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 Wo sollte die Untertitel noch ermöglicht werden?


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Wo sollte die Untertitel (außer Fernsehen) noch ermöglicht werden? Vorschläge her! :)

[smash]



Moderator & Einstein & "Tante Emma"´09
Moderator & Einstein & "Tante Emma"´09
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Ganz klar:
bei den DVDs.

Ärgerlich, wenn bestimmte Firmen bzw. Studios ihre Produkte nicht untertiteln. Oder wenn bei deutschen Filmen partout auf deutsche Untertitelung verzichtet wird (würde gerne die Serien "Auf Achse" oder "Großstadtrevier" auf DVD sehen).


Dass mir der Hund das Liebste sei,
sagst du, o Mensch, sei Sünde?
Der Hund blieb mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde.



Neuling



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Auch in den Kinos sollte UT Standard sein.



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alle !!!!
z.B. Flugzeug / Bus / Tube......



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und was wollte ihr damit machen?

Beschwerde einreichen , Wünsche an DGB mitteilen, die können dann an große Frima informieren.....


was ich wünsche; ganz einfach: alle Filme egal: Leinwand z.B in der Stadtmitte mit UT,
Alle Bahnhöfe Fernsehen mit UT, alle Flugzeuge auch mit UT usw.,.,+

es soll keine Lücke mehr fehlen....


**Die Menschen haben die Atombombe erfunden.
Keine Maus der Welt wäre auf die Idee gekommen, eine Mausefalle zu bauen!



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Was ich mir wünschte: Vorbild aus USA!


__________________________________________
Apple for Works, Linux for Network, Windows for Solitaire



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@Fuchs: Manchmal sind Wünsche dabei, über die ich nie nachgedacht hab. Beispielsweise im Flughafen bei dem Schaltern, wenn ein Ansage kommt, und als Hörgeschädigter oder ein Ausländer der die Sprache nichts versteht, ist man oft hilflos da, und Untertitel wären so praktisch. Manchmal kann man Wünsche umsetzen, indem man einfach an dem Leuten anschreibt. Wenn niemand anschreibt, wird sich niemanden drum kümmern.

Also manche Wünsche können realisiert werden, wenn dafür überzeugend. An meinen Ort sind sogar die wichtigen Straßenbahn-Haltestellen und sogar auf S-Bahn Stadionen untertitelt, werde das demnächst mal Foto davon machen. Sowas sollten überall selbstverständlich sein.

Ich wollte nur schauen und finde es wichtig wie die anderen Leuten denken, was und wo die Untertitel auch eingesetzt werden sollte!

Man muss die Wünsche erstmal abwarten und anschauen, und dann kann man Entscheiden, ob man anschreiben sollte. Manchmal wird der Traum auch wahr ;-)

Ich denke dabei sogar nach, es es sinnvoll ist, wenn wir auch in mehreren Bereichen beschäftigen, als sich nur im Fernsehen einzuschränken. Wir können dabei nicht bis 100% UT im Fernsehen abwarten, und dann die nächste Teil mit anderen beschäftigen. Nein, viel lieber würde ich in mehreren Beispiele - wo die Untertitel eingesetzt werden sollte - beschäftigen. Dabei brauchen wir natürlich erstmal Ideen, über die ich brauche!

Und dann kann ich mich befassen, und an die DGB anzuschreiben, muss ich nicht machen, können wir alles selbst machen! ;-) Und wenn jemand sich ablehnt, machen wir es auch Öffentlicht! Wir zeigen Gesicht, wir dürfen uns nicht Verstecken! Also Kämpft mit! [smash]


Hinweis: Eigentlich will ich hier keine Diskussion losstarten, wir wollen hier erstmal nur die Wünsche sammeln, wo die Untertitel eingesetzt werden sollte?! Wenn jemand Ideen habt, dann hier reinschreiben! Würde mich freuen.


