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Aktuelle Zeit: 18.02.2018, 21:45:03





 Gehörlosenschule


Neuling



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Gibt es da in Deutschland?
Pure DGS, Deutschkompetenz, Stoffe ähnlichen wie die hörenden Schulen.

Oralismus, Zwang, ohne Seele darauf zu achten u.a. würde ich mein Sohn nicht hinschicken. Im moment bisher nur billiliguale Unterrichte aufgebaut, da viele CI in einer Klasse sitzen.

Ansonten wenn ich so keine Schule finde, so wie in meiner Vorstellung, würde Constantin dann in einer Regelschule mit Gebärdensprachedolmetscher kommen.
Es ist eigentlich egal wo, wäre schön, wenn die Lehrern damit die Erfahrung gemacht haben.

Kennt Ihr die Gehörlosenschule die nur pure DGS beherrscht ?


~Erziehung ist wie eine selbstbebackende Apfelkuchen~



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Ähnliche Topic von mir bei Bildung/Jugend! Wieviele Hörgeschädigten Schule gibt es hier? ...bla...bla...


°°°Surdus neve mutus sum°°°



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Dream,
ich gehe zurzeit noch zur schule und aus meiner sicht, ist es leider nicht möglich, dass in einer klasse ohne ci-mitschüler gibt!
es wird immer mehr und mehr ci-kinder kommen!
sowie auch schwerhörige!
aber manche ci-kinder gehen in einer gehörlosen klasse, wo dort nur dgs unterrichtet wird!
sie kommen aus hessen, richtig?
ich habe sie schon mal auf einer geb.party gesehen =)
und kenne auch deine 2 kleine kinder!
es war 2004, glaube ich, als celina noch ne baby war.
zurück zu dem thema, ich finde deine vorstellung gut!
also, sie können 4 verschiedene hörgeschädigtenschulen in hessen besuchen, gucken, wie die kinder sind, die vielleicht mit deinen sohn constantin in einer klasse gehen werden!
mit schulleiter reden, lehrer und so weiter...
viel erfolg! [wink]



Spitzenmitglied



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@moses: das Topic lässt sich nicht mit deinem Topic vergleichen. Schalte mal deine Birne ein, mein lieber Moses! [wink]

@dream: Wie ich von einigen Gehörlosen erfahren habe, hat die Bamberger Schule die Nase vorn im Bereich, was die Förderung der Gebärdensprache für die Kinder angeht.


_______
[arrow] 2008! Revolution! Mein Blog!



Neuling



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@Sia =) ja das stimmt, kenne dich auch, einer von deinem Elternteil und Constantin's Patenonkel waren mal zusammen in einer Klasse gewesen, glaube ich. Du hast wirklich recht, ich soll mal mit Consti in verschiedene Schulen persöhnlich besuchen. Celina ist jetzt 2 einhalbe Jahre alt. =)
Bist du mit deiner Schule sehr zufrieden?

@Grossmaul
Was sollte in Bamberger Schule gut sein?
http://www.kestner.de/n/elternhilfe/elt ... hulen.html

Einen kleine Berichte aus dem "Sehen statt Hören" :
"Die DGS ist eine unheimliche Unterstützung für die Wissensprozesse!
DGS- Unterricht ist, die Kinder in ihrer Erstsprache zu fördern und auf ein hohes Niveau zu bringen.
Wir stellen die DGS- Grammatik der Lautsprach-Grammatik gegenüber und arbeiten die Unterschiede heraus: So ist es in Deutsch, so in DGS!
Kontrastiver Sprachunterricht macht sie in beiden Sprachen kompetent.
Die Münchner GL-Schule in einer Info klar auf Folgendes hinweist: Ab 1999/2000 wird in einer Klasse 2 Stunden pro Woche DGS unterrichtet. Aber: Diese "sollte nicht als bilinguale Klasse bezeichnet werden"! Immerhin, ein erster Schritt, der hoffentlich zum zweiten Schritt führt: Dass Lautsprache und Deutsche Gebärdensprache im Unterricht wirklich gleichwertig verwendet werden."

Angeblich sollte in München heute schon bissel weiter gekommen wie die andere GL-Schulen. Es klang so wie nach dem skandinavischen Schulkonzept.

