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Aktuelle Zeit: 14.11.2018, 05:00:10





 Schule


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Habe es zwar noch nicht durchgelesen, ich dachte, ich stells mal einfach hierhin, damit ihr was zum lesen und zum nachdenken habt.

Das heutige Schulsystem ist echt jämmerlich, so dass ich mich rumschauen möchte, ob es überhaupt eine neue Idee gibt für einen neuen Schulsystem,
in dem die Kinder ihren Spass am lernen haben! Anstatt sich durch die tote Schule quälen zu müssen, um überhaupt einen Status zu erreichen, die eh nicht die des Herzen entsprechen, ist es schöner, das Lernen lebhaft zu gestalten!


http://www.denk-anders.de/include.php?p ... db4f07ce83

http://www.tresselt.de/schulstruktur.htm



Spitzenmitglied



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was hat das Schulsystem mit den schlechten lehrern zutun? [sorry]

An dem System liegt es wohl nicht, sondern eher an den Lehrern. In meiner alten Schule waren die Lehrer viel engagierter und motivierter als die Lehrer in Essen. Wenn die Lehrer der Schüler motivieren, dann haben die Schüler "sowieso" Spaß am Unterricht, ne? :)


I am back now...



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Also, ich habe es zu knapp geschrieben.
Nicht nur das Schulsystem ist jämmerlich,
sondern auch die Schule als Institution selbst.
Weniger Institution, mehr Konstitution.

Neue Methoden, neue Lehrstoffe mit mehr Lebensinhalt, freie Kombination

Beinahe alle Lehrer/innen sind so "müde" vom Frontalunterricht.
Und, hoffentlich habe ich mich nicht geirrt, treten interessanterweise vermehrt Schüler auf, die mit dem Frontalunterricht nicht viel anfangen können.

Mehr Projekte, mehr Flexibilität, mehr Freiheit.

Die Lehrer/innen sollten sich reflektieren, ob sie überhaupt das Recht haben, uns zu niedermachen. Zumeist geschieht das bei ihnen unbewusst, so dass sie denken, sie hätten doch nichts getan. Seufz.

Ich habe es wieder knapp geschrieben, jedoch sollte das mal reichen.

pax



Spitzenmitglied



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Ich sehe das ganze Problem anders. Es sind nicht nur
die Lehrer die Probleme machen sondern auch
Eltern, die Lehrmethoden und andere Kollegen.
Wenn Lehrer streng sind, werden die als schlecht bezeichnet,
sind die Lehrer zu liberal, dann sind die zu menschlich und
haben keine Vorbildfunktion.
Sind die Lehrer flexibel.. Viele Projekte, dann stehen diese
Lehrer unter Pranger anderer Lehrer.
Dann die Erziehung zwischen Eltern und Kinder..

Ich bin der Meinung, dass das Schulsystem ganz Deutschland in Frage
gestellt werden muss.
Hauptschüler haben keine Chance mehr, wenn Sie aus der Schule kommen.
Realschüler haben mittlerweile genauso schwer.
Abiturienten haben etwas hauch mehr Glück, denn sie können studieren oder
eine Ausbildung machen oder beides, wenn sie nach der Ausbildung in einem Betrieb arbeitslos werden.

Also, wenn man wirklich eine gute Schule haben will soll das System geändert werden.

Von der 1 bis 6. Klasse Unterstufe, 7- 10 Klasse mittlere Stufe
ab der 11 bis 12 Klasse mittlere Oberstufe und die 11 bis 13 Klasse
Oberstufe. Je nachdem wie sich der Schüler entwickelt.
Nach dem Besuch der mittleren Oberstufe sollte das
Fachabitur geben und bei der Oberstufe das Abitur.

Ich plädiere auch dafür, dass Gehörlose und Schwerhörige mit Hörende in einer Gesamtschule besser aufgehoben sind, als in einer reinen ghettomäßige Schule. Das Konzept der Schwerhörigenschule ist veraltet,
sowie anderen Schularten auch.

Wenn man den Unterricht intelligenter und interessanter zu gestalten,
muss der Lehrer sich als Seminarleiter fungieren.
Damit soll der Lehrer die Schüler Aufgaben stellen und die Schüler
lernen selbstständig die Aufgaben zu erarbeiten.
Der Lehrer wird dann bei Fragen Hinweise geben,
damit die Schüler das Denken fördern und zu Lösungen kommen.
Der Frontalunterricht soll als Vertiefung des Wissens eingesetzt werden.