**Update**

Übrigens, wegen Hartmut Hinweise über die Kostenfrage habe ich mich leider nicht beschäftigt, das ist sicher eine der Punkte, über die man nachdenken müsse. Ich würde auch gern Mehrpreis zahlen, wenn dafür Untertitelt wird. Bei Theater / Kino / Veranstaltungen -- die können Aufpreis angeboten werden und vielleicht am besten nur im Großstädten, das viele GL auch gerne weite Wege fahren sollte kein Problem sein. Bzw. ich bin auch dafür, das die Kino / Theater mehr Hinweise geben müsse, wenn das Teil mit Untertitel hat. Sowas vermisst man. Ich habe schon Theater besucht, auch wenn ich nichts höre. In Berlin habe ich in einen Museum schon gesehen, wie die anhand mit iPad-Ähnlichen Geräten als Hilfsweiser für Gehörlose umgesetzt habt, indem das Gerät das Untertitel eingeblendet wurde, die die das Tonansagen entspricht. Notfalls hilreich können auch A4-Blätter sein, die die Theaterstückem genau 1:1 in schriftlich verfasst wird, und man dann nur lesen müsse. Das würde dann ja nichts kosten. Allerdingst im dunkeln nützt es auch wenig. [wink] -- Große Chancen wären an wichtigen Haltestellen wie Bahnhof, S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn, Flughafen überall da wo auch viel Verkehr herschen - genau da sollten man auch Untertitel eingesetzt werden. Das da auch mit enorme Kosten verbunden sind, ist mir natürlich bewusst. Aber da fragt man sich: Sollte man lieber darauf verzichten, weil halt Geld kostet, und weil Hörgeschädigte ah so nicht wichtig im Erscheinungen sind? Mir ist bewusst, das dadurch verteuert werden kann, wenn die Service stimmt, wird man gerne bereit sein, auch zu zahlen. Für Arbeitslose u.a. können befreit werden. Mir geht es natürlich darum, wie wir in nächsten 10 oder 20 Jahren entwickeln. Oder ob wir darauf verzichten können, das Kinos/Theater/Veranstaltung zu verzichten, wenn dafür im TV und im Internet 100% untertitelt werden? Das wird schwierig sein. Wenige Kinos bieten bereits Filme mit Untertitel für Hörgeschädigte an, man muss nur im Kino direkt nachfragen, wenn z.B. im Monat nur 1-2 Filme im Kino mit Untertitel dabei sind, wäre es sogar in Ordnung, und wenn es sowas gäbe, toll!

Nunja, mal abwarten, was die anderen Leuten die Meinungen sagen. Wie gesagt: Ohne Diskussion läuft nichts, und irgendwie muss einer ja anfangen ;-) -- Ich muss aber dazusagen: Das ich auch kein Alleswisser bin, was Politik und Wirtschaft betrifft. Und Gehörlose tun mir leid, weil Sie im Schulen nicht wirklich voll DGS-unterrichtet wurden und man dann heute auf diesem Problem allein überlassen sind. Sowas stößt man doch Sauer auf! Viele GL konnten dadurch nicht studiert werden. [confused]

Man muss dann schauen und überlegen, welche Punkte gar nicht realisiert werden können. Die Entscheidungen müssen auch vom Bürger kommen, wie die Wünschen und ob die annehmen oder gar ablehnen.


Mir fiel soeben ein, das bei Kinos und Theater einen Universial-Geräte eingesetzt werden kann, beispielsweise ein Gerät, der die Ton im Umgebunggeräusche aufnimmt und diese Audio-Spracherkennung in Schrift umwandelt, und man dann auf dem Gerät ablesen kann. Also dann müsse z.B. im Kinos/Theater nicht öffentliche UT eingeblendet werden, damit die Hörende nicht gestört werden. Oder aber jeder Kino / THeater kann ein Service anbieten, das man über Infarot einen Untertitel gesendet kann, und wem das Gerät hat, kann es empfangen und lesen. So ein Technik müsse man aber erfinden! ;-) // So wie in vielen Zeitschriften heute üblich sind wie Barcodes bzw. oder QR-Codes. Andere Ideen wären auch, das man über die QR-Codes im Kinos / Theater abrufen kann und man dann die Untertitel über das Handy empfangen kann. Ich weiß das ich verrückte Ideen hab, vieles ist möglich - muss man nur erfinden. [ily] Ahso, wenn jemand meint, wie soll es Funktionieren, wenn man Kino an der Leinwand guckt, aber dann ständig im Handy gucken muss? Es gibt bereits Techniken dazu, das man Handys über die TV-Brille betrachtet werden können [wink]