In Hessen fühle mich unsicher, die Schulen sind noch erst dabei die Lernkonzepte zu ändern. Man erzählte mir, in Frankfurt als Praktikant gewesen und die Lernstoffe dort sind sehr ausreichend, fast gleich wie früher, aber die Gebärdensprache DGS ist tatsächlich da. Das dauert viele Jahre, und ein Durcheinander ist es auch dort, obwohl diese Schule zu empfehlswert ist.

Es gehts nur darum, dass das Lernstoff wie bei den hörenden Schulen ausgleicht, jedoch nicht als letzte sein. Zum Beispiel in Irland, 6. ten Klasse, Matheunterricht rechnet man noch mit den Fingern und benutzt mit der Hilfe vom Kugelrechner, berichtete einen anderen Praktikant.


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Ja, richtig, mein Vater ist der Klassenkamerad von Constantins Patenonkel!

Also, ich bin mit meiner Schule zufrieden, ich erzähle mal kurz, wie es bei mir war! Im Herbst 1996 wurde ich eingeschult, in meiner Klasse waren nur 5 Schüler/innen! Alle sind gehörlos, unsere Klassenlehrerin war neu und konnte gut gebärden. Aber es gab in diese Zeit noch nicht viele Lehrer, die perfekt gebärden können, aber viele können LBG. Aber es kamen immer mehre neue Lehrer, die in Köln (meistens!) studiert haben und beherrschen die Gebärdensprache! Jetzt können viele Lehrer gebärden. Aber die alte Lehrer sind noch da und können nicht so gut gebärden oder gar nichts, aber sie werden auf keinen Fall in einer gehörlosen Klasse unterrichten! Bis 4. Klasse habe ich oft externe Aufgaben bekommen, weil ich schon vorgesprungen bin als andere Mitschüler/innen meiner Klasse. Ab der 7.Klasse bin ich die einzige Gehörlose in meiner Klasse! Also, alle andere sind schwerhörig und zum Teil kamen von den Regelschulen! Nur eine Schülerin ist in der 8 Klasse und ist gehörlos, aber sie wurde vor einem Jahr entlassen. Oft bin ich einzige Gehörlose in meiner Klasse (sie fehlt oft), und es gab manchmal Schwierigkeit mit meine Mitschüler/innen, manchmal möchten sie nicht gebärden oder so. Lehrer haben mich sehr viel unterstützt. Ich muss offen sein, wo das Problem ist und so weiter, sie alle waren aber in der Pubertätsphase. Also, 1 von 9 Schüler/innen in einer Klasse ist gehörlos. Problem war, weil sie nicht daran gewöhnt sind, dass sie gleichzeitig gebärden und sprechen müssen. Weil ich auch mit verstehen möchte. Es war ein großes Thema! Seit knapp 1 ½ Jahre (bis jetzt) gab es keine Probleme mehr im Unterricht. Problem ist nur wegen, weil sie ja auf normalen Schulen waren und keinen Kontakt zu Gehörlose haben. Aber jetzt bin ich zufrieden! Lernstoffe finde ich gut: Bücher für Mathe, Deutsch, … alle ab 9.Klasse, das ist ja richtig, oder? Noch Fragen?? Du kannst auch per PM an mich schicken! [wink]



EL-Sieger´13
EL-Sieger´13



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yo sia

es liegt daran, dass man mittlerweile die Gebärdensprache beherschen können MUSS, um GL-Pädadogik studieren zu können.

man kann den GL-Kurs auch während des Studiums besuchen!
Es gibt einige User, die in Köln GL-Pädadogik studieren.


Wer tanzt, hat bloß kein Geld zum saufen!



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@ Dream: Wohnst du im NRW? Im NRW bietet man nämlich noch keine bilinguale Unterricht an. Aber es gibt steigend viele Lehrer, die gebärdensprachkompetenz sind.



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*HOCHSCHiEB*

@Dream

Wie läuft jetzt weiter mit deiner Sohn?
Schon gefunden?


» '8



Neuling



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@deaflena

schwierig im moment...ich denke, dass cosmo auf einer Regelschule bleibt, wenn er mit seinem Freund vom Kindergarten noch gut zusammenhält und später vielleicht gemeinsam zur Schule zu gehen. Wenn er dort isoliert fühlt, iss immerhin ein Versuch wert.

Iss aber noch nicht offen...lass es einfach sein, was auf sich zukommt.