Wichtig bei Frontalunterricht ist, dass der Lehrer seine Stimme betonen muss. Wer die ganze Zeit labert ohne die Gespräche zu betonen,
fördert den langweiligen Unterricht.

Die Lehrer können meist nicht an das Denken der Schüler hineinversetzen.
Wie die Schüler den Unterricht sehen und hören.

Wenn man den Lehrer über das Problem redet, sind sie sehr
arrogant, anstatt diesen Kritik ernst zu nehmen und das
Problem zu lösen.


----------------------------

ich bin ich, so bin ich es!



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Echt wunderbar, sowas würde ich wirklich unterstützen!

http://www.sudbury.de/grundlagen/
http://www.neue-schule-hamburg.org/ueber-uns.html



Spitzenmitglied



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Eine Schule fuer taube Kinder hat ihre Vorzuege auch, besonders was der Taubseinskultur anbelangt. Die Schule braucht nicht negativ als "Ghettoschule" betrachtet zu werden. Da die Kinder ja aus hoerenden Familien mit hoerenden Nachbarn kommen, wird die "Aussen"kultur den Kindern sowieso nie fremd sein. Sie kann leicht erklaert werden und Taktiken fuer den Umgang mit Hoerenden geuebt werden.

Eine Beschulung mit hoerenden Kindern mit Einsatz von Dolmetschern und Stuetzlehrern hat auch ihre gewisse Vorzuege. Ein Vorzug ist, dass hoerende Mitschueler dann mehr ueber Taubheit, Taubsein und Gebaerdensprache lernen koennen. Ich kenne viele ASL-Dolmetscher, die beruflich Dolmetscher wurden, weil sie taube Mitschueler hatten. Meine hoerende Frau wurde indirekt in die Taubseinswelt aus dieser Umgebung hineingezogen, da ihr Bruder Umgang mit tauben Mitschuelern in seiner High School hatte und sie selbst im College taube Kommilitonen hatte. Diese Beschulung mit hoerenden Schuelern ist besser geeignet fuer bilinguale und bikulturelle Kinder. Taube Kinder von tauben Eltern sind in den USA haeufiger in den hoerenden High Schools anzutreffen und zwar mit Erfolg.

Eigenstaendige Schulen fuer taube und schwerhoerige Kinder muessen erhalten bleiben, um dem Kind einen besseren Anfangsstart zu geben und als Staette fuer solche Kinder, die nicht von einer solchen Mitbeschulung profitieren koennen.


Hartmut



Rote Karte!
Rote Karte!



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Hallo,

nicht allein nur die Gehörlosenschüler /Taubenschüler
sind überfordert,
und
ein hörender Schüler dreht durch:

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,539611,00.html

FLAMBIERTE SCHULE

Das Großfeuer in einem Wiesbadener Gymnasium, gelegt von einem überforderten Elftklässler,
offenbart
einen erbitterten ideologischen Streit
zwischen linken Idealisten und schneidigen Erneuerern.

>>>> Davon mehr steht im Artikel

Zur Debatte steht eine ganze Schulform.

Eigentlich, versichert der Gymnasiast,
habe er ja nur seine Schulakte vernichten wollen.
Eigentlich.
Dass dann aus dem kleinen Feuerchen,
das er in einem metallenen Aktenschrank anzündete,
ein richtig großer Brand geworden sei,
das habe er nicht gewollt. Ehrlich nicht.
...
So ein Pechvogel. //yz
--



Rote Karte!
Rote Karte!



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Eine prima Erholung für die sehr gestressten hörenden Schüler, daheim bleiben und spielen.
Zitat:
Jede Woche fallen 1 Million Schulstunden aus!

http://www.bild.de/ratgeber/kind-famili ... .bild.html

Super Hamburg:
Zitat:
Lesen Sie mal, wann Hindus, Buddhisten und Aleviten frei bekommen
129 religiöse Feiertage an Hamburgs Schulen

http://www.bild.de/regional/hamburg/fei ... .bild.html

Gehörlosenschulen haben kleine Klassen - kein Stress, keine Ausfallstunden. Pech oder Glück?
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