** Update**

Übrigens Neujahrsansprache Frau Merkel wie man zutreffend sagt, für das neue Jahr:

„Dafür brauchen wir Menschen, die etwas besser machen wollen, die sagen: ‚Geht nicht, gibt’s nicht‘; die eine Idee haben und den Mut, sie auch umzusetzen.“ [smash] [wink]



Zuletzt geändert von ocram am 31.12.2010, 05:19:48, insgesamt 7-mal geändert.

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Als Prinzip sollte gefordert werden:

Immer und überall, wo Information per Ton angeboten wird.

Das ist das Prinzip von Universal Design der Barrierefreiheit in Informationsübertragung, das gesellschaftlich beherzigt und gesetzlich vorgeschrieben werden muss. Kein Aber! Kein Kompromiss darüber! Wer dagegen verstösst, soll per Gesetz bestraft werden.

Aber Musik und Konzerte? Soll Musik auch "untertitelt" werden? Liedertexte können per Schrift herübergebracht werden. Macht es Sinn, bei Konzerte Musiknoten auf einem Laufband zu lesen? Haben wir gar Interesse für die musikalischen Töne, auch wenn jedermann Musiknoten lesen können? Würden Spätertaubte sich vollbeteiligt fühlen, wenn sie bei Konzerten die Musiknoten lesen? Dies zeigt, dass es für Musik das Prinzip für Informationsübertragung nicht gilt. Lediglich für Lieder macht es Sinn, nur den Textteil untertitelt zu haben.

Wie das Prinzip durchgeführt werden kann und die Finanzierung dafür, sind offene Fragen? Sie sind wichtiger als was untertitelt werden darf. Mit welcher Technik und wer bezahlt das? Es gibt verschiedene technische Verfahren. Man muss nur eine Übereinstimmung für eine bestimmte technische Lösung erreichen. Das ist was durch Standardisierung versucht wird.

Die Frage der Finanzierung ist eine reine politische Frage. Klar die Gesellschaft, nicht die Betroffenen, muss für die Kosten der Barrierefreiheit aufkommen. Aber wie? Fünf Möglichkeiten:

1. Vollkommen vom Staat durch Steuergelder?
2. Von freiwilligen Spenden (d.h. das Geld kommt von solchen, die "zuviel Geld" haben)?
3. Als Aufschlag auf den Preisen der Produkte (z.B. ein jeder zahlt ein Euro mehr, um die Kosten der Untertitelung zu decken) oder als normale Kosten für die Herstellung der Produkte und auch als normale Betriebskosten für Dienste?
4. Von den Betroffenen selbst, und dann zurückerstattet vom Staat durch Steuerermässigung oder pauschales "GL-Geld"?
5. Any Kombination von 1 bis 4 zu verschiedenen Graden.

Für 1. sehe ich zwei verschiedene Verwirklichungsmöglichkeiten. Der Staat bezahlt UT für alle Film-Kopien jedes Films, entweder offen sichtbar für jeden bei jeder Vorführung oder nur sichtbar, wer eine bestimmte Vorrichtung zum Lesen der UT bei sich hat (z.B. durch eine besondere UT-Brille oder versteckt im Verticalband). Oder der Staat bezahlt UT in nur einer beschränkten Anzahl von Kopien, die nur zu bestimmten Zeiten in ausgewählten Kinos abgespielt werden. Ob diese zweite Möglichkeit Barrierefreiheit darstellt, ist eine offene Frage, die nur von den Betroffenen beantwortet werden kann.