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@n Dream

Kannst du ja Integrationsamt für dein sohn beantragen (natürlich hast du Recht darauf), dass der Kinderpädagoge mit Gebärdensprachkompetenz oder Gebärdensprachdolmetscher für dein Sohn im Unterricht in der Regelschule übersetzt / unterschützt sowie auch födert. Darunter steht Inklusion-Paradigma, in dem über die Behinderung einer Förderungsbedarf vorstellt. Mehr kannst du unter Internetseite über Inklusion (inklusive Pädagogik) oder Vortrag von der pädagogisches Akamedie des Bundes lesen. Damit dein Sohn nicht extra in die Gehörlosenschule oder Integrationsschule gehen muss. Dein Sohn kann Recht haben, in normaler Schule zu gehen, dafür stellt die begleitende Pädagoge oder Gebärdensprachdolmetscher dabei. Er kann ja beides Sprache lernen: Deustch und DGS. Kannst du über diesen Themas mehr kennenlernen, in dem du dich vielleicht gern vorstellen möchtest, wie dein Sohn in der Zukunft daraus gut lernen könnte. Wenn du das nicht gern anhaben möchtest, ist selbstverständlich deine Entscheidung darüber
[wink]


°dI€ Z€IT sAgT Ni€ iM L€B€N,dOcH W€iß dAS L€B€N°



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EU-Projekt für Gebärdensprache an Regelschulen

"Wortlos ist nicht sprachlos", lautet das Thema des von der EU geförderten Comenius Projektes der Kämpenschule, das seit August diesen Jahres für 12 Monate läuft. Mit 13.000 Euro finanziert die Förderschule in Kämpen (Nordrhein-Westfalen) hauptsächlich das Lernen der Gebärdensprache und den internationalen Austausch mit den drei Partnerschulen in England, Polen und Portugal. Zusammen haben die vier Förderschulen eine Internetplattform errichtet.

So können Schüler und auch Lehrer Videokonferenzen abhalten, Filme oder Bilder hineinstellen und E-Mails verschicken, um sich so gegenseitig auf dem laufenden zu halten. "Die Schüler haben richtig Spaß daran, die Gebärdensprache zu lernen.

Schließlich wollen sie ja auch mit den ausländischen Schülern reden können", so Sonderschullehrer Christoph Kloppenburg. Auch für die Lehrer sei es spannend, die je nach Land gleichen, bzw. unterschiedlichen Gebärden zu untersuchen. Aus den Ruhr Nachrichten vom 11.12.06: www.westline.de

Quelle: www.gehoerlosen-bund.de



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Wenn ich aus den Beschreibungen in der Kestners Liste sehe, stimme ich Grossmaul zu, dass die Bamberger Schule die Nase vorn hat.


Hartmut



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und wie sieht's nun weiter aus? da dein Sohn ja bald zur Schule geht :)



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Ich sage es immer wieder: An der Gehörlosenschule in Hamburg wird seit Jahren bilingual unterrichtet und die Lehrer können top DGS, mehrere gl Lehrer und Sozialarbeiter und Erzieher arbeiten dort.



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in Friedberg fängt die Schule am 20. August an



Neuling



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hallo ihr, liebe Sia und Sweetdeafchan,

in Frankfurt fängt die Einschulung am 21. August an. Bin mal gespannt, da mein Sohn erst fünf Jahre alt ist und habe mich doch für die Gehörlosenschule entschieden. Dort wird "bilingual" unterricht. Die zweite Schuldirektorin und der Direktor auch (ist erst gerade dabei DGS zu lernen;-)), können super DGS, sowie die anderen LehrerInnen auch, kenne einige durch den Stammtischtreff. In der Regelschule hat viele Nachteile. Mit den Behördegänge würden es auch kein Problem geben. Mein Sohn ist zwar gut mit den anderen hörenden Kinder integriert, aber nicht gleiche Medalität haben wie ihn. Das macht sein Leben auch schwer. Die Gehörlosenschule in Frankfurt arbeitet auch mit dem Landesverband für Gehörlosen Hessen zusammen. Das finde ich gut. =) Constantin freut sich schon darauf und es war auch sein Wunsch in einer Tauben? Schule zu gehen.

Wie es weitergeht, weiss ich nicht, vielleicht geht es mit der Realschule in München weiter. Schade, dass in Hessen keine gymnasale Oberstufe gibt. Oder wir warten einfach ab, bis es auf uns zukommen lässt. Vielleicht ergibt es sich ja.

