reisen, Schueler-Austauschprogramm, Bildungsaufenthalt der Lehrer in Frankreich, Ausstattung eines Zimmers fuer Pflege des Franzoesischen, usw. Nichts habe ich ueber die Besoldung eines Lehrers gesagt.

Fuer mich ist Neustadt a.d. Weinstrasse "nahe" genug dem Frankreich und Belgien, viel naeher als Karlsruhe, um die Favorisierung von Franzoesisch als Fremdsprache auf der Webseite des dortigen Gymnasiums zu erklaeren.

Warum zaenkerst du so an Nebensaechlichkeiten statt an dem Hauptpunkt der vorliegenden Diskussion, naemlich der Grammatik der verschiedenen Sprachen und deren Lernbarkeit von tauben Kindern und Erwachsenen.


Hartmut



Spitzenmitglied



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Hartmut hat geschrieben:
Die uebrige Tirade ist klassisch Pyro (=Feuerspeiend) und Nettiquette verletzend (Moderator, nimm Notiz davon!).


Das ist die übliche Retourkutsche inklusiv dem Ruf nach den Mods,
wenn man Seine Audislaucht auf gedankliche Irrtümer hinweist!

Ich frage im Kultusministerium von Rheinland-Pfalz gern einmal nach,
in welchem Umfang der Französisch-Unterricht von Paris aus subventioniert wird. [confused]

Ich habe mehrere Kids, die alle Französisch gelernt haben.
Sie haben auch an Klassenfahrten nach Frankreich teilgenommen
und weiteren Programmen im Zusammenhang mit dem
Französisch-Unterricht.
Ich kann mich aber nicht daran erinnern,
dass sich dabei der französische Staat je an den Kosten irgendwie beteiligt hätte.

Wer zerhackt den Thread? Damit hast du doch angefangen mit deiner oberlehrerhaften Belehrung zu frankophil.
Unter "frankophil" versteht man übrigens umgangssprachlich "frankreichfreundlich".
Bin ich auch!
Zur Liebe fehlen noch ein paar Stufen.

Wenn für dich Neustadt/Weinstraße nahe an Belgien liegt,
dann kann man auf amerikanische Verhältnisse übertragen auch sagen, Boston liegt nahe an Alaska. [biglaugh]

Vielen Dank auch für den Hinweis auf das fehlende „h“.


Pyros



Spitzenmitglied



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Pyros,
da pyrotierst du wieder! Du feuerst 100 Schuesse mit deinem steifen Zeigefinger am Gewehr auf ein Karnickel, wo nur ein Schuss genuegt.

Meine kleinen "Ungenauigkeiten" scheinen in dir immer zu einem Feuerwerk zu werden.

Das Zerhacken hast DU gemacht, indem du stets Nebensaechlichkeiten heraus pflueckst und nicht auf den Hauptpunkt eingehst:

Das Wort "nahe" ist relativ zu verstehen! Aus der Ferne, wie in Berlin, ist Neustadt nahe dem Frankreich, und fuer dich in Karlsruhe ist die Stadt nicht nahe. Das ist verstaendlich. Ab wieviel Kilometer ist ein Ort nicht mehr nahe einem andern Ort? Warum denn bekritteln!? Dein makabrer Vergleich mit Alaska ist einfach Bloedsinn!

Du ignorierst mein "teilweise" in dem von dir zitierten Satz und machst daraus einen Elefanten. Was mein Satz sagt, stimmt. Hast du nicht die Webseite des Neustaedter Gymnasiums gelesen?

Das Suffix "-phil" drueckt mehr als Freundschaft aus, die auch oberflaechlich sein kann. Das griechische "phil" wird gewoehnlich als "Liebe" angegeben. "Philosophie" wird ja oft mit "Liebe zur Weisheit" erklaert. "Liebe" und "Freundschaft" ueberlappen sich in Bedeutung zum Teil, also keine klare Trennung. Das Fremdsprachunterrichtsteil der Webseite des Gymnasiums ist mehr als frankreichfreundlich. Warum denn noch einen unnoetigen Schuss losfeuern?

Oberlehrerhaft bist du genau. Du speist oft Noten aus, nicht nur in diesem Thread.


Hartmut




 amerikanische Hörgeschädigte- Probleme mit Englisch?





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