In den USA wurden alle obengenannten Finanzierungsmöglichkeiten ausprobiert. Aber jetzt schält sich die dritte stärkstens heraus. Man liest am Ende eines Fernsehprogramms, wer für die CC finanziert hat: am häufigsten von Fernsehsendern oder Filmproduzenten selbst, weniger häufig von den Firmen (wie z.B. Volkswagen, Pepsi Cola usw.) und vom US Kultusministerium für Bildungsfilme. In den frühen Jahren (seit 1950) hat die Bundesregierung die Finanzierung vollkommen getragen.

Die dritte Finanzierungsmöglichkeit verspricht die grösste Barrierefreiheit, wenn gesetzlich vorgeschrieben. Und ideologisch ist das auch besser so: die Gesellschaft lernt, das Barrierefreiheitsprinzip (oder Universal Design) als das normale Ding überhaupt und als unbedingt notwendig zu betrachten, um sich sozial, human und gerecht für alle in der Gesellschaft zu nennen, wenn sie täglich auf der untersten gesellschaftlichen Ebene statt auf der oberen regierenden Ebene auf Antrag praktiziert wird. Die Untertitelung als Teil des Universal Designs wirkt nicht mehr wie Hansapflaster, wie Krücke oder Almose für die wenigen armen Leidenden. Sie wird stets von Anfang an geplant.


Hartmut



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In DVD sollten UT auf jeden Fall Standard sein!!
Über die deutsche Herstellern bin ich besonders enttäuscht. [nerv]

In den Kino in München z.b. gibt es 10 Kinos wo den gleichen Film laufen.
In einem Kino davon sollte der Film untertitelt sein.
Aber heute ist sowieso schon vieles besser als noch vor 10 Jahren

Schlimmer ist dass die DVD-Hersteller geizen [evil-angry]
DVD-Rekorder sollten Untertitel-Aufnahme fähig sein!

Und solange kein DVD-Rekorder gibt, die auch UT- aufnehmen können -
darf die GEZ-Befreiung bleiben - und auch muss die TV nicht auf allen
Kanälen untertitelt sein. Denn um GEZ Befreiung beneiden uns viele hd :D


****~cat



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Snowcat
DVD Recorder wird nicht mehr mit UT Aufnahme angeboten, da technische Problem gibt. Nur noch Festplattenrecorder mit UT Aufnahme werden angeboten. Grund: Brennvorgang für DVD dauert lang, daher Arbeitsablauf für UT nicht mehr realsiert. Diese Hinweiss stammt von Panasonic-DVD-Entwickler auf CEBIT 2006. Zweitens wollen alle Senderanstalte sogar Aufnahme ins Medienträger einschränken!!!!!

UT im Öffentlichkeit wie einige User geschrieben haben:
HmHm, Im Prinzip haben alle moderne Fahrzeug mit TFT Bildschirm ja an Bord. Die Fahrzeuge ab ca 2008 gebaut, haben meist TFT Bildschirm als Werbungsträger und Haltstellenhinweis. Dies könnte ruhig durch Zentralfunk Untertitel über Hinweis auf Verspätungen, Ausfälle hinweisen. Selbst Eurobahn Triebwagen haben bereit TFT Monitor im Fahrkaretnverkaufbereich , dies könnte ruhig Info für Hörgeschädigte ergänzen. Warum nicht. Das heisst ja dass Untertitel nicht nuir für Fernsehen gedacht, sondern alle öffentliche Anzeigen. So denke ich.

Nachfassung:
In Viele grössere Bahnhof haben moderne Zughinweise mit Bemerkung wie Verspätungen, trotzdem zeigt in einige Bahnhöfe, dass Hinweis via Lautsprecher achten sollen, wo die Hörgeschädigte nicht anfangen kann. Diese grösse Anzeige kann auch ruhig UT für Alle eingebaut werden.