Mehr kann ich es nicht klagen. Es war nicht einfach für mich mit der Entscheidung. Mir fällt es auch auf, dass die vielen gehörlosen Kinder hochbegabt sind.


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Neuling



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Gehörlosen, Schwerhörigen und Sprachbehindertenschule St. Josef in Schwäbisch Gmünd



Neuling



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diesem Jahr Sommer geht mein Sohn nochmal zur (2) Einschulung. :-) Letztes Jahr hat es leider nicht geklappt, weil er noch spielerisch war und jetzt freut er sich riesig auf der grosse Tag. Ich denke, er hat Motivation da und schon um ein Jahr älter geworden. Ein gehörloses russisches Mädchen von gl-Eltern geht auch mit meinem Sohn zusammen in die erste Klasse. Sie beiden verstehen sich gut und ich hoffe...sie haben Spass miteinander.


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Neuling



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Ich wünsch ihm einen guten Neustart! Du hast recht, er ist ein Jahr älter geworden und er weiß ja auch schon, was ihn dort erwartet. Und er freut sich schon drauf... wird bestimmt ein ganz anderer Start sein als im letzten Jahr. [super]


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Wer zuletzt lacht, lacht alleine :)



Rote Karte!
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Privat Gehörlosenschule, das geht doch!

Erst Berlin, dann die ganze Republik:
Mit ihren Privatschulen zielt die Phorms AG auf Kinder
ehrgeiziger Mittelschichtseltern - bald bundesweit.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,558277,00.html

Damit geht die DGS und bilingual Lernen nicht verloren.

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Über die derzeitigen Folgen berichtet
Der Spiegel vom 12.06.2008
Hauptschüler fallen auf dem Jobmarkt noch weiter zurück

Der neue Bildungsbericht ist alarmierend:
Deutschland investiert zu wenig in Bildung,
Hauptschüler haben auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance.

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Schwerer Fall sexueller Missbrauch an gehörlosen Kindern

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0 ... 58,00.html

Die "New York Times" erhebt in einem
schweren Fall sexuellen Missbrauchs Vorwürfe gegen den Papst.

Es geht um einen US-Priester,
der sich hundertfach

an gehörlosen Kindern

vergangen haben soll. Vatikan-Offizielle,
darunter der damalige Kardinal Ratzinger,
hätten trotz Warnungen nichts unternommen.

Im Mittelpunkt stand nach Angaben der 1998 gestorbene Priester Lawrence Murphy,
der von 1950 bis 1974 in einer

bekannten Schule für

gehörlose Kinder

earbeitet habe.

Der Vatikan habe versucht, diese Dokumente geheim zu halten, so die "New York Times".
Das Blatt hat sie aber nach eigenen Angaben von zwei Anwälten erhalten,
die Klagen gegen die Erzdiözese von Milwaukee eingereicht hätten.

"Die Beweise waren so vollständig und so umfangreich,
dass ich dachte, man müsste ihn in den Laienstand zurückversetzen",
sagte Weakland laut "New York Times".

Vier Monate später starb Murphy.
Er wurde in seinen Priestergewändern beigesetzt.

### Und was ist aus den gehörlosen Missbrauchsopfern geworden?

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Spitzenmitglied
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yakamoz’ Zitat: „… Und was ist aus den gehörlosen Missbrauchsopfern geworden?“

Der yak kann gerne an US-Deafies mit Fragen schreiben. Oder noch besser an sein Lieblingsopfer in Boston. Dies kann Deutsch, also kein Problem für den yak. ;)


„Das Universum denkt mit der Hand.“ (Fise)



Rote Karte!
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Hans Busch:
yakamoz’ Zitat: „… Und was ist aus den gehörlosen Missbrauchsopfern geworden?“

Der yak kann gerne an US-Deafies mit Fragen schreiben.
Oder noch besser an sein Lieblingsopfer in Boston.
Dies kann Deutsch, also kein Problem für den yak.


Die ARD-Tagesschau hat berichtet und die missbrauchten US-Gehörlosen (gebärdeten amerikanisch)
und den Priestertäter gezeigt.

Das gehörlose katholische Missbrauchsopfer aus Boston würde lieber den obersten Kath.-Kirchenboss in Schutz nehmen.
Es kann nicht gut berichten, die Schammesröte und Seelenqual-Pein nagt bei ihm zu tief.