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Zitat:
Aber Musik und Konzerte? Soll Musik auch "untertitelt" werden? Liedertexte können per Schrift herübergebracht werden. Macht es Sinn, bei Konzerte Musiknoten auf einem Laufband zu lesen? Haben wir gar Interesse für die musikalischen Töne, auch wenn jedermann Musiknoten lesen können? Würden Spätertaubte sich vollbeteiligt fühlen, wenn sie bei Konzerten die Musiknoten lesen? Dies zeigt, dass es für Musik das Prinzip für Informationsübertragung nicht gilt. Lediglich für Lieder macht es Sinn, nur den Textteil untertitelt zu haben.

@Hartmut
es geht nicht nur um gl, sondern auch um sh die mit ci oder hg die musik wahrnehmen können,nicht aber den text.
es wäre angebracht wenn man UT für den liedtext im hintergrund an der leinwand anzeigt.
ich habe das heute als beispiel im fernsehen bei WDR gesehen, da sang der argentinische sänger auf spanisch und die deutshen zuschauer(alle hörend,vielleicht fast alle [ily] ) haben den spanischen liedtext mitgesungen durch die anzeige an der leinwand.
sowas ist für schwerhörige die leidenschaftlich musik hören eine gute sache.
für gl wäre das nicht sonnvoll, evtl. gibt es aber einige die daran doch interessiert sind.
es gibt ausnahmen,ein beispiel tobiz, er ist taub,liebt die musik und tanzt sehr gut. :)

@Fritzl
Zitat:
HmHm, Im Prinzip haben alle moderne Fahrzeug mit TFT Bildschirm ja an Bord. Die Fahrzeuge ab ca 2008 gebaut, haben meist TFT Bildschirm als Werbungsträger und Haltstellenhinweis. Dies könnte ruhig durch Zentralfunk Untertitel über Hinweis auf Verspätungen, Ausfälle hinweisen. Selbst Eurobahn Triebwagen haben bereit TFT Monitor im Fahrkaretnverkaufbereich , dies könnte ruhig Info für Hörgeschädigte ergänzen. Warum nicht. Das heisst ja dass Untertitel nicht nuir für Fernsehen gedacht, sondern alle öffentliche Anzeigen. So denke ich.


nicht alle hörgeschädigte haben ein pkw geschweige den einen tft bildschrim mit solch informationen.
und man soll nicht abhängig sein von einem fahrzeug der damit ausgerüstet ist,sonst will man gar nicht mehr das auto verlassen. :)

aber UT in allen öffentl. einrichtungen, an bahnhöfen, bushaltestellen usw. ist sehr wichtig, den wir mit unserem handicap haben ja auch wie die anderen das bedürfnis auf information.
und wir wollen auch endlich unabhängiger sein.
oder wollen wir bei einer durchsage am hbf immer die hörenden beobachten wie sie reagieren und hinterherlaufen (gleiswechsel, von bahnhof zum nächsten bahnhof umsteigen usw.)?!



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Radio auch UT ???
z.B. Autoradio (Navi auch UT wie hören Funk)
neue Auto kauft mit Karte (800...wo gleich Marke Werstatt hilfen)
Auto sprechen hilfen UT wie telefon.



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was ist mit "ICE" Züge?
Sitz TV mit UT?



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Linkkarin,
Dies ist absolut ein Verstoss STVO!!!! UT lesen wahrend Fahren nicht so gut und führt leicht zu Verkehrgefahrdung. Lieber diese Idee vergessen!!! Jede Navi steht vor Start, dass man Hinweis auf Verkehrgefährdung wegklicken. SO ist das.

gltmike
Sowas gibt es nur im 1.Klassenbereich. Ich glaube, dass wenige GL im werste Klasse fahrt mit ICE. Daher Beschaffungskosten einfach für DB zu hoch, wenn alle ICE Zug ausgerüstet werden sollte. Einfache Lösung: Eigene Netbook selbst mitnehmen, sodass hast du Sendung auch im zweite Klasse.



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Werbung hat kein UT.



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Linklkarin mein Güte, lies mal mein Postimg genau. Ich meinte den Bus-Mionitor oder Strassenbahnmmoniotor.Sodass UT unabhangig von Filmstand egal ob Werbung oder Haltstellenanzeige. Trotzdem Durchsage via UT sollte laufen, wenn Fahrer was sagte oder Zentral mitgeteilt hat.