Aus freundlich höflich Rücksichtnahme schont ihn der yak.

Hans Busch muss dem gehörlosen katholische Missbrauchsopfer aus Boston
in seinen schwersten Stunden beistehen!

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Peter Wensiersky der Wort-Satz-Artikelschreibmeister vom Spiegel bringt locker lesenswerte Zeilen:
25.03.2010 --- Benedikt und der Missbrauchskandal --- Herr, vergib ihm seine Geduld
Ein Kommentar von Peter Wensierski

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0 ... 82,00.html

Ratzinger (Papst Benedikt) war seit 1982 Chef der
für sexuellen Missbrauch zuständigen Abteilung im Vatikan,
niemand in der Kirche wusste mehr als er über das wahre Ausmaß sexuellen Missbrauchs weltweit.
Wer, wenn nicht er, ist für diesen Kurs der Kirche denn verantwortlich?

Und als Papst hat er seiner Kirche inzwischen mehr geschadet als genützt.
Er belastete gleich mehrfach das Verhältnis zu den Juden,
er zündelte mit seiner Regensburger Rede am Verhältnis der Muslime zu den Christen,
er verärgerte die Indianer bei seiner Lateinamerikareise,
er stieß den Protestanten vor den Kopf und
zeigte sich gegenüber Holocaust-Leugnern versöhnlich.

Selbst treue Katholiken sind fassungslos über seinen Kurs.
Und zu all dem kommt hinzu - als Konstante über Jahrzehnte -
sein nachlässiger Kurs gegenüber
den Pädophilen (Kinderanfasser)
in der eigenen Institution.

---



Rote Karte!
Rote Karte!



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http://www.abendzeitung.de/nuernberg/lokales/175377

WINDSBACH Mit Rohrstock und Peitsche! Auch beim renommierten Windsbacher Knabenchor
sind in früheren Jahrzehnten

Schüler geschlagen und misshandelt worden.

„Wir bedauern dies zutiefst, entschuldigen uns und bitten um Vergebung“, sagte der Internatsleiter, Pfarrer Thomas Miederer in Windsbach (Kreis Ansbach).
Die mittlerweile bekannten Vorfälle bei dem evangelischen Elite-Chor
spielten sich von den 1950er bis Ende der 1970er Jahre ab.

Der frühere Direktor hat Chor-Knaben hinter verschlossener Türe
mit Peitsche und Rohrstock geprügelt.
Auch der vor drei Jahren gestorbene Gründer und langjährige Leiter des Chores,
Hans Thamm, hat häufig Ohrfeigen verteilt,

Schüler gedemütigt und bloßgestellt.

„Es gab massive Grenzüberschreitungen“, so Miederer.
Allen Fällen werde nachgegangen.
Was noch nicht verjährt sei, werde sofort der Staatsanwaltschaft übergeben.
„Wir wollen den Betroffenen Gehör verschaffen und ein Stück Versöhnung erreichen.


Auch so in der Heidelberger Gehörlosenschule mit Internat,
Schulzeit 1955 - 1961, das vergißt man nicht:
Durch und durch gross war der Autoritätsmissbrauch von Lehr-und Erziehungspersonal.
Gehörlose Schüler geschlagen und misshandelt.
Gehörlose Schüler gedemütigt und bloßgestellt.

Hat yaki erlebt und gesehen!
Vom eigenen Klasse-Taubstummenoberlehrer gabs nur Rüffel und Tadel.
Vom Schulleiter Oberstudiendirektor und Turnlehrer und studierende Lehrer
und Internat-Überwachungsmenschen gabs Arsch-Schläge mit Rohrstock, Arschtritt,
Schläfenhaut-am Ohr-kneifen-drehen-hochziehen.
Die gehörlosen Mitschüler erlitten mehr und härteres Leid.

Warum waren die Lehreramt und Erziehung studierten Menschen (Bildungsbürger)
derart ausser Rand und Band geraten und haben sich selbst in Rage gesteigert.
Gründe von gehörlosen Schülern gab es dazu nicht.
Mit Zuchtmitteleinsatz sollten die gehörlose Schüler ruhig, still und brav gestellt werden.
Menschenwürde, das hat wohl niemals für die gehörlosen Schülern gegolten!
--




 Gehörlosenschule





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