Rote Karte!
Rote Karte!



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Zitat:
Don Q: und wir wollen auch endlich unabhängiger sein.
oder wollen wir bei einer durchsage am hbf immer die hörenden beobachten wie sie reagieren und hinterherlaufen (gleiswechsel, von bahnhof zum nächsten bahnhof umsteigen usw.)?!

Genau!
Diese Forderung besteht seit langem, und ist heute immer noch aktuell.
Die Verbesserungen bei "Lesen-Informationen" müssen weitergehen.

ALLE, ja ALLE ALLE "Hören-Probleme"- Organisationen (sh bis taub) können gemeinsam Verbesserungen erreichen.
Auch die Hörenden nutzen die "Lesen-Infos".
Also auch mit den Hö-Fahrgast-verband zusammentun.

Sicher ist immer weiter "beobachten-beobachten-beobachten - fragen-fragen-fragen" -
dies ist zur eigenen Unabhängigkeit und Sicherheit nötig.
Die Hörenden tun das auch!

Auch Hd können sich irren, darum muss man/frau, also jede unterwegs Person sich immer vergewissern und immer mitdenken!

Also immer Zettel und Kuli dabei haben, das beruhigt sehr!
--



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Yak,
Dein Postinng ist okay, aber haben wir ja neue Technikverfahren, was Herstellung in alle Anzeigenform möglich ist. Die Hörgeschädigte sollten ihre Forderung stellen. Ich bin alte Techniker, was ich Theorie schon seit längere Zeit gedacht habe. Nur Praxisumsetzung ist schwierig und kostenspielig.



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Zitat:
Nur Praxisumsetzung ist schwierig und kostenspielig.

das ist überall so,trotzdem muss man sich durchsetzen!

für den rollifahrern und den blinden wurde viel erreicht und forderungen wurden gesetzlich verankert.

für rollifahrer: wurden rampen(war aber auch für kinderwagen gedacht) zum gang in den öffentlichen gebäuden, elektrische türöffnung, rolli-wc,
an ampelnüberquerungen wurden die borgsteigkanten für rollifahrer so gepflastert um ohne schwierigkeiten
wieder auf dem bürgersteig zu gelangen usw.(nicht alle städte haben das, bei mir erst seit halben jahr)

für blinde: tick-signal an ampeln installiert für blinde, am bürgersteig und an bahnhöfen sind weiße pflastersteine
linienartig mit diesen dicken nocken gepflastert für ihre orientierung u.v.m.
das alles ist sehr kostenspielig, (vielleicht sogar mehr als ut anzeigen?) und wurde umgesetzt.

bei hörgeschädigte sehe ich noch zu wenig.
evtl. werden wir immer vergessen?

Zitat:
ALLE, ja ALLE ALLE "Hören-Probleme"- Organisationen (sh bis taub) können gemeinsam Verbesserungen erreichen.

@yak
richtig,deswegen bin ich sehr für eine zusammarbeit zwischen gl-, und sh-bund, nur zusammen kann man viel erreichen.



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Hallo Don,


Zitat:
deswegen bin ich sehr für eine zusammarbeit zwischen gl-, und sh-bund,
nur zusammen kann man viel erreichen.

Dabei stimme ich dir voll und ganz zu!

Im Weihnachtsbrief des DGB steht allerdings nichts von einer solchen
Zusammenarbeit, leider!

Dort wird zum Thema UT nur gesagt, dass Alexander von Meyenn
sich um diesen Bereich kümmert.
Kann jemand sagen, was Alexander von Meyenn dabei bisher erreicht hat?


Pyros



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Don Quijote
Ich schliesse an dein Meinung an, da habe ich vor Jahren mal gefördert. Trotzdem lasst sich Landesverband von Hersteller verblendtet. Diese Landesverband hat heute Mitgliederschwund und sehe ich in letzte Zeit kein Neuerung mehr, da wundert mich immer wieder. Einzige ist Landesverband gelungen, dass hohe UT Anteil bei WDR, trozdem hohe Austrittwelle, wie ich hörte. Viele schimpfen darrüber. aber ohne Hintergedanken! So geht nicht mehr weiter. Es muss via Förderverband Hörgeschädigte weiterhin fordern. Denk mal. dass Prosieben und RTL reine Privatsender sind, daher kann auch nicht 100% Forderung UT erfüllen, weil dies durch Werbung finanziert. Also GEZ zahlt nur für rechtliche öffentliche Sender sonst nicht.



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Jupp, man kann leider nicht alles erfüllen, aber man kann ja versuchen. Vielleicht sollte man auch die Gründe finden, und ob man eine denkbare Alternativlösung entwickeln kann. Bei Bahn, Bussen usw. reicht auch die Lösung über die Handys völlig aus, über die man über Internet alle Information bekommen kann. Problem ist halt nur, das besonders älteren Leuten, leider oft keinen Handy verfügen.

Man muss schauen, was man machen kann, was machbar ist, und was nicht machbar sind.

@Fritzl: Du schreibst das man "nicht" 100% UT erfüllen kann, deswegen befürworte ich die automatische Spracherkennung [wink] // Ich weiß, das noch viel Zeit braucht, hab aber gelesen, das teilweise schon zum Einsatz gekommen sind! ;-) . Man muss sich nur vorstellen, die ganze Welt mit allen Videos und TV zu untertiteln. Das kann nur automatische Spracherkennung als Lösung sein. Die Roboter, Computer usw. übernehmen nach und nach die Aufgaben, was ein Mensch nicht kann, macht dann der Roboter ;-) -- Alles ist möglich!



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Ocram
Thema Spracherkennung möchte ich erwähnen, dass Entwicklungsstand heute genauso wie vor 30 Jahren!!!! Viele Anbieter haben entwickelt, doch ist nie 100% Perfekt gekommen. TV mit Spracherkennungsoftware ksotet sicherlich vielfach als normale TV!!!!!Oder?

Thema Handy,
Viele Handys haben wlan im Gerat, die kann man Info örtlich sehen, wenn Betreiber gleich wäre. Sowas kann örtliche Information ins Handy kommen. Nur Datenvolumen für Hauptleitung sicherlich sehr hoch kommt.



Zuletzt geändert von Fritzl am 03.01.2011, 07:31:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Untertitel Gerät hat kein Test.

z.B. Computerbild oder Chip oder CT` oder testberichte oder usw.



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Linkkarin
Wie kann andere User dies verstehen. Gebärdendeutsch kann man nicht zu Schriftdeutsch umsetzen!!!! Bitte deutlich schreiben!



Spitzenmitglied



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Linkkarin hat geschrieben:
Untertitel Gerät hat kein Test.


hi Linkkarin,

stimmt!
Ich lese viele Testberichte im Elektronikbereich.
Mir ist aber auch kein Testbericht von TV, Receiver und Recorder bekannt,
wo ausführlich über Untertitel berichtet wurde.


Pyros



Spitzenmitglied



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Pyros,
Diese Satz von Linkkarin versteht man anders. Der schreibt ja Gebärdendeutsch. Wichtig wäre, dass ein Motivitaion für bessere Hinweis zu schreiben.

Also möchte ich erwahnen, dass Testbericht bislang nur bei Taubenschlag bis ca 2007 gibt, da war ich ja Redakteur. Danach Still geworden, nachdem stieg ich wegen Streitigkeit mit Bauträgerschaft aus. Andere Zeitschrifte habe ich Anregung gemacht, aber blieb alte Regel, dass Bericht über UT nur ein sogenannte Totgeburt in der Gesellschaft.



Spitzenmitglied



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Hallo Pyros
Computerbild war Handy Test (eMail und SMS und Interent ) gut oder schlecht oder Problem über wie da.




 Wo sollte die Untertitel noch ermöglicht werden?





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